Die Basisverteidigung in Starcraft 2: Überhaupt eine Option?

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Die Basisverteidigung in Starcraft 2: Überhaupt eine Option?

Beitrag von Exekutor[NHF] » 26.07.2007, 15:13

Gerade wo ich über die Banshees nachdachte und wie man Dank der Tarnfunktion einfach ungesehen in eine Basis einfallen und alle Arbeiter töten kann, kam ich auf den Gedanken der Basisverteidigung. Hier will ich euch dann mal (gewohnt kurz ^^) meine Gedanken zu diesem Thema darstellen. Diese sind allesamt hypotethisch und ich habe keine Informationen die ihr nicht auch haben könntet und denke einfach nur gerade das Problem der Basisverteidigung in Starcraft 2 durch. Ich hoffe ich bekomme einiges an Feedback von euch.

Was bisher von Starcraft 2 zu sehen ist sieht nicht gut für das Leben der Arbeiter aus: Die Reaper springen einfach mal schnell hinten in eine Basis rein, legen ein paar Zeitbomben und reißen dadurch evtl. das Hauptgebäude aber auf jeden Fall ein paar Arbeiter mit und verschwinden sofort wieder. Die Kolosse müssen nicht mal verschwinden sondern mischen gleich ein paar Gebäude mehr auf und nehmen natürlich auch gleich alle Arbeiter mit. Mit den Vikings fliegen die Terraner auch so einfach in die gegnerische Basis rein und wenn dort zu viel Luftabwehr steht dann wechseln sie halt kurz in die Bodenform und töten so alle Arbeiter, bevor sie wieder verschwinden. Die Protoss können auch ganz einfach mit eine Phasen Prisma angeflogen kommen und dort ein paar Einheiten hinwarpen - es verbraucht ja schließlich keine Bauzeit und so kann munter und fröhlich nebenher noch die Hauptarmee aufgebaut werden. Natürlich können sie sich auch rein und wieder raus blinken mit ihren Hetzern und während der Aufladezeit der Blink-Fähigkeit die Arbeiter töten...

Alles schön und gut mögen einige jetzt denken. Doch wenn man das ganze von der anderen Perspektive sieht, ist es schon nicht mehr so rosig. Man sitzt ganz friedlich als Terraner mit seinen 10 Belagerungspanzern hinter seinen Versorgungsdepots und überlegt sich gerade, wie man denn am besten gegen den Gegner vorgeht. Gefahr? Die liegt einem fern. Doch plötzlich ertönen Angriffgeräusche und einem fällt auf, dass man innerhalb von 10 Sekunden alle Arbeiter verloren hat und doch kein Gegner mehr zu sehen ist. Was ist zu tun? Einige Verteidigungstürme werden errichtet, 2 Panzer stationiert und sich wieder auf den Angriff konzentiert. Und dennoch: 2 Minuten später ertönen wieder Angriffssignale: Eine Gruppe Kolosse stolziert in die Basis, beide Panzer sind schon kaputt und die Verteidungstürme werden gerade zerstört. Bevor man reagieren kann sind die Arbeiter erneut zerstört und die Kolosse mit minimalen Verlusten auf und davon.

Was ich hier zu beschreiben versuche ist mein Eindruck davon, dass die Basen in Starcraft 2 - gerade auch wegen der zwei Arten von Resourcen, die es wohl geben wird - ein enorm gefährdetes Ziel sind und die beiden bisher vorgestellten Völker über mehrere Möglichkeiten verfügen, die Basen effektiv und unerwartet anzugreifen und auch schnell wieder zu verschwinden um dadurch die Verluste gering zu halten.

Jetzt stellt sich die Frage, ob die notwendige starke Verteidigung einer Basis sich überhaupt lohnt. Die Protoss verfügen über einen sowohl Boden als auch Luft angreifenden Abwehrturm. Wenn davon mehrere die Rohstofflinien schützen und diese von mehr als einer Pylone beschützt werden kann das durchaus als Schutz reichen. Allerdings kann der Gegner - wenn er z.B. mit Kolossen ankommt die enorm viele Trefferpunkte haben - auch ganz einfach durch Micromanagement die Türme ignorieren und die Arbeiter so töten und trotzdem Verluste vermeiden. Die Terraner haben ihre Bunker, die allerdings mit Nahrungspunkte verbrauchenden Einheiten bestückt werden müssen und zudem enorm teuer sind. Ihr Raketentürme brauchen sie als Detektoren wenn sie kein Sensorposten bauen wollen und diese reichen alleine allerdings nicht aus, da es viele Einheiten gibt die diesen geschickt ausweichen können da sie vom Boden her angreifen. Und was ist mit den Zerg? Wenn diese eine Mischung aus Sporen- und Tiefenkolonien wie im ersten Teil erhalten dann würde die Verteidigung der Mineralienlinien enorm viel kosten. Und das kann man sich nicht bei jeder Expansion erlauben.

Ist es also überhaupt noch sinnvoll in Starcraft 2 seine Mineralienlinien großartig zu verteidigen oder wäre es billiger einfach immer nachzuproduzieren? Lohnt es sich eher allen Arbeiter von einer Quelle eine Einheitengruppe zuzuordnen um sie beim Angriff schnell wegziehen zu können und den Rohstoffverlust somit in Grenzen zu halten? Wird es besondere Verteidigungstürme für alle Völker geben die mit viel Schaden ausgerüstet sind und somit die Verteidigung der Resourcenlinien erleichtern?

Vieles von dem wird sich sicherlich schon bald - nämlich im Laufe der BlizzCon und der Rest noch vor der Veröffentlichung von Starcraft 2 klären, allerdings verspricht das Spiel noch rasanter zu sein als der erste Teil und mit Hinterhalten und Einfällen in die Basen noch mehr möglich zu sein als die Dropps in Starcraft 1.

Ich bin auf jeden Fall gespannt und wenn sich jemand die Mühe gemacht hat sich das alles durchzulesen kann er ja mal seine Meinung dazu hinschreiben.

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Zuletzt geändert von Exekutor[NHF] am 26.07.2007, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von SC-Master » 26.07.2007, 15:29

Das gleiche Problem habe ich vor ein paar Wochen oder so schon angesprochen irgendwo.Damals in bezug auf die Kolosse.Da sman sich ncith mehr hinter seinen Bunkern&Depots&Panzern verstecken kann.

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Beitrag von GarfieldKlon » 26.07.2007, 15:45

Wow, das könnte man schon als Artikel in die News packen. Respeckt.

nun zum Thema:
Man wird wohl nicht darum kommen einige Einheiten zur Basisverteidigung
abzustellen bzw. zu den Arbeitern schicken die beim Fall der Fälle schnell eingreifen können.

Wenn man es geschickt macht und eine gute Aufklärung hat wie z.B. mit dem Sensor Dome, oder dem Beobachter der Protoss(falls es ihn wieder gibt), oder den Eingegrabenen Einheiten der Zerg(falls die das auch wieder bekommen), sieht man evtl. schon vorher auf der Minimap das da etwas kommt. So müsste man nur schnell genug paar Einheiten richtig positionieren um den Gegner richtig zu ärgern indem er erstmal paar Einheiten verliert.

Möglich wäre es auch das die Arbeiter in der Zukunft ein wenig besser gepanzert sind oder paar neue Tricks lernen bzw. die Spieler.
Ein Terranischer Spieler könnte im schlimmsten Fall zumindest 5 Arbeiter retten indem er diese in der Kommandozentrale auflädt. Wobei diese zumindest ja auch als Planetarische Verteidigung ausgebaut werden kann was ja auch wieder ein effektiver Schutz gegen Arbeiterangriffe wäre.

Die Protoss könnten auch einfach ihre Arbeiter wegwarpen, damit würde quasi ein Angriff auch ziemlich ins leere laufen.

Naja, das Problem besteht weiterhin, da man so eine Basis kaum um 360Grad schützen kann, und vorallem dann nicht wenn man mehere Basen hat damit die Ressourcen nicht ausgehen.

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Beitrag von Wishdokta » 26.07.2007, 19:10

Ich hab's mal überflogen. - Ganz sicher interessant, danke für den Anriss.

Wo ich mir das Gameplay-Video zum ersten/zweiten Mal angesehen hab, musst ich mich auch fragen was man gegen einen grossen Angriff über so eine "Kuppel" macht, über die Kolosse und Reaper-Heuschrecken innert 1 Sekunde drüber sind. Die erhöhte Abgrenzung ist vielleicht gegen einen Zerglingschwarm eine willkommene Barriere, aber gegen genannte Einheiten scheint es umgekehrt ein Präsentierteller.

Im Video sieht man die Rampe zu einer Basis hoch und den ganzen Teil ringsrum die gefühlte 2-3 Meter hohe Abstufung. Streng gesehen steht eine Basis auf so einer Plattform nackt da ^^. V.A. beim Problem das du ansprichst mit Hauptgebäuden und Arbeitern, die man mit richtigem Angriff wegreisst, haben unachtsame Spieler kein Stich im Spiel.

Bin gespannt wie die Schadensarten der Einheiten gebalancet werden. So dass z.b. grade die Kolosse zwar unheimlich fies gegen kleine Einheiten sind, aber bei Gebäuden evtl. länger brauchen. Andersrum wenn 10 Kolosse über eine Kuppel in die eigenen Basis einsteigen kann man glaub einpacken. Die langanhaltenden, v.a. flächendeckenden Laser gegen Gebäude und Einheiten - da bleibt wohl nur verbrannte Erde übrig.

Zwar gibt es auch gegen die Kolosse die Flugeinheiten als Antwort, aber irgendwo muss sich der Kreis doch auch wieder überschaubar schliessen.
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Beitrag von Jack » 26.07.2007, 19:25

Wenn ihr meine Meinung hoeren wollt bitte ich finde das ist eine ernste Sache.Wenn z.b. ein Kollos einfach in die Base spaziert denk ich mir wozu am Eingang leute schon seit sc 1 bau ich meinen Bunker(die Verteidigung) nah an dem Hauptgebauede.O.k. nich jeder macht das aber es waere eine denkbare Moeglichkeit.

Hoffentlich kriegen die des in den griff.

Es soll mir nich wie in wc3 gehn das sich irgendein dreks hero sich einfach in meine Base teleportiert und alles put mach. :(

Aber was denkt ihr wie es im B.net zugeht schlimm,schlimm,schlimm mit ihren dreks Gurdians.Und scheiss nydus wuermern kommen in meine Base und SMASHEN die wie nix.Machen die zerglinge einfach zu Berstlingen und meine Base verpufft.

Hoffentlich nich ich bin leidenschaftlicher Starcraft Zocker.Uch habe die Kampange mit Brood war schon 7 ma durch.Ich will nich das dess zertoert wird von FIESEN KOLOSSEN

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Beitrag von GarfieldKlon » 26.07.2007, 20:43

Na mal halblang. Kolosse sind grosse Einheiten und dementsprechend teuer, die müssen ja nun erstmal gebaut werden.
Mit 10 Kolosse kann man bestimmt schon alleine eine Basis plätten.

Desweiteren müssen Kolosse was Basis Verteidigung angeht ja nicht nur an den Bodenverteidigung vorbei sondern auch noch an die Luftabwehr die bestimmt auch heftig ausfallen könnte.

Vergesst nicht: Zu jeder Einheit gibts auch ein passendes Gegenmittel und Kolosse und andere nervige Einheiten wird es nicht anders ergehen.

Zudem wird es wohl auch Karten geben die steile Klippen habe oder sowas in der Art, da werden nichtmal Heuschrecken oder Kolosse so einfach vorbei kommen. Also ich sehe die Sache eher relaxed.

Und das man solche Angriffe in den Rücken mal wagen kann wenn es schonmal schlecht läuft, ist bestimmt eine Sache die man nicht missen möchte. Naja, abwarten und Tee trinken.

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Beitrag von Psycho_23 » 27.07.2007, 00:04

vielleicht wird auch einfach noch so eine option eingebaut wie bei AoE, dass man per Klick alle Arbeiter in Kämpfer bzw. in Gebäude schicken kann.

"Call to the Arms" oder so :) wer nicht weiß was ich mein:
Bei AoE kann man alle Arbeiter ins Hauptgebäude beordern die dann die Basis verteidigen. Fände ein Variante, wo alle in jedes Gebäude können ansprechender.

Alternativ, und bei den Zerg wohl eher vorstellbar, eine art selbstschutz von Gebäuden. Hm...würde aber dann Abwehrgebäude überflüssig machen...

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Beitrag von M-i-L-o » 27.07.2007, 00:17

könnte im vergleich zu wc3 evtl. zu so etwas führen, wie zerstörer bei den orc burrows... die sind ja auch in null komma nix weg, allerdings gibts die destroyer ja auch erst ab t3... denke mal, dass das hier ähnlich sein wird und dann gibts ja wirklich noch die eigentlichen konterunits.
Also ich denke, dass es schon ein kleines bisschen erschwert werden wird, solche total-eco-kills durchzuführen

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Beitrag von BerniTroll » 27.07.2007, 08:22

Bei der Erstpräsentation von Starcraft 2 wurde ja bereits betont, dass den Entwicklern zu lange Multiplayerpartien ein Dorn im Auge sind. Auch wurde gesagt, dass Super Einheiten wie der Koloss schon in einer sehr frühen Bauphase zur Verfügung stehen werden.

Um Starcraft 2 für den e-Sport (speziell für die Zuschauer) interessanter zu machen werden die oben genannten Maßnamen wohl hauptsächlich dazu führen, dass "Bunkern" uninteressant wird. Wen interessiert schon ein 2 Stündiges Multiplayer Match, dass sich im Endeffekt dadurch entscheidet, dass beiden Parteien über kurz oder Lang die Ressourcen ausgehen? "Fast driven Action Gameplay" heißt die Devise, da dauert eine Multiplayer Schlacht maximal eine halbe Stunde.

Der Schlüssel zum Erfolg wird meines Erachtens nicht im "perfekten" Absichern der Basis liegen, sondern im raschen Expandieren, und im schnellen Vorschreiten gegen den Gegner. Blizzard hat auch dazugelernt, und festgestellt, das Taktiken wie Towerrush und Bunkern in RTS einen ähnlichen Stellenwert genießen, wie Camping in Shootern.

Dass diese Schiene ein Problem darstellt glaube ich eigentlich kaum, da die Jungs schon oft genug ihre Balancingkrone im Genre verteidigt haben. Jede Einheit, die hier zum Zeitpunkt ein wenig dick aufgetragen wirkt (Collossus und Reaper), wird sicher spätestens in der offenen Betaphase sein gebührendes Gegenstück kennen lernen, und ich kann's kaum erwarten :-)
LG
Berni

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Beitrag von A-Knopf » 27.07.2007, 11:03

Ich kann BerniTroll nur zustimmen, ein etwas "offenerer" Schlagabtausch würde dem Spiel ganz gut tun, und ich denke kaum dass es einfach so möglich sein wird in die Basis zu "spazieren" und mal eben alle Arbeiter zu töten. Wenn es nur daum gehen würde wer die Arbeiter des Gegner zuerst tötet wärs ja auch langweilig. ;)

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Beitrag von Exekutor[NHF] » 28.07.2007, 14:04

A-Knopf hat geschrieben:Ich kann BerniTroll nur zustimmen, ein etwas "offenerer" Schlagabtausch würde dem Spiel ganz gut tun, und ich denke kaum dass es einfach so möglich sein wird in die Basis zu "spazieren" und mal eben alle Arbeiter zu töten. Wenn es nur daum gehen würde wer die Arbeiter des Gegner zuerst tötet wärs ja auch langweilig. ;)
Sicherlich hast du recht, dass ein "offenerer Schlagabtausch" dem Spiel gut tut. Starcraft 1 hat ja schon auf schnelle Schlachte gesetzt und es war wichtig sich schnell und effektiv auszubreiten und den Gegner immer unter Druck zu setzen. Allerdings befürchte ich halt, dass in Starcraft 2 nur noch die Parole "Angriff ist die beste Verteidigung" zählen würde oder halt das Gegenextrem des kompletten Einbunkerns bei jeder Expansion und dadurch der Versuch einfach den Techtree so lange hochzuklettern bis mal eine starke Armee hat.

Einfach wird es sicherlich nicht sein, Arbeiter mal eben so umzubringen (ich habe in meinem ersten Post etwas übertrieben um das Problem zu verdeutlichen) aber in Starcraft 2 wird es auf jeden Fall erheblich einfacher werden. Schon im ersten Gameplay-Trailer wurden die Möglichkeiten, hinterrücks in eine Basis einzufallen, ganz klar dargelegt. Und nicht jede Basis kann an einer Klippe liegen und dadurch zumindest von Bodeneinheiten beschützt sein. Und selbst wenn dies der Fall ist haben die Völker immer noch viele Möglichkeiten dort einzufallen. Deshalb würde ich z.B. auch einen zweiten Verteidigungsturm für die Protoss gutheißen, da diese zwar mit der Phase Canon einen Verteidigungsturm besitzen, der sowohl Boden als auch Luft angreift, allerdings besitzen die Terraner jetzt schon 4 Verteidigungsgebäude (Planetare Festung, Bunker, Raketenturm und das nicht identifizierte Abwehrgebäude, dass auf den neusten Screenshots zu sehen ist) und verfügen somit über eine größere Vielfalt bei den Verteidigungsanlagen.

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Beitrag von Lord Helmchen » 30.07.2007, 16:54

also .. um das mit den protoss klarzustellen ... ich finde die eine verteidigungsanlage reicht locker .. wenn ich mich recht entsinne kann sie per upgrade oder sowas zur phasecanon ausgebaut werden .. die sich dann sogar wie die ancients in wc3 bewegen können.. zwar nur in pylonenergiefeldern aber das reicht ja wohl um damit die base zu verteidigen

zudem würde ich die planetra festund nicht als verteidigungsgebäude bezeichnen .. is halt das hq der terraner was ein leichtes geschütz hat .. das auch nur bodeneinheiten angreifen kann
denk auch nicht das dies alzu stark ist ... und der sensordome, denk ma du meintest den, dient ja auch nicht direkt zu verteidigung sondern eher zu aufdeckung feindlicher aktivitäten

und um jetz noch ein bissl zu spekulieren .. ich denk auch das die zerg nur die beiden .. aus dem vorgänger bekannten .. verteidigungsgebäude haben werden oO

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Beitrag von Exekutor[NHF] » 31.07.2007, 00:36

Lord Helmchen hat geschrieben:also .. um das mit den protoss klarzustellen ... ich finde die eine verteidigungsanlage reicht locker .. wenn ich mich recht entsinne kann sie per upgrade oder sowas zur phasecanon ausgebaut werden .. die sich dann sogar wie die ancients in wc3 bewegen können.. zwar nur in pylonenergiefeldern aber das reicht ja wohl um damit die base zu verteidigen

zudem würde ich die planetra festund nicht als verteidigungsgebäude bezeichnen .. is halt das hq der terraner was ein leichtes geschütz hat .. das auch nur bodeneinheiten angreifen kann
denk auch nicht das dies alzu stark ist ... und der sensordome, denk ma du meintest den, dient ja auch nicht direkt zu verteidigung sondern eher zu aufdeckung feindlicher aktivitäten

und um jetz noch ein bissl zu spekulieren .. ich denk auch das die zerg nur die beiden .. aus dem vorgänger bekannten .. verteidigungsgebäude haben werden oO
Ich bin mir nicht sicher, ob die Phase Canon die Photonenkanone nicht komplett ersetzt. Die im ersten Gameplaytrailer gezeigten Photonenkanonen sind glaube ich nur da gewesen, weil sie die Phase Canons noch nicht integriert hatte oder sie nicht sofort zeigen wollten. Kann aber natürlich auch sein, dass das ein Upgrade ist...

Die Planetare Festung ist natürlich kein klassisches Verteidigungsgebäude, sieht allerdings nicht so schwach aus wie du sie einschätzt. Und da sie perfekt steht um die Arbeiter zu schützen geht sie deshalb meiner Meinung nach auch als ein Verteidigungsgebäude durch, da man es wohl kaum zum Angriff nutzen wird. Lufteinheiten können dadurch zwar nicht getroffen werden, diese wären aber so mobil, dass sie durch Micro eh problemlos aus der Reichweite der Planetaren Festung zu ziehen wären. Somit wird man gegen diese mit den klassischen Raketentürmen gut bediehnt sein. Da die Terraner aber nicht überall Bunker errichten und besetzen können, ist die Planetare Festung ein ziemlich guter Erstatz, was den Terranern eine guten Vorteil bringt. Wenn jetzt noch Informationen über den nicht identifizierten Geschützturm rauskommen, dann wird es wohl einen noch deutlicheren Abstand der Terraner im Bezug auf die Verteidigungsmöglichkeiten im Vergleich zu den anderen Völkern geben.

Das macht die Terraner allerdings auch aus: Sie können sich wunderbar verteidigen. Die Zerg setzen auf Quantität und die Protoss auf Qualität und somit unterscheiden sich die drei Völker mehr denn je.

Zur Sensordome/Sensorposten (das ist der deutsche Ausdruck dafür ^^) ist zu sagen, dass man dadurch Angriffe gegen die Resourcenlinien schon sehr früh bemerken kann und dadurch seine Streitkräfte zur Verteidigung zu den Mineralienfeldern ziehen kann. Das macht die Terraner noch effektiver in der Verteidigung ihrer Basen.

Und deshalb bin ich der Meinung, den anderen beiden Völkern täten bessere Verteidigungsmöglichkeiten recht gut. In anbetracht der Divergenz der Völker ist dies allerdings nicht in meinem Sinne. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich da lieber möchte: Ausgeglichenere Verhältnisse zwischen den Völkern oder doch mehr Unterschiede, die den verschiedenen Rassen verschiedene Vorteile bringen. Naja, wir werden in Sachen Balancing sicherlich noch mehr nach der BlizzCon erfahren. Evtl. tauchen dann ja auch die ersten Ingame-Videos auf, die ein Match zwischen mehreren Spielern zeigen. Fände ich persönlich echt genial :wink:

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Beitrag von Lord Helmchen » 01.08.2007, 11:44

xD wird sich alles noch in zukunft zeigen ^^

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Beitrag von A-Knopf » 01.08.2007, 20:35

Und deshalb bin ich der Meinung, den anderen beiden Völkern täten bessere Verteidigungsmöglichkeiten recht gut.
Würde ich persönlich als nicht so gelungen empfinden. Das Spiel soll ja offener und schneller werden, deswegen denke ich nicht, dass Blizzard die Verteidigungsanlagen der anderen Rassen großartig verbessern wird. Die Protoss haben ja immerhin schon die neue Phase Canon, welche aber wahrscheinlich auch eher offensiv eingesetzt werden wird. (Denn zum Verteidigen stellt man sie ja eh da auf wo man sie braucht, da braucht man sie nicht bewegen)

Wenn man seine Arbeiter vor den neuen Gefahren (Einheiten, die Klippen überwinden können) schützen will, finde ich solche Ideen wie den Sensordome wirklich gut, denn dadurch ist der Spieler gefordert und es entstehen offene, spannende Kämpfe. Ausserdem ist z.B. der Kollos ja auch ziemlich langsam, was es schwer machen wird einen überraschenden Angriff auf die gegnerischen Arbeiter zu starten. Ich denke nicht, dass die Arbeiter wesentlich stärker bedroht sind als früher, deswegen sind neue Verteidigungsanlagen auch nicht so dringen benötigt.

Edit: Ohh, ich sehe gerade dass ich meine Ansichten schonmal hier rein gepostet habe. :(
Naja, ein wenig Neues ist ja mit drin (Argumentation, dass Koloss langsam ist + Sensordome = Anspruch an Spieler) deswegen lasse ich es mal stehen.

Edit 2: Mir ist vorhin noch eingefallen, dass es ja ausserdem eine rassenspezifische Eigenschaft der Terraber ist, seine Verteidigung gut auszubauen. Würden nun auch die anderen Rassen bessere Verteidigungsanlagen bekommen würden sie etwas "näher zusammenrücken", dabei hat Blizzard ja gesagt, dass sie die Unterschiede noch stärker hervorheben wollen.

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