Beta-Tagebuch: F4nt4sy a.k.a. Teccus.Vogt

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Beta-Tagebuch: F4nt4sy a.k.a. Teccus.Vogt

Beitrag von F4nt4sy » 19.04.2010, 16:40

Hi leute! :D

Komm grad vom Praktikum und dachte mir, schreibste mal auch ein Tagebuch zur Beta.

Also los gehts...

Meinen Key hab ich durch Invite a friend bekommen. der kumpel allerdings war selber garkein starcraftfan und spielt bis jetzt nicht wirklich mit dem acc. (*Edit by chrisolo* Accsharing oder sonstige nicht mit der EULA konformen Anfragen bitte nicht hier stellen, danke.) Ich empfand es also nur als wiedergutmachung dass ich sein invite a friend key bekam :D

ja gott sei dank wohn ich hier urban und hab keine probleme mit bandbreiten und so war der client in 30min fertig und ich war in zwischenzeit fresh geduscht.

Installieren, einige patches laden und los gings. Ich war in teil 1 ein garnicht so schlechter zerg spieler und hatte auch hier wieder vor mit meiner rasse des vertrauens an den start zu gehen. gegen die ki spiele ich ab und zu mal andere rassen, aber ich bleib nach wie vor bei den für mich am besten passenden zerg.

als ich an den key kam, war schon einige zeit seit betarelease vergangen und ich war natürlich top informiert! Jeden tag wurde auf der homepage geguckt ob es nen neuen Battlereport gab! Ich sag nur terrible terrible damage. Dann als sie draußen war ich aber noch keinen key hatte hab ich immer die videos von HuskyStarcraft geguckt und hab mir fast die hose ruiniert. Richtig sexuell das spiel.

Als dann per icq der key von dem freund (und nachbarn ;)) kam wurde er natürlich sofort auf battle.net registriert. Mein Acc ist schon recht ansehnlich, es fehlen nur wc2 und 1 und wow, sonst hab ich alles incl. beta halt. :D natürlich auch alles durchgespielt und im internet gespielt. D2 ist auch sehr suchtgefährdend. Wie auch immer, ich hab dann mein erstes spiel gespielt und natürlich haushoch verloren.

Es ist für einen alteingesessenen zergspieler seeeeehr gewöhnungsbedürftig aufeinmal keine tier1 AA mehr zu haben. Ich wurde natürlich mit viodrays vergewaltigt und mein ally war afk oder so, der hatte nur ne kaserne 2 rines und ne hand voll sammler. "REMATCH!" In den allchat gebrüllt und ein zweites mal verloren, diesmal 1on1. War wohl wirklich noch nicht so gut =/ Egal, nach ein paar geschwänzten Tagen arbeit (ganz offiziell mit blauem wisch, war wirklich ein bisschen krank ;D) und exzessivem spielen wurde ich langsam besser und die goldliga 1on1 rückte in greifbare nähe. Reset...

Wieder reingehängt und losgespielt.

Reset...

Keine lust mehr gehabt und ab und zu mal reingeschaut ob neuer reset. Keiner kam. Wieder angestrengt, goldliga. Reset...

Mach nu erstmal keinen kampf mehr um reputation und zocke einfach nur noch zum spaß bis die beta aus ist und es sinn macht sich reinzuhängen.

Ich muss sagen, dass blizz es ziemlich vermasselt hat das spielgefühl von sc1 einzufangen, aber anstattdessen haben sie etwas viel "besseres" geschaffen. Ich will damit sc1 nicht abwerten, es wird noch immer viel gespielt. Ich meine damit dass sc2 ein neueres spiel ist, vom konzept bis zum gameplay.

was damals von koreanischen progamern noch jahrelang geübt werden musste kann nun jeder nap... Macro und micro. Das A und O des spiels wurde also so vereinfacht, dass wirklich JEDER innerhalb einiger tage bereits merkbare lernerfolge erzielen kann und es nicht mehr darum geht stur die schnelligkeit der finger (die immernoch sehr wichtig ist) zu trainieren... Die Kreativität ist gefragter denn je. Doch nicht nur das. Auch die kreativität im bezug auf die steuerung wurde wichtiger. Früher musste ich als alter Lingkommandeur alle colonys durchklicken, larven anwählen, einheit bauen. heute hab ich alle hatches auf key "0", drücke "Q" und das kürzel für die unit und kann (was ich bis vorgestern noch nicht wusste) Bereits die Zergeier in die Gruppen mit integrieren und hab so wenn ich gruppe 1 anklicke (wo eier mit drin sind) und sie dann wo hinbewege die bald schlüpfenden units sofort ins kampfgeschen mit eingreifen weil sie die gleichen rallypoints haben wie die gruppe1 die schon fertig ist und bereits kämpft. Damals sah das ein bisschen anders aus. erstmal tausend rallypoints für alle hatches gemacht, dann jede hatch anklicken, alle larven auswählen, einheit bauen dann alle einheiten anklicken (die, die noch nicht am rally angekommen sind weil sie später schlüpften müssen natürlich auf der minimap gesucht, auf dem weg abgefangen und zur gruppe hinzugefügt werden) dann zu den frontverbänden zuführen und neu gruppieren.

Das spiel ist tausendmal einsteigerfreundlicher und vor allem umgänglicher geworden. Die Ki (nicht der computergegner sondern das adaptive verhalten der einheiten) macht das spiel um läääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääängen angenehmer und wenn die linge sich in rotten zusammenschließen macht es das auch viel glaubwürdiger und wünschenswerter als wenn meine linge wie in teil 1 immer schön der reihe nach mit sicherheitsabstand von 3 lingen in die bunker des gegners rennen... na viel glück beim druck aufbauen! :D

Tolles spiel dessen einheiten zwar oft denen des ersten teils entsprechen, aber das im grunde gameplaytechnisch (gott sei dank heutzutage) mit teil 1 nicht mehr viel gemein hat. Was mich aber am meisten freute als ich die erste runde spielte (und wovor ich auch am meisten Bange hatte bevor ich es selbst sah) ist folgendes:

bestimmt haben viele von euch auch generals gespielt richtig? richtig. kennt ihr das, wenn ihr euren einheiten (bei infanteristen fiel mir das immer besonders auf) nen bewegunsbefehl gegeben habt haben die immer nen kurzen augenblick gebraucht bis sie sich gedreht und noch einen bis sie richtig angelaufen sind. den effekt gab es seit zero hour nicht mehr so stark, das ist insgesammt dann ein bisschen schneller geworden als spiel. ich meine ich liebe die schnelligkeit dieses spiels und DAS ist es, was sc1 ausgemacht hat. Die umsetzung konnte meiner meinung nach nicht besser geschehen. selbst einheiten die ich am anfang befremdlich fand fügen sich inzwischen perfekt ins spiel und ich bin jede partie wieder aufs neue erstaunt wie perfekt dieses spiel abgestimmt ist und wie rund es sich bereits jetzt spielt.

sollte blizz jetzt nicht grobe fahrlässigkeit an den tag legen wir dieses spiel auf jeden fall ein würdiger nachfolger und eine gelungene und runde fortsetzung von teil 1 und das will was heißen bei der präsenz die es immernoch innehat. Kespa genau wie die koreanische regierung werden auf kurz oder lang nicht drum herum kommen dieses spiel - auch nach den vorgaben blizzards - zu pushen und zu spielen. Ich hoffe blizz lässt sich nicht auf die versuche dieser erpresser ein, doch noch eingeständnisse zu machen. nur schade, dass der vorwand für den fehlenden lanmodus die raubkopierer sind und nicht die wahrheit gesagt wird, aber thats it,... geostrategie. Und ohne hier jetzt die dose Esport aufmachen zu wollen möchte ich noch sagen, dass kespa den computerspielern eher schadet als ihnen nützt. es legt ihnen fesseln an (nahezu allen progamern wurde verboten an den betaturnieren teilzunehmen um druck auf blizz auszuüben, was sie im nachhinein gelockert haben aber noch immer können viele nicht spielen obwohl sie eigendlich förmlich drauf brennen müssten, weil es ihre teamchefs verbieten) Kespa ist die Kirche des Mittelalters... verbote, strafen, erpressung und intrigen. Wie der christ keine kirche braucht um an gott zu glauben braucht der spieler kein kespa um sein spiel zu spielen, ich finde die entwicklung gefährlich.

schlusswort:

auch wenn ich vielleicht partiell ein wenig abgeschweift bin (^^) denke ich doch, dass alles was ich gesagt habe mehr oder weniger in dieses tagebuch passt und auch gehört. es sind die erfahrungen die ich mit sc2, blizzard und der koreanischen proleague gemacht habe und das ist es schließlich, was in ein Tbuch gehört oder? Alles andere wäre zensur :)

hoffe es hat spaß gemacht das hier zu lesen!

euer F4nt4sy aka Teccus.Vogt
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Re: Beta-Tagebuch: F4nt4sy a.k.a. Teccus.Vogt

Beitrag von Apoo » 19.04.2010, 19:42

Genial geschrieben, super Tagebuch. Bitte halt durch und schreib weiter.
Fand es als sehr angenehm dies zu lesen, bist zwar abgeschweift, aber es war trotzdem gut zu verstehen. Das machte den Text sehr intressant.
Dein Vergleich mit dem ersten Teil von Starcraft hat mir am Besten gefallen, was die anderen Parts nicht abwerten soll. Aber das war einfach spannend und informativ, das Urteil, dass ich aus dem Eintrag gelesen habe, empfinde ich auch als sehr schlüssig. Super gemacht. Weiter so.
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Re: Beta-Tagebuch: F4nt4sy a.k.a. Teccus.Vogt

Beitrag von F4nt4sy » 19.04.2010, 21:33

Hey! Erstmal danke an Apoo! :) Ich hab mir gedacht, da du meinen schreibstil mochtest poste ich nun dochmal meinen Beitrag zum Betakeycontest, vielleicht magste den ja auch. Ich persönlich mag ihn sehr gerne was bei von mir selbst geschriebenen sachen nicht so oft vorkommt, aber bin jetzt nicht sauer, dass ich nicht gewonnen habe. sowas ist halt immer stark geschmackssache, hab bis jetzt 2 der gewinnergeschichten gelesen und fand die auch richtig richtig gut, daumen hoch. naja jetzt halt meine geschichte. Ich weiß garnicht ob ich den anfang vielleicht falsch verstanden habe, aber ich hatte den mit marlon (erster part) so interpretiert, dass die mission auf der er sich befindet völlig frei erdacht werden konnte und das hab ich dann auch gemacht.

wer den text liest wird feststellen, dass ich nen unübersehbaren hang dazu habe kleinste dinge bis in die unendlichkeit auszuführen. Manche freunde von mir lieben es, die meisten aber hassen es, weil das auch immer unheimlich verschachtelte sätze bedeutet... halt genau so wie den eben :D

los gehts, den anfang kennt ihr ja oder sonst guckt ihn euch nochmal an. ich fang mit der geschichte direkt an.

ANFANG
***
Nicht, dass die Aufgabe einen ungeschützten Gang entlang zu rennen durch psionische fähigkeiten wesentlich einfacher geworden wäre, aber es hätte die Alarmsirenen in seinem Kopf etwas leiser heulen lassen.




-30 Meter...

-20 Meter...

-15 Meter...




Kurz bevor er die Biegung erreichte fingen sämtliche Warnleuchten an seiner Armatur am Unterarm an zu blinken. Sie war mit dem Gewehr verbunden und versuchte ihm verzweifelt klar zu machen, dass es beschädigt war und mit 80%tiger Warscheinlichkeit innerhalb der nächsten 10 Feuerstöße zur Irreparablen Fehlfunktion führen würde. Das hatte gerade noch gefehlt. Aber nun war es zu spät. Sollte sich ein Feind um die Ecke befinden, hatte er ihn bereits gehört und machte sich bereit.




KRACKK. In vollem Lauf rannte Marlon gegen etwas sich in letzer sekunde aus dem Dunkel schälende und es Knallte und klackerte beim hinfallen. Einen kurzen augenblick war er benebelt wegen des schweren aufschlags, seinem merkwürdig zuckenden gegenüber schien es allerdings nicht besser zu gehen. Als er sich hochtrieb und schnell die Pistole aus dem halfter zog – das gewehr lag hinter seinem gegenüber - sah er das schrecklichste das ihm hätte passieren können.




Ein zergling. Das gewehr mit seinen immerhin fast 20 Kilo hatte ihm beim aufprall mitten in seine fratze so ziemlich alle zähne ausgeschlagen und ihn anscheinend so hart erwischt, dass sein im hinterkopf befindliches organ mit dessen hilfe er die befehle des schwarms empfing zerstört worden war. Er lag zuckend und zappelnd mit weit aufgerissenen augen und apathischem blick auf dem boden und hatte allem anschein nach mit einer störung des zentralen Nervensystems allererster güte zu kämpfen, die vom harten zusammenprall herrühren musste. Irgendwie sah der Ling nur noch halb so aggressiv aus, jetzt wo die verbindung zum schwarm unterbrochen war. Sein maul war nicht mehr zu einem reißzähnestarrendem sadistischen grinsen verzogen – wie auch ohne zähne – und seine verletzliche position nahm ihm auch die letzte bedrohlichkeit.




Er konnte ihn nicht hinrichten. Nicht jetzt. Er hatte fast mitleid und musste an das Vieh denken, dass damals auf dem Hof seines onkels geschlachtet wurde und das noch einige augenblicke mit dem – seit der geburt für ihn vorbestimmten – tod kämpfte ehe auch das letzte blut aus dem verzweifelt und panisch zappelndem körper geronnen war.




Was nun geschah, hatte es – so sollte es sich später in der bearbeitung des abschlussberichtes der mission herausstellen – noch nie gegeben.




Das unkontrollierte zucken des lings – marlon hatte sie kleiner in erinnerung, jedenfalls nicht bis zur schulter reichend – erlosch und er lag deutlich hörbar durch seine nüstern atmend, jedoch ruhig auf der seite. Mit einer für einen ling fast unnatürlichen langsamkeit hob er den kopf und sah marlon einen wimpernschlag lang an.




In bruchteilen einer sekunde hatte sich der flinke zerg wieder aufgerappelt und jagte mit unglaublicher geschwindigkeit und hoch erhobenen messerscharfen klauen auf den ein paar schritte sicherheitsabstand genommenen Marlon zu und kreischte Marlon ein durch mark und bein gehendes kampfesschrei entgegen, das – von den wänden widerhallend – klang wie aus tausend kehlen gedonnert.




Selbst für einen bis zur perfektion ausgebildeten Berserker der verräterischen Protoss zu schnell konnte auch marlon nichts mehr tun ausser durch aufgerissene augen dem geifernden tod entgegenzublicken. Kurz vorm sicheren Tod verkrampfte Marlon sich und kniff die augen zu, doch der tod kam nicht. Was allerdings kam, war ein unglaublich lauter Kampflärm direkt hinter ihm. Als marlon umfuhr, sah er das bizarrste das er jemals gesehen hatte – Er hatte noch keine Ahnung, welch unglaubliche wende sein leben in diesem moment getan hatte.




Ein Hydralisk – die mit abstand scheußlichsten der zerg die er jemals selbst sehen musste – hatte sich lautlos wie es für sie normal war angeschlichen und bereits seinen brustkorb geöffnet um Marlon von hinten mit widerhaaken bespickten Dornen zu durchlöchern. Doch was er nicht einkalkuliert hatte war, dass hinter marlon ein unberechenbarer ling lag der – offensichtlich – nicht das geringste interesse hatte marlon zu töten. Im gegenteil. Er drang fanatisch auf den Hydralisken ein, der sich einen moment lang verwirrt in der defensive einige meter zurückdrängen lies, dann aber seine sadistischen gedanken wieder geordnet hatte und sah, dass der ling kaum noch zähne im maul hatte die er hätte benutzen können um ihn zu attakieren. Mit der für hydralisken typischen, fast schon extatischen lust am quälen versuchte der hydralisk – der den ling um das knapp doppelte überragte - zwischen den ausweichmanövern nach den klauenbewehrten armen des lings zu schlagen um ihn vollends kampfuntauglich zu machen. Gott,... nein Kerrigan allein wusste, was der Hydralisk mit dem verzweifelt und in glühendem eifer kämpfenden aber immer schwächer werdendem ling vor hatte, nachdem er ihn unter kontrolle gebracht hatte. Der schwer verwundete ling blutete nach einigen sekunden Kampfgetümmel aus unzähligen durch die Sensenartigen Klingen des Hydralisken verursachten Fleischwunden von denen einige bis auf die Knochen zu reichen schienen. Der Ling holte zum letzten, alles auf eine Karte setzenden schlag aus und verfehlte den viel zu schnellen – weil erholteren – Hydralisken knapp am hals und stolperte völlig deckungslos an ihm vorbei. Der Hydralisk – den Ling nie aus dem Blick verlierend – drehte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit und präzision um, und hob die rechte sense zum Todesschlag den der noch immer wackelig auf den beinen taumelnde ling durch nichts mehr verhindern konnte.




BLAM BLAM BLAM.




Totenstille... ... ...




Der Ling stand regungslos mit dem rücken zum Hydralisk. Der Hydralisk - noch immer die Sense hoch erhoben – sackte jedoch nach einem moment unter lautem donnern und poltern (ein exemplar konnte leicht an die 150 Kilo auf die Waage bringen und dieser hier war von stattlicher größe. Mindestens 2,30m) in sich zusammen.




"Fehlfunktion, Fehlfunktion, Fehlfunktion" Nun hatte Marlons gewehr schlussendlich den Geist aufgegeben.




Was hatte sich marlon nur dabei gedacht. Er hätte wegrennen, oder zumindest einen Schuss für den ling aufbewahren sollen. Doch der Ling griff ihn nicht an. Er fauchte ihn auch nicht an. Alles was der ling tat, war zum röchelnden hydralisken zu humpeln. Der - zäh wie sie nunmal waren – hatte sich den nur noch an einem hautfetzen hängenden linken arm abgebissen und gefressen um augenblicklich die verdauten eiweiße, kohlehydrate und mineralien zu nutzen damit seine Wunden sich schneller wieder schlossen, was sie mit beunruhigender schnelligkeit taten. Doch nicht schnell genug für den Ling. Der holte in einem Gigantischen Bogen aus und schlächtete den selbst in der letzten sekunde seines Todes noch sadistisch grinsenden Hydralisken. Vermutlich war der Hydralisk so oder so der gewinner der schlacht, denn es wurde hingerichtet und gequält, gelitten und voller zorn zerrissen und zerfetzt. Das war es, wofür sie lebten. Wofür sie der Schwarm leben lies.




Als das brutale, grausarme gehacke und geschlachte vorbei war beugte sich der ling über den hydralisken und begann zuerst sein gesicht, dann den oberkörper und schließlich so viel er konnte zu vertilgen. Marlon stand diese paar Minuten regungs- und fassungslos da. Als der Ling fertig war – es ging ihm bereits besser, da sein körpereigener Metabolismus ihm ungeahnte heilungsfähigkeiten verlieh – hielt er auf Marlon zu. Marlon konnte bereits einige dünne und gläsern wirkende junge Zähne im Oberkiefer des Lings ausmachen. Doch kurz vor ihm wurde der Ling langsamer und hielt dann an. Er legte sich vor Marlon auf den boden – fast wie ein hund – und ruhte sich aus. Ab und zu sah er zu marlon hoch und vergewisserte sich, dass er noch da war. Als marlon – apatisch vor geistiger überforderung und gelähmt vor informationsüberfluss – sich umdrehte und einige schritte gegangen war erhob sich auch der ling, trabte ihm hinterher und ging rechts neben marlon in normales tempo über. Ab und zu schaute er zu marlon hoch und dann wieder geradeaus. Nicht die geringste feindseeligkeit ging mehr von ihm aus. Ein Lebewesen wie jedes andere auch – zornerfüllt, treu, ängstlich, mutig,... Nur noch das Äussere strafte Marlons Augen lügen.

ENDE

edit*

jaaaaaaa lieber mod, ich weiß. wohl falsches forum ^^ sorry. aber lass mich so argumentieren: Es hat was mit der Beta zu tun und dies ist mein Tagebuch über all das, was ich mit der beta so erlebt habe :D Sollte das nicht helfen, muss es wohl gelöscht werden :'-(
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Re: Beta-Tagebuch: F4nt4sy a.k.a. Teccus.Vogt

Beitrag von F4nt4sy » 20.04.2010, 12:27

guck gerade das gosulivestream und mir ist eingefallen: Wäre es nicht supercool, dass wenn einheiten auf dem creep sterben der creep mit den leichen ein bisschen die gebäude heilt? pro rine meinentwegen 5hp oder so. wird quasi vom creep verdaut und den gebäuden zugeführt... nur mal ne fixe idee :D hoffe das kann man modden.

lg von der arbeit -.-
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