StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Alles was mit der Starcraft Story zu tun hat, gehört hier rein. Dazu gehören auch Diskussionen über alle Rassen, deren Helden und den unterschiedlichen Planeten.

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StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:04

Die Gewinner des StarCraft 2 Source Betakey Contests stehen nunmehr fest. Wir haben eine bunte Mischung aus kurzen und lange, mehr oder weniger kreativen und mehr oder weniger tiefgründigen Geschichten erhalten. Aus dieser bunten Mischung haben wir nun durch ein ebenso simples wie effektives Bewertungssytem (jede Geschichte konnte bis zu 10 Punkte erhalten) rausgefiltert, welche Geschichte die Beste ist. Im Einverständnis mit den Autoren präsentieren wir euch hier nun die Auswahl der 10 Geschichten, die wir als beste unter den eigentlich durchweg guten Geschichten ausgewählt haben. All denjenigen, die sich die Mühe gegeben haben, eine Geschichte einzuschicken und nicht auftauchen, wünschen wir bei zukünftigen Gelegenheiten an Betakeys zu kommen viel Glück und Erfolg. Doch nun lest selbst. Zunächst noch einmal der Grundstein dieses Kontests, die Geschichte von A-Knopf:

Marlon sitzt schnell atmend hinter einer Kiste. Mit zittrigen Händen versucht er die großkalibrige Waffe in seinem Schoß zusammen zu bauen. Mit dem Handrücken wischt er immer wieder den Schweiß von seiner Stirn, der ihm in die Augen zu laufen droht. Nicht dass das bisschen Brennen ihn gestört hätte, aber Schweiß in den Augen behindert den Sichtbereich.
Der Sichtbereich ist dein engster Freund. So hat es immer in der Ausbildung zum Marine geheißen - und das kann Marlon auch voll bestätigen. Zumindest wenn man in einer Spacemarine-Rüstung sitzt und seinen Spaß hat während man ein paar Zerg den Arsch versohlt. Wenn man komplett ohne Rüstung und mit einer viel zu schweren Waffe unterwegs ist, weil man sich als Teilnehmer des Ghost-Programms ausgeben muss, sind Ausdauer und Sprintfertigkeit plötzlich auch sehr gute Freunde und haben noch dazu auch spitzen Schwiegersohnqualitäten.
Endlich hat er es geschafft: Er hält nun wieder ein einsatzbereites Snipergewehr in den Händen und sogar das brennen in den Beinen hat etwas nachgelassen. Was würde er jetzt für eine ordentliche Dosis Stimpack geben? Ach verdammt! Warum musste er sich auch zu diesem blöden Einsatz melden? Da waren die Augen mal wieder größer als der Magen, oder in diesem Fall die Munition großkalibriger als der Lauf...
Ein kurzer Blick in den Gang: Nichts zu sehen. Das heißt zwar nicht, dass nichts dort ist, aber Paranoia bringt einen jetzt auch nicht weiter. Also loslaufen und hoffen dass die anderen auch ihren Teil des Plans einhalten.



Isabella zuckt zusammen als ihr Kollege seine Hände auf ihre Schultern legt.
"Du siehst heute irgendwie verspannt aus. Hast du schlecht geschlafen?"
Isabella ist dankbar für diese Ausrede: "Ich... ähh. Ja, schlecht geschlafen..." murmelt sie nur während ihre Hände über die Konsole vor ihr flitzen und sie inständig hofft Morgan würde endlich die Biege machen.
"Ich sehe du bist beschäftigt, ich will dich dann mal nicht weiter stören. Vielleicht sehen wir uns ja zum Mittagessen in der Kantine?"
Die leitende des Forschungslabors 3b würdigt ihren Kollegen vom Labor 3a nicht eines Blickes sondern hebt nur scheinbar geistesabwesend die Hand zum Abschied. In Wahrheit hört sie auf den schlurfigen Gang der Nervensäge und wartet ungeduldig darauf, dass er endlich weg ist, während sie weiter irgendwelche unsinnigen Eingaben tätigt.
Endlich kann sie die brisanten Dateien öffnen. Wie hat es im Auftrag geheißen? Die Dateien sollen um Punkt 11 Uhr morgens in das entsprechende Verzeichnis kopiert werden. Anschließend soll das Original durch die andere Datei, die sie auf einem versteckten Speicher bei sich trägt, ersetzt werden.
"Das ist keine große Sache" hatte es geheißen. "Sie können das ganz bequem in der Kaffeepause machen und tun ihrer Regierung damit einen großen Dienst".
Na toll - ganz einfach. Und jetzt sitzt sie hier und stirbt fast vor Angst wenn Morgan sie anfasst. Aber egal. Bald würde es geschafft sein.
Ein schneller Blick noch auf die Uhr: 10:53.



Hoch über dem Labor und den angeschlossenen Versorgungsdepots sitzt Angus in einer Banshee. Den Tarnmodus hatte er schon einige Kilometer vor seinem Ziel eingeschaltet und bald darauf auch den nachgerüsteten Flüstermodus ausprobiert. Alles funktioniert tadellos.
Er weiß genau in 5 Minuten wird die Show starten. Der Marine, der etwas besseren sein will, schleicht sich gerade als Ghost getarnt an einigen Kameras der Versorgungsdepots vorbei. Zwar machen ihn eher seine Beine unsichtbar als seine übersinnlichen Fähigkeiten, aber er würde seinen Dienst tun - da ist er sich sicher.
Der Kanckpunkt ist eigentlich diese verzogene Laborgöre. Sie schien Skrupel gehabt zu haben und noch dazu die Hosen voll. Zwar hatte die "Dienst für die Regierung"-Masche auch dieses mal wieder gezogen aber niemand konnte sagen ob der kleinen nicht doch die Nerven durchgehen würden. Sie könnte versagen - die Daten wären nicht platziert und somit keine falsche Fährte gelegt. Die ganze Mission im Eimer.
Gott er hasst es mit Amateuren zusammenarbeiten zu müssen, aber in diesem Fall hatte es keinen anderen Weg gegeben. Nicht in der vorgegebenen Zeit.
Zwar amüsiert es ihn die verschiedenen Akteure dieser kleinen Missionen gegeneinander auszuspielen - bei dem Gedanken dass er nur die Zusammenhänge kennt huscht ein selbstzufriedenes Lächeln über sein Gesicht - aber Amateure bergen auch immer ein Risiko in sich. Ein unkalkulierbares Risiko.
Sowas bedeutet in seiner Branche auch schnell mal den Tod. Und da er dieses mal auch selbst beteiligt war vielleicht sogar den eigenen.
Aber egal. Für solche Gedanken hat er jetzt keine Zeit. Gleich wird es losgehen und da braucht er seine volle Konzentration. Mit einer fließenden Bewegung zieht er den Helm mit dem eigenbauten Display über und starrt gebannt auf die eingeblendete Uhr. Seine Zähne kauen auf dem letzen Stückchen Kautabak.


In den nachfolgenden Beiträgen findet ihr nun endlich die Sieger-Geschichten. Alle Gewinner wurden bereits gestern Abend via PN kontaktiert und dazu aufgefordert, ihre Daten einzusenden damit wir Blizzard umgehend die benötigten Informationen zusenden können. Uns bleibt also nur noch übrig, allen Teilnehmern für die schönen Geschichten zu Danken und allen Lesern ein schönes Erlebnis. Anzumerken sei aber noch, dass die Reihenfolge der Geschichten keine Auskunft über die Platzierung der Geschichten in unserem Jury-Ranking gibt.

Eine Anmerkung noch: Es scheint mir fast so, als könnte ein Formatierungsproblem die Absätze verrutscht haben. Wenn jemand das bei seiner/ihrer Geschichte feststellen sollte, so kann er mir gerne eine PN mit der richtigen (ans Forum angepassten) Formatierung seinenes Textes schicken.
Martin: What is the advantage of being able to touch one's noes with the tongue?
Marie: I'm one step ahead of you in the evolution!

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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:07

Valle hat geschrieben:Eine Gestalt rutscht am des Ganges in die Ecke vor einer mechanischen Tür und hält inne. Ihr Atem
geht rasend. Diese Gestalt scheint überhaupt nicht in diesen Laborkomplex zu passen. Genauso
wenig passt der Marine in den Anzug des Ghost – und das nicht nur von den offensichtlich
unpassenden Maßen. Nein, nicht einmal Marlon passt in diesen Marine. Viel mehr steckt ein
Verbrecher im Marine, welche einen gestohlenen Anzug der Liga trägt, mit welchem er gerade
dieses Forschungszentrum infiltriert hat. Ein resozialisierter Krimineller, der Politsabotage betreibt.
Wenn das nicht klappt klebt uns das Protektorat am Arsch. Was musste dieser Idiot so eine riskante
Mission so kurzfristig ansetzen.
Marlons Herz schlägt wieder in einem ruhigen, regelmäßigen Takt. Die Uhr an seinem Handgelenk
sagte ihm auch, dass es höchste Zeit war. 1058. Er ist schon an der richtigen Stelle.
Verbindungsbrücke zu Laborkomplex 3. Perfekte Aussicht auf die einzig relevante
Verteidigungsanlange hier. Keine Kameras auf diesem Gang. Ein offenes Fenster. Und sie wird
sogar auf klassischem Wege gesteuert: Mit Menschen. Genau genommen besteht ihre Aufgabe nur
darin zwei Knöpfe zu drücken. Selbst solch eine einfache Aufgabe ist aber unter gewissen
Umständen unmöglich zu lösen.
Der Helm verbirgt ein sachtes Schmunzeln, welches gewaltsam erstirbt, als Marlon das schwere
Scharfschützengewehr an das Fenstersims legt. Die Lippen sind zueiner blutleeren Linie
zusammengepresst, die Zähne reiben knirschend aneinander, während die Zunge, wie ein frisch
inhaftierter, der seine Lage nicht fassen kann, gegen die Zahnreihen presst. Ihm wird wohl das selbe
blühen, wenn das Protektorat ihn an die Liga überführt. Oder wird es selbst Hand anlegen? Ganz
gleich. Er wird sich so und so in der Todeszelle aufhalten.
Er beugt sich vor und legt das Auge an den Sucher des Kanistergewehrs. Die Welt verschwimmt zu
einem blassen Grün. Auch kleinste Nebelschwaden werden gefiltert. Wie eine Reinigungsanlage für
Wasser entfernt der Sucher auch die kleinsten Störungen im Sichtfeld. Die altertümliche
Luftabwehranlage ist mit einem kleinen Steg an den Komplex verbunden.
Wachablösung. Zehn Sekunden, die über die Mission entscheiden: Fehlschlag, Erfolg, Tod, Leben,
Zukunft der Rebellen.
Marlon zieht die Luft scharf durch die Zähne hindurch. Die Ablösung kommt den Steg entlang. Die
andere Wache ihr entgegen. Das Fadenkreuz folgt der Ablösung. Wie eine Fliege schwirrt es um die
Konturen herum. Die Wachen halten mitten auf dem Steg. Plaudern.
Jeder Muskel in Marlons Körper ist angespannt. Sein Herz scheint einzige Schläge auszusetzen. Der
Zeigefinger schmiegt sich an den Abzug. Das Gewehr drückt sich zwei mal mit imenser Wucht in
seine Schulter. Totenstille.
Die Lamellen an den Fenstern sind geschlossen. Das fahle Licht des Monitos zeigt eine recht junge
Frau. Sie hält die Arme so, als ob sie sich gerade die Augen zuhalten wollte, aber in der Bewegung
eingefroren ist. In der rechten hält sie ein kleines, rechteckiges Objekt, in der linken eine Uhr.
Als die Anzeige auf 10.59 wechselt lässt sie die rechte auf ein Modul an dem Schaltpult sinken.
Isabella gelingt es fast nicht den kleinen Speicher in das Lesegerät zu schieben. So stark zittert ihre
schmale Hand. Rasch bediente sie die Steuerelemente. Sie fühlte sich, als hätte jemand ihren Hals
genommen und wie bei einer Comicfigur einen Knoten hineingemacht. Und nicht irgend einen
Knoten, sondern gleich den Gordischen Knoten. Je näher die kleine, unendlich lansam größer
werdende Zahl an der Sekundenanzeige ihrer Uhr der 59 kam, desto schwerer kann sie Atmen und
desto größer wird ihr Zweifel. Worauf hat sie sich eingelassen? Der Regierung dienen?
Was tut denn die verdammte Regierung für mich? Sie zuckte zusammen und presste beide Hände
mitsamt der Uhr An den Mund. Hatte sie das laut gesagt? Panisch blickte sie zür Tür. Morgen ist
schon weg.
Isabella schüttelt sich ein wenig. Keine Zeit für sowas. Und keine Zeit für Zweifel. Wer sagte der
Typ, dass er war? Sie weiß, ihr Kiefer herunterklappte, als er sagte, dass er direkt Arcturus Mensk
unterstellt ist. Und dann die Uniform. Wie viel Autorität er ausstrahlte. Und die Prämie erst!
Hoffentlich würde sie so groß sein, dass sie von diesem verfluchten Planeten runterkommt. Es ist
nur eine Frage der Zeit bis ein Krieg ausbricht.
Ein dünnes Lächeln erscheint auf Isabellas Gesicht. Ihre Angst hat ist wieder auf einem
gewöhnlichen Pegel. Jeder Quant Zweifel ist aus ihrer Wahrnehmung gewichen.
11.00
Sie kopiert die Daten auf den Speicher und verschiebt die neuen in den Ordner. Im Moment, als der
Fortschritsbalken an sein Maximun kommt atmet sie entspannt durch. Einige stille Sekunden
passiert nichts.
Isabellas Gesicht beginnt rot zu blinken. Bis sich der Flackernde Monitor schließlich ausschaltet. Im
selben Moment schalten sich auch alle Geräte aus, die in diesem Raum laufen. Isabellas Gesicht ist
trotzdem noch rot; vom schwachen Licht, welches durch die Lamellen dringt beleuchtet. Der Mund
ist aufgeklappt. Diesmal nicht vor Ehrfurcht, sondern vor wahrhaftiger Furcht. Entsetzen zeichnet
sich ab. Schnell greifen ihre Hände nach dem Speicher. Sie zittern viel stärker als vorher. Der ganze
Körper bebt.
An den Wangen liefen in Makeup getränkte Tränen herab, als bittere Erkänntnis durch ihren Kopf
geht, welche aus der Rauchenden Mündung des Kanistergewehres kommt, welches der Ghost hielt,
der in der Tür steht hält.
Der markante Geschmack des Kautabaks verblasst in seinem Mund, als die Lichter im
Forschungstrankt 3 ausgehen.
Das Grinsen auf Angus Gesicht ist mit Resten von Tabak gefüllt.
„Die Kleine hat also ihren Teil erfüllt. Das Plastikglied in der Stahlkette hat ja besser gehalten als
gedacht.“ Am liebsten würde er gleich laut loslachen. Aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.
Die Banshee sinkt ab, in Richtung Forschungstrakt 3, auf welchem ein Landeplatz ist.
„Jetzt ist dieser Marine an der Reihe... hoffentlich hat er die Wachen am Geschütz ausgeschaltet und
sich um das Labormädel gekümmert.“
Matt flackern die Lichter der Laboranlage wieder auf. Notstrom. Zwei Minuten bis der reguläre
Strom wieder da ist.
Gebannt schaut der Pilot auf den Schirm.
„Das Signal.. Komm schon, Marlon... werte den Lageplan endlich aus und zeig mir, wo der
verdammte Prototyp ist! Komm schon... sonst sehen wir auf diesem Planeten kein Licht mehr!“
„Ziel Gesichtet“ Der Kontrast zur rauen, wütenden Männerstimme kann gar nicht schärfer sein, als
zur sanften, ruhigen Frauenstimme des Zielcomputers. Die Position des Punktes, welcher vom
Laserzielmodul des Gewehres ausgeht wird auf dem Bildschirm angezeigt.
„Ha! Wusst' ich's doch, dass der Bengel das schafft... so.. genug Verstecken gespielt.“
Wie aus dem Nichts erschien eine Banshee, wo zuvor nur Luft war.
„Zielerfassung... Zwanzig Sekunden zum Abschuss.“
„Du verdammte Kiste!“ Angus hämmert auf das Amaturenbrett „So kommt der Junge da nie raus.
Beeil dich!“
Einige Wachen erschienen durch den Aufstieg am Landeplatz. Der Ziellaser bewegt sich nicht.
„Drei.. Zwei.. Eins..“ Lustvoll schnippt Angus mit dem Daumen den Schutz des Raketenknopfes
weg und drückt diesen fest ein. Ein Ruck geht durch die Banshee und ein zweiter, leichter, als die
Raketen am Zielgebäude einschlagen. Der Teil an der Einschlagstelle stürzt ein; der Rest bleibt aber
noch intakt. „Das genügt schon.. Jedenfalls damit das Protektorat der Liga den Krieg erklärt und wir
endlich wieder auf diesem Planeten operieren können.“
Der Laser rührt sich weiterhin nicht vom Fleck.
„Achtung. Beschuss.“ Die sanfte Computerstimme erzählte nichts neues. Kugeln prasseln auf die
Banshee, die nun fast auf dem Landeplatz gelandet war. „Zu gerne würde ich euch ein paar Raketen
verpassen..“ Grimmig sieht Angus auf die Sicherheitskräfte auf dem Deck.
Das Lasersignal war immer noch da. „Du kennst doch den Plan, Junge. Ein Schuss und abhauen..“
Die Einschläge der Kugeln auf die Banshee haben aufgehört. Verwirrt sieht Angus zu den
Wachtleuten, welche ihr Feuer auf eine schnell rennende Gestalt gerichtet haben.
„Du ausgefuchster Hund! Hast dein Gewehr da gelassen!“ Angus schwenkte die Banshee so, dass
sie in der Feuerlinie zwischen den Schützen und Marlon ist.
Das Cockpit geht auf, Marlon steigt ein. Sein Atem geht rasend. Rasch schließt Angus die Kabine wieder und startet die Banshee.


MD.Ghost hat geschrieben:Marlon schaute auf seinen digitalen Lageplan des Forschungslabors, was einsam auf einem der
Monde des Planeten Braxis lag. Er war noch einige Ebenen vom Ziel seiner Mission entfernt,
innerlich über die Art und Weise des Auftrags fluchend, schlich er so gut er konnte durch die
stahlgrauen, menschenleeren Gänge der Station. Ihm wurde in diesem Moment immer mehr
bewusst, warum er den Ghost-Agenten nie Bewunderung schenkte, es fühlte sich einfach nicht
richtig an, nein ein ordentlicher Marine-Soldat kämpft mit seinen Kameraden auf dem Schlachtfeld,
Seite an Seite in beste Plaststahl-Panzerung gehüllt und mit dem beruhigenden Geräusch der Salven
des C-14 "Feuersturm" Gaußgewehr im Ohr ums Überleben zu kämpfen. Vor ein paar Wochen
wurde er in einer dreckigen Kascheme auf Korhal von Angus angeheuert. Klar, irgendwie hörte sich
der Auftrag inklusive des Ghost-Versteckspielchens seltsam an, allerdings schien es auch wieder
leicht verdientes Geld zu sein. All zu viel sollte in einer abgelegenen Forschungsstation auf einem
dieser beschissenen Monde ja nicht schief gehen, schoss es Marlon durch den Kopf. Das laute
Rattern des Zahnradmechanismus einer gepanzerten Tür vor ihm riß ihn unweigerlich aus seinen
Gedanken. „Verdammt!“, mit der Waffe im Anschlag versteckte er sich hinter einem mit Kabeln
durchzogenen Stahlpfeiler. Angespannt schaute er zur Tür als durch diese ein hoch gewachsener
Mann fortgeschrittenen Alters kam. Eine elegante Silberbrille zierte die viel zu große Nase des in
tiefen Falten geschnittenen Gesichtes des grauhaarigen Mannes, ein auffallender, eleganter roter
Seidenanzug vervollständigte die Erscheinung. „Bei Terra da hat sich aber jemand raus geputzt,
sieht aus wie einer vo...“, Marlon biß sich auf die Zunge als sein Blick die beiden massiven
Marinerüstungen hinter dem Mann in der Tür erblickten. Glücklicherweise bogen die 3 Gestalten
einige Schritt vor Marlons Versteck in einen Seitengang ein. Das war knapp, seine Worte waren
ihm zwar nur leise über die Lippen gekommen, aber er wußte das Marinestandartsrüstungen über
Geräuschverstärker verfügten, überhaupt warum gab es hier Marinesoldaten? Diese Wendung
schmeckte ihm gar nicht, vor allem da er wie bei einem Maskenball in diesem Ghostkostüm
feststeckte. Er schaute auf seinen digitalen Chronometer: 10:56
Doktor Isabella Baltimor knallte den Com-Hörer auf die Konsole des menschenleeren, steriellen
Forschungslabors 3B. „Er ist viel zu früh“, kam es ihr hektisch über Lippen. Sie wusste, dass sie
heute ihre neusten Forschungsergebnisse dem Regierungsagent übergeben sollte. Das kleine Labor
auf dem Braxis Mond betrachtete sich zwar als unabhängig, aber irgendjemand hatte die neuste
Entdeckung ins Regierungsnetzwerk eingeschleust und es war nur noch eine Frage der Zeit bis die
Aasgeier hier auftauchen würden. Isabella hatte sofort die Berichte einiger befreundeter Kollegen
im Kopf, die Regierung schreckte nicht vor Waffengewalt zurück und einige Intellektuelle waren
auch sogar schon spurlos verschwunden. So eben hatte sie die Nachricht von der Landestation
bekommen, die Zeit lief, sie musste die Forschungsdaten über Projekt XN-3409T austauschen und
an Angus übermitteln. Sie wusste das Angus zu einer Rebellengruppe gehörte die sich im Chaos des
letzten großen Krieges gegründet hatte. Beiläufig hatte sie ihm von ihrer neusten Entdeckung
erzählt, an einem der vielen Abende, wo sie seinem rauem Söldnercharm erlegen war und mit ihm
das Bett geteilt hatte. Normalerweise zeigte er an ihren Projekten nicht sonderlich viel Interesse,
aber auf XN-3409T kam er weniger später wieder zu sprechen. Es dauerte nicht lange und er hatte
sie überredet ihm die Daten zur Verfügung zu stellen. Er sprach von großen Visionen und auch von
einer gemeinsamen Zukunft wenn das alles überstanden wäre. Da sie die drakonischen Methoden
von Arcturus Mengsk verabscheute, willigte sie ein und hoffte ihre Forschungskollegen würden
nicht all zu schnell andere Interessenten benachrichtigten.
Doch hier im Jetzt kämpfte Isabella mit ihrer Panik, sie hatte keine Zeit, in wenigen Minuten würde
die Abteilung der Regierung ihr Labor betreten, angespannt schaute sie auf die Bildschirmanzeigen
vor ihr und verschob hektisch die Datenpakete. Warum dauerte das nur so lange?
Marlon pirschte mit vorgehaltener Waffe entlang der kalten Stahlwände der Forschungsstation. Er
hatte Marines gesehen und das bedeutete nichts Gutes. Wenigstens hat diese Station nicht all zu
viele Überwachungssensoren, dachte er sich als er endlich die Schleusentür zu Labor 3B erreichte.
Sein Auftrag war klar, dass Labor infiltrieren und Doktor Baltimore eliminieren. Er überprüfte noch
einmal sein Gewehr und gab danach behutsam den Türcode ein, den er von Angus erhalten hatte.
Isabella wischte sich den Schweiß von der Stirn und nebenbei einige der nassen, blonden
Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Geschafft!“, sagte sie erleichtert zu sich selbst. Das falsche
Datenpaket war platziert, die Datenverbindung zu Angus seiner Comserver-Adresse war ebenfalls
eingerichtet, das Paket wurde gerade gesendet. Ihre Zeitanzeige wechselte auf 10:59, zufrieden
dachte sie über mögliche Belohnungen nach die Angus für sie bereit halten würde. Die Tür zum
Labor glitt mit einem lauten Zischen auf und Isabella starte in den langen tödlichen Lauf eines
Ghost-Präzisionsgewehres.
Marlon hatte sein Ziel im Visier, doch sein Abzugsfinger erstarrte förmlich zu Stein. „Isabella?!
Was machst du den hier?“ brach es aus ihm heraus. Isabella brauchte einen Moment um sich vor
ihrem Schock zu erholen, „Ich..ich..wer...?!“ stammelte sie und bemerkte nicht das sie am ganzen
Leib so zitterte, als hätte man sie gerade aus einem eisigen Meer gefischt. Marlon riß sich die
Ghostmaske vom vernarbten Gesicht. „Man hat mich hergeschickt um Doktor Baltimor zu...“, er
machte eine Pause und senkte die entsicherte Waffe, „...du hast mir damals nicht viel über dich
verraten, schon gar nicht deinen Nachnamen, geschweige das du einen Doktortitel trägst!“. Marlon
versuchte das Adrenalin in seinem Körper zu verdrängen, auch wenn ihm der Schädel fast Platzte
als die Flut von alten Erinnerungen durch seinen Kopf rasten.
Isabella schien sich zu fangen und wollte gerade zu einer Antwort ansetzen als die Tür zum
Forschungslabor sich erneut mit einem lauten Zischen meldete. Die Marines in Begleitung des
Regierungsagenten eröffneten sofort das Feuer als sie den Ghost mit seiner offensichtlichen Beute
erblickten. Klackernde Hochgeschwindigkeitsgeschosse bohrten sich in die umstehenden Tische
und brachten Monitoranzeigen in einem Splitterregen zum Bersten. Marlons kampferprobte
Instinkte ließen ihn gerade noch im richtigen Augenblick zu Boden fallen, Kugeln die für ihn
bestimmt waren schlugen in den Wasserspender neben ihm ein und ließen ihn wie eine Melone
platzen. Er suchte Schutz hinter einem Metallschrank und erblickte die am Boden liegende Isabella,
sie versuchte ihm etwas zu sagen und zeigte auf eine vor ihr liegenden Datendiskette, doch im
Kugelhagel drang kein Wort zu ihm und er sah wie sich eine feine Blutlache unter ihr bildete,
während sich ihr weißer Anzug rot färbte. Die Feuerstöße hielten an und näherten sich
erbarmungslos Marlons Position.
Plötzlich erbebte das Gebäude, die Beleuchtung fiel aus als stählerne Deckenträger den Raum
begruben und eine Explosion die gesamte Forschungsstation in der Grundfeste erschüttern ließ.
Angus ergötzte sich an der Explosion unter seiner Banshee und gab die Kurskoordinaten für den
Abflug ein. Sein Plan war aufgegangen, Isabella hatte Anzeichen einer fremden Rasse gefunden,
nichts was auf die Zergbestien und hinterlistigen Protoss deutete. Sie war sich nur noch nicht ganz
sicher, wollte eigentlich noch ein paar Testläufe mit ihren Kollegen machen, doch er konnte sie
überreden ihm das Material zu geben. Er wusste das er auf dem freien Markt für fremde
Technologien mehr als genug Abnehmer finden würde. Gewaltiger Reichtum war für einen alten
Söldner genau das Richtige in diesem dreckigen Stück Weltall. Doch sein Plan hatte noch eine
weitere Absicherung erhalten. Er hatte den desertierten Marine Marlon in einer schäbigen Spelunke
getroffen und ihn leicht auf seine Seite gezogen. Mit auf dem Schwarzmarkt besorgter
Ghostausrüstung gaukelte er dem dumpfen Exmarine ein Basisprogramm vor und überzeugte ihn
von der unmittelbaren Notwendigkeit der bevorstehenden Mission. Ja die Eliminierung von Isabella
war der zweite Schlüsselplan, würde man doch im hinterlassenen Chaos ohne Zweifel das arme
Opfer eines Ghostanschlages erkennen. Jeder wusste, dass Arcturus Mengsk sich gern diesen
tödlichen Agenten bedient. Es würde nicht auffallen, dass jemand die Energierelays der Station zur
Überlastung gebracht hatte...
Martin: What is the advantage of being able to touch one's noes with the tongue?
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Exekutor[NHF]
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:10

weegel hat geschrieben:Marlon lief so schnell er konnte den Gang hinunter. Sein Zeitfenster bevor
ihn die Kameras erfassen würden war gering aber solang er schnell genug
war würde er das Terminal erreichen und dann, dann konnte er nur hoffen dass
alles ablaufen würde wie man es ihm zuvor beschrieben hatte. Noch 10 Meter zum
Terminal! Was war das? In seinem Augenwinkel hatte er kurz eine Reflektion
gesehen. Doch es ist keine Zeit sich umzudrehen, die Uhr tickt, 10:59.

Isabella's Herz rast während sie auf die Uhr des Computers starrt. Die letzten
Sekunden verstreichen, noch einmal geht sie in ihrem Kopf alles durch. 11:00 Uhr!
Es ist soweit, die Dateien werden kopiert. Während des Kopiervorgangs holt
Isabella den Speicher aus ihrer Handtasche. Lange hatte sie sich gefragt was sich
wohl auf dem Datenträger befindet und warum es für die Regierung wichtig sei.
Aber sie hatte es nicht gewagt nachzusehen und in dem Glauben das Richtige zu
tun legte sie den Speicher in die Vorrichtung ein. "Kopiervorgang abgeschlossen."
Nur noch die Dateien ersetzen und ihr Auftrag wäre abgeschlossen. "Dateien
überschreiben?" Eine letzte Bestätigung und der Auftrag war erfüllt.

Raketen los! Eine volle Salve ein paar Explosionen und alles was von dem
Versorgungsdepot übrig bleibt ist Schutt und Asche. Sicher war das niemandem
in der ganzen Basis entgangen, darum muss jetzt alles schnell gehen. Es gibt
keinen Weg zurück. Angus kann nur hoffen dass Isabella ihren Auftrag erfüllt
hatte. Durch die Explosion des Depots und der Generatoren würde ein Neustart des
Sicherheitssystems provoziert. "Das sind verdammt viele Raketentürme!" dachte er
sich als er seinen Blick auf die nahegelegende Ghost Akademie schweifen ließ.
Seine Banshee würde im Kreuzfeuer der Türme keine 2 Sekunden überstehen. Aber
glücklicherweise war die Akademie nicht das Ziel. Das Ziel war das alte
Forschungslabor, ein Relikt aus vergangenen Tagen, als Ghosts noch in den
angeschlossenen Geheimdienstlaboren trainiert wurden. Heute gibt es Akademien
und die Labore von einst waren nun ausschließlich für die Forschung gedacht.

Marlon erreicht das Terminal. Zwei Kameras sind auf das Terminal gerichtet.
Die Sekunde der Wahrheit. Marlon hält einen Moment inne und schon geht der Alarm
los. Verdammt, das war so nicht geplant! Doch halt, der Alarm war nicht von ihm
ausgelöst worden. Vielleicht läuft ja doch alles nach Plan. Aber es gibt
nur einen Weg das rauszufinden. Marlon aktiviert den Biometrik-Scan per Terminal
und starrt gebannt auf die schwere Tür vor ihm. "Scan completed, access granted."
Es hat geklappt! Alles läuft ab wie man es ihm beschrieben hatte. Der Raum vor
ihm gestaltet sich anders als er es erwartet hatte. Er dachte hier würde High-Tech
Ausrüstung gelagert, vielleicht sogar Nuklearwaffen. Stattdessen beschränkt sich
der Inhalt des Raumes auf seinen Auftrag. Eine Handvoll Datendisks, das war alles.
Was sich auch immer auf diesen Disks befindet muss Gold wert sein. Keine Zeit
für Überlegungen und Theorien, die Disks werden verstaut und dann ab zum Treffpunkt.

Die Explosion hatte Isabella ein mulmiges Gefühl beschert. War sie dafür
verantwortlich? War das alles ein Sabotageakt und sie hatte ihn ermöglicht? Aber
warum würde die Regierung? Ihr Gedankengang wird unterbrochen. "Basis wird
angegriffen, Zivilpersonal in ihre Quartiere". Vielleicht war es doch nicht ihre
Schuld. Vielleicht nur ein blöder Zufall. Aber kann sie sich wirklich darauf
verlassen? Nein, man könnte ihr alles anlasten, ob Zufall oder nicht. Das Dominion
war nicht dafür bekannt im Zweifelsfall Gnade walten zu lassen. Flucht war ihre
beste Option, nur Weg von hier, aber wie? "Hätte ich doch nur Flugstunden genommen."

Angus landet seine Banshee am Treffpunkt. Hier würde der Marine die Datendisks
abliefern. Angus wusste was er mit den Disks machen würde, mitnehmen und ab zu
seinem Auftraggeber. Aber was sollte mit seinen Helfern passieren. Die Laborgöre
ist egal, die denkt sicher noch sie hat der Regierung geholfen, aber der Marine.
Seine Gedanken wurden unterbrochen. "Eine Raven, verdammt sowas sollten die hier doch
gar nicht haben." Die Raven mit ihrer fortschrittlichen Technologie wird die Banshee
sicher entdecken. Zu spät für einen Start. Selbst wenn er es in die Luft schafft
würde er von der Jägereskorte abgefangen werden. Keine Zeit für lange Überlegungen,
es gibt nur eine Möglichkeit. Die Banshee startet per Autopilot und wird sogleich
von der Raven entdeckt. Wenige Sekunden später schlagen die ersten Raketen ein und
die beiden Vikings zerstören die Banshee. "Schade um das gute Stück, aber wenigstens
genug Ablenkung um zum Raumhafen zu flüchten. Hier muss doch noch irgendwo ein
Transportmittel rumstehen.

"Verdammt!" Nur noch ein paar Meter zum Treffpunkt und dann das. Eine Patroullie
hatte sich in Richtung des brennenden Wracks der Banshee aufgemacht. Marlon war
entschlossen, nichts würde ihn jetzt noch stoppen. Die 2 Marines wussten zwar
nichts von seiner Anwesenheit aber einfach so vorbeilaufen würde wohl auch nicht
klappen. Konzentriert legt Marlon das Snipergewehr an. Noch einmal tiefeinatmen und
Schuss. Der erste Marine sackt zusammen, aber jetzt nachladen. Der zweite Marine
dreht sich nervös im Kreis. Bald würde er Marlon entdecken. Zweiter Schuss und
Treffer. Noch kurz abwarten, aber die Luft scheint rein zu sein also auf zum
Treffpunkt. "Ahhh" ein plumper Schmerz durchzuckt Marlon. "Ein Marine der
Ghost spielen will" hört Marlon als er versucht seinen Angreifer auszumachen.
"Denkst du wirklich du kannst in der Nähe einer Ghostakademie rumlaufen ohne dass
jemand deine Gedanken erfasst?" Der herablassende Unterton ließ Marlon wissen
warum er sich gemeldet hatte. Er wollte etwas besseres sein als nur ein herkömmlicher
Marine. "Ich wusste ja ich hatte etwas gesehen, ihr Ghosts solltet an eurer Tarnung
arbeiten anstatt große Reden zu schwingen." Marlon hatte nicht mit der Reaktion
des Ghosts gerechnet. Anstatt ihn zu erledigen oder gefangen zu nehmen wurde der
Ghost zusehens nervös. Er drehte sich in alle Richtungen und lud sein Gewehr mit
einer Patrone wie sie Marlon nie zuvor gesehen hatte. Plötzlich bleibt der Ghost
stehen, legt an und feuert auf den Boden vor ihm. Unweit von ihm explodiert das
Geschoss in einem gleißenden Licht. Was war das? EMP? Marlon hatte es zuvor gesehen
als Forschungsschiffe des Dominion EMP-Raketen auf Protoss abfeuerten und ihre Schilde
lahmlegten aber das war keine große Rakete sondern eine Patrone. Diese Technologie
wäre fatal für viele Protoss!

Isabella war in der Zwischenzeit zum Raumhafen gelaufen. Sie hatte beschlossen
zu fliehen, sie würde den Autopilot schon irgendwie in den Griff bekommen. Sie
dachte dass einer der MediVacs im Hangar ihre beste Chance war zu entkommen.
Sie betrat den ersten Medivac und versuchte ihn zu starten jedoch ohne Erfolg.
Plötzlich hört sie Schritte hinter sich und das Laden einer Waffe. Man hatte sie
erwischt, jetzt war alles vorbei. Erst würde das Verhör kommen und dann die
Exekution. "Lady ich brauche das Schiff, mach keinen Ärger und es passiert nichts."
Sie kannte diese Stimme, es war ihr Auftraggeber. Angus startet den MediVac und
raste aus dem Raumhafen. Er war ein Dieb, aber kein Unmensch und hatte Isabella
mitgenommen. Blieb nur zu hoffen, dass der Marine am Treffpunkt war, denn lange
konnte er nicht in einem gestohlenen MediVac warten.

Ein weiterer Schuss des Ghosts doch diesmal traf er etwas. Ein Protoss
wie ihn Marlon noch nie zuvor gesehen hatte erschien, sichtbar getroffen von der
EMP Munition. Der Ghost setzte zum nächsten Schuss an doch der Protoss war schon
zu nahe und der Ghost sackte leblos zu Boden. Ein Dunkler Templer! Marlon hatte davon
gehört aber er hätte sich nie gedacht jemals einen zu sehen. Der Dunkle Templer
näherte sich Marlon doch bevor er ihn erledigen konnte wurde Marlon von einem
Traktorstrahl erfasst. Angus holte ihn und die Disks an Bord und der MediVac
flog so schnell er konnte Richtung einem nahegelegenen Mond wo der Auftraggeber
warten würde.

Währenddessen auf dem weit entfernten Planeten Shakuras erhält Exekutor
Selendis eine beunruhigende Nachricht. "Exekutor, ich bringe höchst unerfreuliche
Nachrichten. Die Terraner haben einen Prototypen von EMP-Munition."


RorschachBlot hat geschrieben:Marlon kauerte sich nieder und berührte mit zwei
Fingerkuppen seiner behandschuhten linken Hand den Toten am Boden.
Seine Hand zitterte nicht mehr als er die
glänzende Flüssigkeit zwischen Daumen und Zeigefinger rieb. Sein Herz schlug
ganz normal und zum ersten Mal seit er in den Stützpunkt eingedrungen war
konnte er wieder problemlos atmen. Es war immer so. Er pisste sich in die Hosen
vor dem Gefecht. Stimpack war eine Notwendigkeit niemals ein Vergnügen. Aber
immer nur vor dem Anblick des ersten Toten. Danach...danach wurde es viel
einfacher für ihn. ER funktionierte danach besser.
Langsam erhob er sich. Alles war wieder heil
in seiner Welt. Marlon der Ex-Marine setzte seinen Weg fort und schlich langsam
den Haupt-Korridor des B-Waffen Komplexes entlang.


*


10:54.
Angus kontrollierte den Status der
Tarnvorrichtung. Zum sechsten Mal.
Er ließ sich über die Außenkameras eine
Rundumsicht des Lagers auf das 3-Display geben und teilte das Gesamtbild in
drei Nahaufnahmen und in eine Vogelperspektive. Sein Daumen ruhte auf dem Abzug,
der die Raketenwerfern veranlassen konnte ganze Häuser in Staubwolken zu
verwandeln. Die Tarnung arbeitete einwandfrei.
Er konnte den Marine sehen wie er in den
B-Waffen Komplex schlich. Bis jetzt war die Mission ein völliger Erfolg. Bis
jetzt. Aber Angus Bauch verkrampfte sich. Seine Gedärme irrten sich nie. Er
hatte irgendwo was vergessen. Irgendwo einen Fehler gemacht. Und er machte seit
zwanzig Sekunden nichts anderes als ständig dasselbe zu überprüfen. Was machte
er falsch? Er hatte alles doch so gründlich durchdacht.
Es musste glattgehen. 10:55 und tickend.
Tickend. Tiiiiickend. Zeit und Proportion stauchten sich vor seinen rastlosen
Augen. Irgendetwas hatte er nicht bedacht! Es MUSSTE ihm einfallen. Es verbarg
sich ein Makel in seinem scheinbar so fleckenlosen Plan.


*



Die drei roten Punkte tanzten auf Marlons
Brust. Er blieb sofort stehen.
"Sieben. Omega. Ah-drei.
Travesto.", sagte er schnell. Die drei roten Punkte verschwanden. Jemand
drückte ihm von hinten den Lauf eines Gewehrs ins Rückgrat.
"Du bist spät. Marlon! Ich wusste immer
schon, dass mit dir was nicht stimmt...!"
"Draußen gab es mehr Präsenz als
geplant," sagte Marlon völlig entspannt. "Eine Patrouille mehr. Ich
musste abwarten. Es ging nicht schneller. Carl! Pjotr! Sagt diesem Wahnsinnigen
er soll seinen Schwanzersatz runternehmen."
"Alles in Ordnung," ertönte eine
Stimme aus dem Dunkeln. "Er hat sich zu erkennen gegeben. Jammson! Runter
mit dem Gewehr, verdammt! Lassen sie ihn durch!"
Drei Männer erhoben sich vor Marlon und
hielten ihre Scharfschützen-Gewehre mit der Mündung nach unten. Ex-Marines, die
für einen halbwahnsinnigen sabbernden Westentaschendiktator Ghosts spielten. Sie
zeigten nur noch deutlicher: der König hatte längst keine Kleider mehr an.
Menschlicher Müll. Wie er. Wie Marlon. Marlon
nahm seinen Platz unter ihnen ein.


*


Es war mehr ein Reflex als eine planvolle
Handlung. Das Mädchen, das an einer besonders seltenen Form von
Bindehautentzündung gelitten hatte und die ersten Jahre ihrer Kindheit in
völliger Dunkelheit verlebte, war tief in ihr noch immer lebendig. Verborgen,
ja, aber nicht vergessen. Sie konnte noch immer seine rauhe Stimme hören:
"Lillybunny. Du gehst nicht irgendwo rein ohne die Hände auszustrecken. Ist
das klar? Und selbst wenn man dir sagt, dass alles vor dir in bester Ordnung
ist. Du prüfst es selbst nach. Ein zweites Mal. Ein drittes Mal. Du bist blind.
Du musst vorsichtig sein. Die Welt ist eine Höhle voller Löwen weisst du?"
Ein paar Jahre später hätte nichts an Isabellas
Augen jemanden von ihrer ganz persönlichen Horror-Kindheit verraten. Bis auf
die verbissene Vorsicht genau dort wo es am Sichersten zu sein schien noch ein
zweites Mal nachzuprüfen.
10:58. Zwei Minuten vor Elf Uhr. Isabella
hatte die Datei geöffnet, die sie bald ins Verzeichnis kopieren sollte. Und
dann durch die andere Datei überschreiben musste. Sie verschob die erste Datei
mit einer Handbewegung nach Rechts in die rechte Ecke der 3-D Projektion. Der
Funk-Upload der zweiten Datei von der Speicherzelle unter ihrem Fingernagel zur
Konsole war eine Sache von Milisekunden. Die zweite Datei öffnete sich sofort.
Sie überflog die zweite Datei. Sie verglich
sie schnell mit der Ersten. Unglauben ersetzte Unverständnis und wurde abgelöst
von eiskaltem Schock.
"Papa!" sagte Isabella leise.
"Du hattest ja keine Ahnung wie gross die Höhle ist!"

*


11:00:01.
Angus starrte auf die Uhr. 11:00:02. Er
ballte die Hände zu Fäusten. 11:00:03.
"Scheiße!," brüllte er.
"GOTTVERDAMMT!"
Er lehnte sich in seinem Sitz vor. Er stierte
stumm die Uhr an. 11:01. Von seiner Stirn troff kalter Schweiß. "Verfluchte
Schlampe," flüsterte er. Sein Gesicht färbte sich leichenblass.
"Vögelst du gerade jemanden in deiner Abteilung? Wurdest du geschnappt von
der Sicherheit? ODER HAST DU NICHT VERSTANDEN, DASS ICH GENAU ELF SCHEISS UHR
GESAGT HABE?", kreischte er durchs Cockpit. "Ich zerschlage dir dein
verfluchtes Gesicht, hörst du? Ich werde dir den Kopf von den Schultern reissen
wie einem Huhn! ERSETZE ENDLICH DIE DATEI IM VERZEICHNIS!"
11:02.


*


PFFT!
Der eine Wachmann drehte sich im Fallen noch halb
um seine Achse und der zweite flüsternde Schuss - der Sicherheitsschuss - traf genau
zwischen die Augen. Marlon senkte den Lauf seines Gewehrs und trat aus der Ecke
des Ganges hervor.
Der zweite Wachmann lag bereits stumm und
sterbend in einer Blutlache am Boden. Der dritte Wachmann saß gegen die Wand
gelehnt und drückte die Hände gegen seinen Bauch. Zwischen seinen gekrallten Fingern
quellte es dunkel hervor. "H...Hilfe...?", krächzte er.
"Gute Arbeit!" flüsterte Creychuff
im Vorbeigehen zu Marlon und blieb neben dem Dritten stehen und setzte den riesigen
Schalldämpferlauf seines Gewehrs auf die Stirn des verwundeten Mannes. "Du
kannst schießen, Marlon. Da gibt es nichts." Er drückte den Abzug und -
pfft! - der blutige Kopf des Mannes knallte nach hinten gegen die Wand und der
ganze sitzende Körper erschlaffte und fiel vornüber zusammen. Er trat über den
Liegenden und blieb vor der Tür stehen.
Jammson bückte sich und durchsuchte die
Taschen der Wachen. Er hielt eine blutbefleckte Magnetkarte in die Höhe.
"Unsere Eintrittskarte!," sagte er und die Blicke aller Augenpaare gingen
zur Türe, die in die Wand eingelassen war.
"Das wird scheisse einmal nicht
genügen," sagte Kalamassa. "Die Scheisstür hat scheisse nochmal eine
Scheiss Augen - scheiss - erkennung!"
Jammson war noch immer in der Hocke. Er
zuckte unbekümmert die Achseln. Plötzlich hielt er ein riesiges Bowie-Messer in
der Rechten. "Zwanzig Sekunden!" versprach er. "Marlon - du
kannst dich umdrehen, wenn es deine zarten Schwuchtelgefühle verletzt."
"Wir haben keine zwanzig Sekunden,
Jammson...!" "Dann zehn, Crey! Und jetzt halt die Klappe. Ist schon
eine Weile her seit ich das gemacht habe...!"
Marlon wandte sich ab. Er sicherte sein
Gewehr. Er blickte zur Tür. Die dicke von innen so gut verriegelte Tür. Sie
gefiel ihm aus irgendeinem Grund ganz und gar nicht.


*


"Mein Name ist DDr. nat med. Isabella Marten Leiterin der Forschungsabteilung für
experimentielle medizinische Chemie. Ich bin eine Terroristin."
Der Sicherheitschef verschränkte die Hände. "Tragen sie Sprengstoff an ihrem
Körper?"
"Nein."
"Haben sie eine Waffe unter ihrem Laborkittel versteckt?"
"Nein."
"Haben sie bevor sie zu mir gekommen sind jemanden umgebracht?"
"Nein."
"Dann sind sie keine Terroristin, okay? Bitte...setzen sie sich. Möchten sie einen
Kaffee?"
Isabella schüttelte nur den Kopf. Sei setzte sich. Er rieb mit seiner Hand über sein
Kinn. "Wieso sind sie zu mir gekommen?"
"Ich habe etwas entdeckt was ich nicht entdecken sollte."
Er lächelte. "Das kenne ich. Der erste Reflex ist: Ich habe es verbockt und
niemand wird mir glauben. Ich kann niemandem vertrauen."
Isabella nickte. "Genau."
Er hob den Finger. "Aber wir müssen vertrauen. Wir vertrauen andauernd. In
diesem Komplex gibt es ein Lüftungssystem. Wenn wir denen nicht vertrauen, die
es managen, dann sterben wir alle in kürzester Zeit. Wir können diese Dinge
nicht ständig kontrollieren. Sie sind hier weil sie sich denken: Dieser
Sicherheitschef wird mir vielleicht glauben. Und vielleicht kann er mir helfen. Stimmts?"
Isabella schwieg.
"Also erzählen sie mir was für ein Problem sie haben."
"Alle im Stützpunkt sind drauf und dran zu sterben," sagte Isabella. "Jetzt.
In diesem Augenblick. Es sei denn wir können es verhindern."
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:12

Yeran hat geschrieben:Kurz darauf öffnet sich der nahe Hangar und der Vertreter der Terranischen Liga kommt heraus. Langsam schreitet er über den traubigen Boden zur Forschungsanlage herüber. Für einen Moment verharrt Angus Kiefer.

Dann drückt er den Feuerknopf und ein Geschoss löst sich von seinem Schiff und zerfetzt den arglosen Inspektor, gerade in jenem Abschnitt, welcher für die Überwachungskameras einen blinden Fleck darstellt. Maßarbeit - bis auf Marlon sollte es niemand gehört haben. Jetzt ist es wichtig, dass dieser schnell handelt.

Angus schaltet seine Sprechanlage ein. "Ab rein in die gute Stube und halt dich ran."

Kurz darauf erreicht Marlon den Eingang der Forschungsstation. Natürlich schwebt er in Lebensgefahr, aber das ist keine neue Erfahrung für einen Veteranen wie ihn. Jetzt, wo es entscheidend wird sind Schweiß und Ängste vergessen. Kräftig lässt er seine Faust gegen die ohnehin bereits langsam aufgleitende Tür der Forschungsanlage krachen und hebt die Stimme. "Was für eine verdammte Schrotttechnik verwendet ihr hier denn bitte? Kein Wunder, dass ihr's auch mit der Sicherheit versaut habt. Erlor Thesk, Inspektor der terranischen Liga. Euer netter kleiner Posten beherbert einen Hochverräter. Wer immer die Kooperation verweigert wird sich desselben Vergehens schuldig machen."

Von den Wortschwall sichtlich überfordert tritt der Wachmann einen halben Schritt zurück. Dann überzeugt er sich mit einem kurzen Blick auf sein Pad davon, dass ein Inspektor Thesk tatsächlich erwartet wird und findet zurück zur Routine. "Willkommen, Inspektor. Wenn es stimmt, was Sie sagen führe ich Sie besser direkt zur stellvertretenden Leiterin." Marlon nickt nur knapp.

'Datentransfer abgeschlossen', huscht es über den Bildschirm. Isabella schließt schnell das entsprechende Fenster und erlaubt es sich durchzuatmen. Es kommt ihr immer noch falsch vor Daten zu manipulieren, um den Inspektor nicht auf ihre Kollegen auf dem Planeten Errgol IV aufmerksam zu machen, aber deren Erkenntnisse sind einfach zu wichtig, so umstritten die Forschungsmethoden auch seien. Ein Glück, dass die Zentralverwaltung der Liga das offenbar ähnlich sieht und sie vorgewarnt und gebeten hatte entsprechende Hinweise dem Zugriff des Inspektors zu entziehen.

Erneut zuckt sie zusammen, als sie jemand von hinten anspricht. Sie hasst ihren Vorgesetzten schon jetzt dafür, dass sie in seiner Abwesenheit die Verantwortung trägt. Keine einzige ruhige Minute scheint ihr vergönnt. Langsam dreht sie sich um und blickt einem jungen Marine an, welcher mindestens so nervös wirkt wie sie. "Isabella? Die Sensoren haben draußen eine Erschütterung gemeldet, vielleicht wieder eines der Debots. Soll ich nachsehen gehen?"

Aber noch bevor sie antworten kann gleitet die Tür auf und Marlon betritt den Raum, richtig sein Gewehr auf sie und bellt: "Hände weg vom Computer. Sie sind im Namen des Oberkommandos verhaftet aufgrund von Hochverrates gegen die Terranische Liga. Aufstehen und mitkommen - sofort!"

Ihre Augen weiten sich und das Gewehr erschwert es ihr einen klaren Gedanken zu fassen. Adrenalin schnellt durch ihren Körper und vermischte ihre Angst jetzt auch mit Entrüstung. Die Liga hatte sie doch stets zu ihren Kontakten ermutigt. Was wurde hier gespielt? "Aber... diese Vorwürfe sind vollkommen ungerechtfertigt! Zudem ist Leiter Garrik von Sektor 3a momentan abkömmlich und ich bin für die Sicherheit der Station zuständig und stehe unter temporärer Immunität, bis eine Aufgabendelegation durchgeführt werden kann. Sie können mich hier nicht einfach entfernen, das würde auch das Oberkommando niemals billigen! Lassen Sie mich bitte zuerst versuchen mit Leiter Garrik Kontakt aufzunehmen."

Marlon war ganz in seiner Rolle. Es war wie in alten Tagen mit Lt. Commander Reikson im Omega-Schwadron. Zwar hatten damals andere die Befehle gebrüllt und er einschüchternd dahinter gestanden, aber das Brüllen war noch besser. Noch dazu schadete sein Einsatz der verhassten Liga, welche es gewagt hatte gegen die Konföderation aufzubegehren.

"Kommen Sie mir nicht mit irgendwelchem Paragraphen-Müll, dass rette Sie jetzt auch nicht mehr. Sie kommen jetzt mit oder die Anzahl Ihrer Körperöffnungen erhöhrt sich durch Patroneneinwirkung." Ein toller Satz lobt er sich selber - und er wirkt. Ängstlich erhebt sich die Forscherin und folgt seinen Anweisungen, während die Stationswachen sich mit der Situation augenscheinlich völlig überfordert im Hintergrund halten.

"Ich bringe die Verräterin zum Schiff.", wendet er sich an sie. "Ihr holt derweil sämtliche Angestellte in der Versammlungshalle, wo die anschließenden Verhöre stattfinden."

Damit machte er sich auf den Weg aus der Station heraus, wo man ihn abholen würde.

"Hast du das Mädchen?" "Positiv.", antwortete ihm eine selbstzufriedene Stimme. "Wo wirst' landen?" Da der Marine ihn ohnehin nicht sehen konnte erlaubte sich Angus ein spöttisches Lächeln. Als ob das Programm, welches er dem Mädchen auf den Rechner gespeist hatte nicht längst seine Arbeit tat und Marlon überflüssig machte. 82% verriet ihm die Fortschrittsanzeige der Datenübertragung. Im dem Chaos, welches der Marine gestiftet hatte, sollte niemand die Datenverbindung bemerken. Mit vollkommen ruhiger Stimme, die nichts über seine Gefühle verrät, antwortet er: "In 5 Minuten am westlichen Debot."

Dann lehnt er sich zurück und lässt den Dingen seinen Lauf. Das Programm auf dem Rechner des Mädchens wird sich nach der Erfüllung seiner Aufgabe selbst zerstören. Dann wird er den Marine anweisen das Mädchen zu töten und der Marine wird mit etwas Glück von den Wachen erlegt werden wenn. Und selbst wenn sie ihn bekämen wäre er nutzlos. Als altes Mitglied des Omega-Schwadrons war er seinserzeit resozialisiert worden, was nichts anderes als eine Gehirnwäsche bedeutete. Dieses Werkzeug diente fanatisch einer Konföderation, welche längst nicht mehr existierte. Doch er würde lieber sterben, als der Terranischen Liga irgendetwas zu verraten. Auch würde niemand auf die Idee kommen, dass es nicht der Marine war, welcher den Inspektor auf dem Gewissen hatte.

96%. Langsam erhöht Angus die Schubkraft seiner Banshee und macht sich bereit das System zu verlassen, als plötzlich eine neue Nachricht sein Display schmückt: 'Kontakt zur Datenquelle verloren'. Für einen Moment drohen ihn die Emotionen zu übermannen, doch selbst einen Fluch kann er unterdrücken. Gefühle helfen in seinem Geschäft nicht. Er muss die Techniker in der Station unterschätzt haben. Mit einem frustrierten Seufzer wendet er sein Schiff dem westlichen Debot zu. Zumindest das Mädchen wird er bekommen und das Gör wusste sicherlich auch so einiges. Er würde zwar weniger Informationen erhalten als erhofft und die Belohnung auch noch durch Zwei teilen müssen, aber durch die geringere Belohnung würde er ohnehin weiter operieren müssen. Da kann ihm der fanatische Marine noch nützlich werden. Im Zweifel wird er ihn eben später töten, es besteht keine Eile.

Beinahe lautlos setzt sein Schiff zur Landung an und die Tarnung verflüchtigt sich. Die Debots müssen für den Moment genug Deckung bieten. Wenige Sekunden später kommt Marlon um die Ecke, Isabellas bewusstlosen Körper über die Schulter geschwungen. Eine gute Entscheidung, scheinen doch dadurch einige der Wachen, die ihm folgen gehemmt zu schießen aus der Furcht heraus ihre Leiterin zu erwischen. Das Gewicht scheint den Hühnen als ausgebildeten Marine kaum zu verlangsamen und so erreicht er unbeschadet das Schiff. Eine kurze Salve der Bordgeschütze überzeugt die Wachleute lieber auf die automatischen Verteidigungsanlagen zu vertrauen. Ganz offensichtlich halten sie die Banshee für einen der bewaffneten Kampftransporter, den das Schiff einmal vor langer Zeit darstellte, bevor das Landungsschiff und später das Medivac ihn verdrängten. Dass das Schiff kurz darauf durch seine Tarnverrichtung augenscheinlich verschwindet, erwarten sie nicht.

So verlässt die Banshee kurz darauf ungehindert die Atmospähre des Planeten. Kein voller Erfolg muss sich Angus eingestehen, gerade da man sein Schiff gesehen hat. Nicht allzu viele Söldner haben eine eigene Banshee. Aber gesucht wird er ohnehin bereits. Gerade möchte er den Kurs ausrichten, da erklingt Marlons Stimme hinter ihm. "Das Mädchen hat mir von einen Stützpunkt der Konföderation erzählt, es geht nach Errgol IV. Keine Diskussion."

Als er sich umblickt bemerkt Angus Isabella, welche etwas blass aber entschlossen hinter Marlon Stellung bezogen hat, welcher seiner Forderung mit seinem Sturmgewehr zusätzliche Geltung verschafft. Marlon sieht nicht so aus, als wäre er leicht davon zu überzeugen, dass das Mädchen Unsinn erzählt. Andererseits würde der Flug eine ganze Weile dauern, ihm musste eben etwas einfallen.

"Alles klar", antwortete er also mangels Alternativen.

BASSOfreak hat geschrieben:Isabella öffnet den Ordner mit der Ausgansdatei und zieht den Speicherchip aus dem Ausschnitt ihres Shirts, um ihn dann in der dafür vorgesehene Kuhle der Arbeitsfläche zu platzieren. Wieder blickt sie auf die Uhr: 10:56. Sie wartet. Ein Schweißtropfen wandert von ihrer Schläfe auf ihre linke Wange herunter. Sie wischt ihn sich mit dem Handrücken ab. Die Minuten vergehen. 10:59. Sie wählt den kopieren Befehl und bewegt den Cursor über die "Ausführen" - Taste. Die digitale Uhr springt um: 11:00.
Sie klickt. Ein Ladebalken erscheint und erreicht nach wenigen Sekunden die 100%- Marke. Sie wischt sich einen weiteren Schweißtropfen von der Stirn. Dann wählt sie die neue Datei auf dem Speicherchip und sorgt dafür, dass das Original durch diese ersetzt wird. Sie weiß immer noch nicht, wozu das ganze gut sein soll, nur dass sie bei der Sache kein gutes Gefühl hat. "Je weniger sie wissen, desto besser ist es für sie.", hatte man ihr gesagt. Wie dem auch sei. Sie hat ihre Aufgabe erfüllt.

Während dessen schleicht Marlon weiter. Spätestens 11:15 Uhr soll er den Zielpunkt, der auf seinem Head- Up- Display seiner Brille markiert ist, erreichen. Laut der Mini- Karte müsste es nicht mehr weit sein. Nur noch diesem Gang um 2 Ecken folgen. Auf einmal hört er Schritte, die an den metallenen Wänden wiederhallen. Er gleitet lautlos nach rechts und sucht hinter einer Kiste Deckung. Wahrscheinlich ist hier sonst nie so viel Betrieb, denkt er sich, nur heute, weil er da ist. "Welcher Idiot hat diese Kiste hier stehen lassen?", hört Marlon eine Stimme schimpfen. "Was interessiert uns das?", antwortet eine andere. Marlon aktiviert den Tarnmodus seines Anzugs. Warum reicht die Energie nur für 5 Minuten Unsichtbarkeit? Ein neues Sparprogramm der Regierung? Egal.
Die Umrisse seines Körpers verschwinden. Die beiden Männer marschieren an der Kiste und Marlon vorbei. Er hält die Luft an, obwohl das vollkommen unnötig ist. Wirklich vertrauen kann er der Technik nicht.
Er setzt seinen Weg fort und als er um die nächste Ecke ist, schaltet er den Tarnmodus wieder aus.
Auf Zehenspitzen schleicht er weiter und erreicht eine Tür, die offensichtlich sein Ziel ist. Es ist 11:04 Uhr. Er ist super in der Zeit, lobt er sich gedanklich.
Wie er nun durch die Tür kommen soll weiß er aber nicht, denn sie ist offensichtlich mit einem Fingerabdruckscanner gesichert. Das dazugehörige Bedienelement befindet sich neben der Tür. Genau in dem Moment, als Marlon diesem seine Aufmerksamkeit schenkt, leuchtet das Display auf. "Fingerabdruck korrekt" zeigt es an. Zwei Sekunden später "Tür wird entriegelt", dann "Tür ist entriegelt". Offenbar war das die Aufgabe, für die seine Mittstreiter zuständig waren. Er dankt ihnen, auch wenn er nicht weiß, an wen sein Dank geht."

Die Anspannung fällt von Isabella ab. Sie nimmt den Speicherchip und lässt ihn in ihrer Tasche verschwinden. Als sie sich von ihrem Stuhl erhebt, hört sie plötzlich Schritte hinter sich, die sich ihr rasch nähern. Sie will sich umdrehen, aber eine kräftige Hand auf ihrer Schulter hindert sie daran. "Vielen Dank führ Ihre Arbeit, Miss Seller." Sie spürt kühles Metall, das sich um ihre Handgelenke legt und dann ein metallisches Klicken. "Keine Sorge. Wir müssen uns nur an unsere Vorschriften halten." An ihrem Unterarm spürte sie einen kleinen Spitzen Gegenstand. "Das hier ist leider auch nötig." Der Gegenstand durchdringt ihre Haut und injiziert eine angenehme Wärme in Isabellas Blutkreislauf.

Langsam und so leise wie möglich öffnet Marlon die Tür einen Spalt. Er späht hindurch und lauscht. Es tut sich nichts. Er reaktiviert den Tarnmodus und schiebt sich durch den Spalt hindurch. Er gelangt in einen kleinen Raum mit spärlicher Beleuchtung. Er ist ungefähr 10 mal 10 Meter groß. An der rechten Seitenwand befindet sich ein etwa 3 Meter breites Tor. In der Mitte erblickt er eine einsame Kiste, die auf einer Schwebe- Transporteinrichtung steht. Sie ist aus blaugrauem Metall und die Beschläge an den Ecken und Kanten runden diese ab. Über die Kiste projiziert sein HUD einen neuen Zielpunkt. Außerdem erscheint eine Textmeldung: "Schieben sie die Kiste durch das Tor".
Er schaut sich noch einmal in dem Raum um, aber abgesehen von der Kiste ist dieser leer. Er deaktiviert seine Tarnung, da sie sowieso erlöschen würde, wenn er beginnen würde, die Kiste zu bewegen. Er geht zu dieser, legt sein Gewehr zur Seite und beginnt, die Kiste auf das Tor zuzuschieben. Sie bewegt sich mühelos. Als ihn noch ungefähr ein Meter von dem Tor trennt, gleitet es lautlos nach oben.
Tageslicht erfüllt den Raum. Marlon blickt auf einen kleinen Innenhof, kaum größer als die Grundfläche des Raumes in dem er sich noch befindet.
Er schiebt die Kiste mit der einen Hand weiter, mit der anderen schirmt er seine Augen vor dem Sonnenlicht ab.
Wenige Sekunden später schwebt ein flacher, zylindrischer, schwarzer Gegenstand an einem Seil herab, das sich alleine in der Luft zu halten scheint. Seinem Mikrophon entspringt ein kurzes Rauschen. Dann hört Marlon eine Stimme: "Befestigen sie den Magneten an der Kiste, indem sie auf den roten Knopf drücken."
Der Magnet kommt auf der Kiste zum Liegen. Tatsächlich findet Marlon einen kleinen roten Kopf und betätigt ihn. Keinen Augenblick später beginnt das Seil, kürzer zu werden und hebt den Magneten nach oben und damit die Kiste von ihrer Schwebe- Plattform. Marlon blickt der Kiste hinterher, als sie dem Hof entschwebt.
Unbemerkt von ihm werden in dem Raum hinter ihm die Umrisse von fünf bewaffneten Männern sichtbar, die sich ihm lautlos nähern. Ein Mann nimmt Handschellen von seinem Gürtel, als er hinter Marlon steht, zieht dessen Arme nach hinten und befestigt die Handschellen daran. Ein anderer gleitet heran und pumpt den unangenehm grünen Inhalt einer Spritze in Marlons Arm. Diesen erfüllt eine wohlige Wärme und ihm wird schwarz vor Augen.

Angus betätigt einen Knopf und die Winde an der Unterseite der Banshee wickelt das Seil auf an dem die Kiste mit der Bombe hängt. Alles hat perfekt und nach Plan funktioniert. Zumindest denkt er das. Nur noch ein paar Kilometer fliegen und er hat seine Kumpanen der "Freedom- Next- Century"- Vereinigung erreicht, die die Bombe dann verschwinden lassen würden.
Doch in Wirklichkeit ist er immer tiefer in die Falle getappt, die ihm die Regierung gestellt hat. Davon ahnt er nicht einmal etwas, und auch nicht davon, dass sein Landeplatz schon längst abgesichert und seine Verhaftung vorbereitet wurde.

Als Marlon und Isabella wieder zu Bewusstsein kommen, befinden sie sich in einem stilvoll eingerichteten Büro. Das dunkle Holz der Möbel strahlt eine warme Atmosphäre aus. Sie sitzen vor einem Schreibtisch, hinter dem wiederum ein bulliger Mann in Uniform auf einem massiven Drehstuhl thront. "Schön, dass sie wieder munter geworden sind.", sagt er mit einem Lächeln, das ihm nicht besonders herzlich gelingt. "Mein Name ist Captain Forster. Verzeihung, dass ihnen meine Männer solche Unannehmlichkeiten bereitet haben." Marlon gibt einen missbilligenden Laut von sich.
"Ich denke, ich bin ihnen eine Erklärung schuldig. Diese Mission, zu der sie sich gemeldet haben, wurde keineswegs von der Regierung geleitet. Eine terroristische Organisation mit dem Namen "Freedom- Next- Century" hat sich in unser System eingeschlichen und sie so rekrutieren können. Wir hatten diese Bande schon Länger im Visier und so haben wir ihr ein Gerücht zukommen lassen, dass in unserem Labor an einer neuartigen Bombe geforscht wird. Mit der wollten sie dann Tod und Zerstörung zu unseren Mitbürgern bringen um ihren radikalen Ideen mehr Gehör zu verschaffen. Was sie nicht wussten war, dass die Bombe nur eine Attrappe war, dass wir jeden ihrer Schritte verfolgten und sie so in flagranti erwischen konnten."
"Was waren das für Dateien, die ich ausgetauscht hatte?", will Isabella wissen. "Sie sollten unser Sicherheitssystem verwirren."
"Und was passiert nun mit uns?", fragt Marlon nervös. "Sie trifft keine Schuld. Wir haben sie lediglich nicht informiert um kein Misstrauen zu wecken. Und sie wissen ja sicherlich, wie es bei uns läuft: Wir müssen uns immer an unsere Vorschriften halten."
Martin: What is the advantage of being able to touch one's noes with the tongue?
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:14

Noz hat geschrieben:Als er drin war, piepste plötzlich sein PDA und einmal mehr machte sich seine fehlende Ausbildung zum Ghost bemerkbar. Hastig klaubte er das Gerät hervor, während sein Kanistergewehr ihm immer wieder in den Weg kam. Das mussten die Dateien sein. Es war 10:58, das Shuttle würde also in zwei Minuten starten. Wenn jetzt nur Angus sein Job machen würde, bekäme niemand mit, dass er überhaupt je hier war. Erneut wischte er sich den Schweiss von der Stirn, nur um Sekunden später wieder in sich zusammen zu fahren. Zwei Marines kamen den Gang entlang und Marlon beobachtete sie genau. Selbst als sie wenige Meter nah an ihm vorbeigingen, konnte er kaum etwas erkennen. Wo konnte er sich bloss aufhalten? Ein Marine, in blauen Schulterkappen mit einem Pinup-Girl darauf... Das war schwierig, zumal alle Marines Embleme und Maskottchen an dieser Stelle aufgemalt hatten. Keiner von den beiden schien es zu sein. Sie gingen vorbei, Marlon stand auf, ging einige Meter weiter und wollte gerade einen Wartungsschacht betreten als eine Stimme die Stille durchstiess; „Du bist spät dran, Marlon. Wie war Dein Abstieg?“ - „Beschissen, kann ich Dir sagen! Jetzt erst recht. Hast Du die Pläne für die Emitter?“ Die Stimme wurde etwas leiser, zögerte kurz und antwortete: „Jah, aber erst die Dateien. Lass uns gehen, sonst verpassen wir die Party!“ Marlon bestand darauf die Pläne auf ihre Echtheit zu überprüfen. Sie waren echt, dies erkannte er an den Zeichnungsnummern, die auf allen Plänen der Konföderation angebracht waren.


Geplant war, dass die Kontaktperson, Adäus Fudge, ein ehemaliger konföderierter Marine, Marlon die Pläne für Emitter - die Zerg anziehen sollten - übergibt. Er wollte dafür personelle Details des Resozialisierungsprorgamms der ehemaligen Konföderation gelöscht wissen - er verfolgte immer schon seine eigenen Interessen. Isabella sollte genau dies bewerkstelligen - auch wenn sie nicht einsah, warum sie einen verurteilten Mörder noch decken sollte. Sie war aber absolut loyal gegenüber der Liga und hatte lediglich ein ungutes Gefühl bei der Sache, da es unüblich war, Befehlsketten zu überspringen – und in diesem Fall kamen die Weisungen von einigen Gehaltsklassen höher.


Angus flog noch eine Schleife. Wenn das Signal nicht bald ankäme müsste er abbrechen und zurück zur Basis fliegen – wo sie ihn hoffentlich noch nicht vermissten. „Angus, hier Marlon, ich habe das Paket. Leg los!“ - Jetzt galt es ernst. Er flog tiefer, das Labor direkt unter ihm. Er sah das startende Shuttle, schaltete es als Ziel auf und feuerte zwei Raketen ab. Beide trafen ihr Ziel, brennende Wrackteile stürzten zu Boden. „Okay, das war's, Marlon! Ich dachte schon wir wären zu spät. Wir sind quitt, ich hoffe auf nimmer wiederhören – aber das hatten wir uns schon auf Chau Sara versprochen...“


„Ich hoffe da sind keine weiteren Emitter. Wenn dieser im Shuttle nicht der Letzte war, so gäbe es wohl keine Hoffnung mehr für diese gottverlassene Eiswelt. Der Schwarm würde über sie herfallen wie einst in vielen anderen Kolonien. Wir beide jedoch haben was wir wollten. Geh nun. Du bist ein freier Mann!“ Adäus verschwand eben so schnell wie er erschienen war. Er war ein alter Haudegen, hatte bereits vor dem Brood War gedient und wusste, wie man am Leben blieb.


Der Aufstieg war noch beschwerlicher als der Abstieg. Das Labor an der Oberfläche machte nur einen kleinen Teil der Anlage aus, in deren Gewölben er sich nun befand. Er kletterte durch Belüftungsschächte, Abwasserleitungen und Luftschutzsektionen stetig in Richtung Oberfläche. Immer wieder vergewisserte er sich, dass ihm niemand gefolgt ist und als er endlich das Licht der beiden Sterne - welche der Planet umkreiste - durch einen Gullideckel scheinen sah blendete es ihn, als wäre er gerade aufgestanden... Endlich war er oben. Er schob den Deckel beiseite und eine eiskalte Bise wehte ihm entgegen. Jetzt kam sein – und der gefährlichste – Teil der Mission.


Marlon stieg hinaus, schloss den Deckel vorsichtig und begab sich wieder hinter die Depots, wo er eine Stunde zuvor das Einsatzgebiet betreten hatte. Vorsichtig spähte er zwischen den Radiatoren hervor, fasste seinen ganzen Mut und rannte hinüber zur Kommandozentrale. Wenn er die Sprengsätze an der richtigen Stelle anbringt, würden nicht mehr viele Menschen davon berichten können, was wirklich geschah. Niemand käme auf die Idee, dass Raynor's Raiders dahinter steckten. „Was tust Du hier!? - HEY!“ Marlon zuckte zusammen. Drei Marines hielten ihre Gaussgewehre auf ihn gerichtet und Marlon betete zum Himmel, dass das Tarngerät funktionieren würde. Er besass zwar keine psionischen Fähigkeiten, aber das Terrazingas, welches einen guten Ersatz hergab, würde seinen Dienst verrichten – so hoffte er. „Feu... Hey! Wo ist er hin?“ Marlon hatte sich getarnt und rannte was seine untrainierten Beine hergaben. Er war nicht annähernd so agil wie in seinem Exoskelettartigen CM-300 Kampfanzug, der jede Muskelbewegung um ein vielfaches verstärkte, aber jetzt ging es um mehr als nur sein Leben. Als er ausser Reichweite war, schaute er zurück. Im Stützpunkt war Alarm ausgelöst worden, Marines formierten sich und schwärmten aus. Er sah ein Forschungsschiff am Horizont. Es würde ihn enttarnen! Er nahm den Zünder zur Hand, klappte die Schutzkappe auf, wartete einige Momente bis das Schiff näher kam und legte seinen Finger auf den Scanner, der nur seinen Fingerabdruck akzeptieren würde. Die Explosion riss ihn von den Beinen, die Druckwelle bliess ihm wie ein Mündungsfeuer Hitze ins Gesicht. Am Forschungsschiff entluden sich Lichtblitze an seiner Aussenhülle und es begann, sich schnell zu drehen. Er rappelte sich mühsam auf und sah nach, ob alles noch dran war. Als er dann endlich aufblicke lag ein gewaltiger, brennender und rauchender Krater vor ihm... Er atmete auf, setzte sich hin und nahm den Ghosthelm ab. „Hier ist Marlon. Hyperion, Holt mich hier raus und stellt das Bier kalt – wir haben was wir wollten.“


ZooGaa hat geschrieben:Was tue ich hier eigentlich? Marlon
späht um eine Ecke in den nächsten Gang hinein. Im Korridor ist niemand zu
sehen. Er geht um die Ecke, das Sniper-Rifle im Anschlag. Er presst sich an die
kalten Stahlplatten der Forschungseinrichtung. Die harten Wände geben ihm
Sicherheit. Von dort kann schließlich niemand kommen. Seine innere Anspannung
ist endlos. Die Geräusche der Ventilatoren und Klimaanlagen bilden zusammen mit
der Dunkelheit eine beklemmende Kulisse. Wofür setzt du hier eigentlich dein
Leben aufs Spiel? Da war sie wieder, seine innere Stimme. Hätte er doch jetzt
nur ein Stimpack zur Hand. Dann würde er sich das Ding verpassen und die Stimme
in seinem Kopf wäre fürs erste beschäftigt. Er schleicht weiter den Gang
entlang. An der gegenüberliegenden Wand türmen sich Metallboxen bis unter die
Decke. Weiter. Marlon gelangt an eine Sicherheitsschleuse. In der Mitte der
schweren, kreisrunden Tür befindet sich ein Fenster. Licht scheint von innen
heraus. Er wirft seinen Kopf herum. War da etwas? Das Ende des Gangs verliert
sich im Dunkeln. Sinnlos, dort etwas sehen zu wollen. Seine Muskeln und Sehnen
sind zum Zerreißen gespannt. Er widmet sich wieder der Tür. Rücklings presst er
sich an sie und schiebt seinen Kopf in Richtung Fenster. Ein kleines Stück
noch, dann kann er in den Raum sehen. Auf einmal verschwindet der durch das Fenster
brechende Lichtstrahl. Sofort nimmt Marlon das Geräusch der näher kommenden
Schritte wahr. Hastig schaut er sich um. Verstecken! Aber wo? Schon setzt sich
die Öffnungsautomatik der Schleuse in Gang.

Achtundneunzig...neunundneunzig...“Upload
completed“. In großen, roten Lettern gibt der Monitor bekannt, dass der erste
Teil ihrer Aufgabe abgeschlossen ist. Die Datenbanken mit den
Forschungsergebnissen befinden sich nun als Kopie auf einem Schattenlaufwerk,
welches vom wöchentlichen Backup nicht erfasst wird. Isabella schaut sich um.
Schleicht Morgan wieder hinter ihr lang? „Entspann dich, Isabella. Gleich ist
es geschafft.“ Sie greift in die Tasche ihres Laborkittels und holt eine MiniCD
hervor. Nervosität kommt auf. Bei drakonischen Strafen ist es strikt untersagt,
Datenträger ungewisser Herkunft in die Laborrechner einzulegen. Trotzdem hatte
sie zugestimmt, bei einer Antispionagemission mitzuwirken. Erst soll sie die
aktuellen Daten sichern, um danach diese mit präparierten Daten zu
überschreiben. So will das Vereinigte Erddirektorat einem Spion innerhalb des
Labors auf die Schliche kommen. Selbstverständlich wurde absolute Geheimhaltung
ihrerseits vorausgesetzt. Sie schaut sich wieder um. Niemand da. Die MiniCD liegt
nun in ihrem Arbeitsplatzrechner. Ihr Blick fällt auf ihre Schreibtischuhr.
10:58h. Es wird Zeit. Isabella setzt den zweiten Kopiervorgang in Gang. Nun
liegt es nicht mehr in ihren Händen. Sie hat alles getan, was verlangt wurde. Plötzlich
spürt sie kalten Stahl im Nacken. Ertappt!

Marlon kann es kaum fassen. Er
atmet hastig. Es war ihm gerade eben gelungen, sich hinter den Metallkisten in
Deckung zu bringen. Niemand hatte ihn bemerkt. Und zudem fiel die Tür nicht
ganz zu. Einfacher konnte man kaum in die Forschungseinrichtung des Vereinigten
Erddirektorats gelangen. Marlon lässt die Schleuse hinter sich und konzentriert
sich wieder auf sein Ziel. Die Gänge der Anlage sind verwinkelt, aber das macht
nichts. Der Weg zum Ziel gehörte zum Briefing. Marlon steht vor der letzten
Schleuse. Über der runden Tür prangt der Hinweis „Techlabore“. Ein Blick durch
das Fenster in der Türmitte. Die Wände der Labore bestehen ab Hüfthöhe aus Glas.
So kann er quer durch den riesigen Raum spähen und die Zahl der Anwesenden
Forscher schätzen. Es sind viele. Sehr viele. Wird schwierig werden, unbemerkt
da durch zu kommen.

Lachen. Isabella kann es nicht
fassen. Hinter ihr wird gelacht. Und sie weiß nur zu genau, wer es ist. Dieser
Kindskopf! „Morgan! Was soll der Scheiß? Du hast mich zu Tode erschreckt!“. Isabella
dreht sich um und will Morgan einen strafenden Blick zuwerfen. Aber hinter ihm
stehen noch weitere Kollegen, die sich auch köstlich amüsieren. Aus
Verlegenheit fällt Isabella mit in das Lachen ein. Was sollte sie auch anderes
in so einer Situation tun. Morgan beginnt sich von seinem Lachanfall zu erholen.
Plötzlich blickt er mit seinem typischen „Was-ist-das?“ Blick an Isabella vorbei.
Sie spürt, dass gerade irgendwas auf ihrem Bildschirm passiert sein muss, was
Morgan brennend interessiert. „Was ist, Morgan?“. Irritiert schaut sie sich um
und starrt auf dem Bildschirm. Dort sind drei Nachrichten zu sehen. Ungläubigkeit,
Fassungslosigkeit. Die Worte „Server- und Backupfestplatten werden gelöscht“
scheinen sie mit jedem einzelnen Buchstaben zu verhöhnen. Dass nebenbei noch erwähnt
wird, dass alle Sicherheitssysteme deaktiviert wurden, interessiert sie erstmal
gar nicht. „Was tust du da, Isabella?“ Eine Flut an Fragen bricht über sie
herein. Aber sie hört die Fragen nicht. Das einzige was sie gerade beschäftigt,
ist was hier passiert? Schon stürzen ihre Kollegen zum Rechner. Sie hoffen den
Löschvorgang noch abbrechen zu können.

11:00h. Angus befindet sich im
Sturzflug auf das Dach des Labors. 1500m noch. Sind die Raketentürme noch
aktiv? Er ist nervös. Sie würden seine Banshee in Sekunden in kleinste Teile
zerlegen. Und ihn gleich mit. Er kann die Türme schon aus großer Höhe erkennen.
Die untergehende Sonne bricht sich in ihren rotierenden, metallischen
Oberflächen und lässt sie regelmäßig aufblinken. 1000m. Angus muss sich darauf
verlassen, dass diese Labortussi das Virus hochgeladen hat. Ansonsten würde es
in wenigen Augenblicken schlecht um ihn stehen. 500m. Angus starrt zu einen
Raketenturm. Verdammt, der zielt doch in meine Richtung! Angus geistert ein
Wort durch den Kopf: Amateure!

Auf einmal wird es laut im Labor. Wo
eben noch schallendes Gelächter war herrscht nun Aufregung. Worum es geht, ist Marlon
erstmal egal. Er nutzt die Gunst des Augenblicks um so schnell wie möglich, quer
durch das Labor zu gelangen. Vor ihm taucht eine Tür mit der Aufschrift „Serverraum“
auf. Marlon öffnet sie und verschwindet darin. Er schaut sich um. Sein Blick
fällt geradewegs in eine Kamera. Verdammt. Erst dann bemerkt er, dass sie nicht
in Betrieb ist. Aufatmen. Also kommt bisher jeder seiner Aufgabe nach. Sehr
gut. Er steht vor einer Wand aus Serverfestplatten. Eine unermessliche Unmenge
an Laufwerken. Alle feinsäuberlich beschriftet. Nur eine nicht. In der untersten
Reihe befindet sich die einzige, nicht beschriftete Festplatte. Wie es sein
Informant gesagt hatte. Er entriegelt die Arretierung des Wechselrahmens und
entnimmt die Platte. Marlon verstaut sie in seinem Rucksack und geht den
weiteren Plan noch mal durch. Er soll die Notausstiegsleiter nehmen und dann
auf dem Dach abgeholt werden. So der Plan. Er öffnet die Tür zu den Laboren. Es
geht weiter.

Angus hatte seine Banshee heil zur
Landung gebracht. Schweißperlen stehen auf seiner Stirn. Er hatte schon damit begonnen,
über sein Leben nachzudenken. Aber gerade als er erwartete, dass die Raketen abgefeuert
werden würden, blieben die Türme einfach stehen. Die Forscherin hatte also
ihren Job gemacht. Wahrscheinlich wird sie nun der Sabotage bezichtigt. Sehr gut.
Dann fällt niemanden auf, dass Forschungsergebnisse geklaut wurden. Suchend schaut
er aus dem Cockpit. Auf der linken Seite öffnet sich eine Dachluke. Angus ist
beeindruckt. Dieser Marine hatte es wirklich geschafft. Das Interesse der
Terranischen Liga an den Ergebnissen über die Kommunikation der Zergschwärme
untereinander ist verständlich: Wer will nicht wissen, was sein Gegner als
nächstes vor hat? Angus öffnet die Ladeluke. „Willkommen an Bord. Ich hoffe Du
hattest eine angenehme Anreise?“ „War OK. Hat alles geklappt.“ „Hast du
unterwegs auch das Paket abgeholt?“ Angus dreht sich um. „Das habe ich.“ Er schaut
in den Lauf einer Pistole. „Was zum…wo ist Marlon?“. Angus schaut in ein
Gesicht, das ihm nur entfernt bekannt vorkommt. „Ich konnte Marlon davon
überzeugen, dass er nicht der Richtige für diesen Auftrag ist. Und nun flieg
los. Dies ist kein geeigneter Platz für ein Picknick.“ „Raynor? Jim Raynor?“ „Du
kennst mich also. Das erspart mir das Vorstellungsgespräch. Und nun mach zu,
sonst werde ich ungemütlich!“ Widerwillig, greift Angus nach dem Steuerknüppel.
Unglaublich. Er ist dem Feind in die Hände gefallen. Die Banshee hebt vom Dach
ab und entfernt sich rasch aus dem Sektor.

Abwesend wiegt Raynor die
Festplatte in seiner Hand „Damit werde ich dich finden Kerrigan, überall!“
Martin: What is the advantage of being able to touch one's noes with the tongue?
Marie: I'm one step ahead of you in the evolution!

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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Exekutor[NHF] » 17.04.2010, 23:16

NoobStylem3ntI hat geschrieben:Nur noch wenige Sekunden bis zur vollen Stunde. Dann würde die Zielperson am Horizont auftauchen um das Forschungslabor zu infiltrieren und die Daten sicherzustellen. Die Aufgabe von Marlon und Angus bestand darin, dies zu verhindern. Während Isabella gespannt vor dem Rechner sitzt und Angus noch einmal sämtliche Systeme überprüft, hat Marlon Stellung auf einem Klippenvorsprung bezogen. Mit dem Scharfschützengewehr im Anschlag behält er die Uhr neben seinem Display im Auge und zählt die restlichen Sekunden... 56…57…Isabella ist kurz davor den Speicherstick anzuschließen…58…59…Angus schaltet auf den Thermal Visor um…11 Uhr. Wie vom Blitz getroffen öffnet Isabella die brisanten Dateien und kopiert sie in ein kleines, unscheinbares Verzeichnis und ersetzt anschließend im Hauptordner das Original durch eine Fälschung. Die Originale kannte sie schon seit einigen Tagen. Es waren Pläne die die verschiedenen Standorte wichtiger Militärischer Stützpunkte innerhalb des Koprulu-Sektors preis gaben. Diese Pläne sollten unter keinen Umständen in fremde Hände gelangen und Isabella vergewisserte sich mehrmals, dass sie alles richtig gemacht hatte. Danach entspannte sie sich ein wenig und war relativ von sich selbst überrascht. Warum war sie so nervös? Sie musste doch lediglich irgendwelche Daten hin und her kopieren. Vermutlich lag es daran, dass der Befehl von der Regierung selbst kam und Isabella ging nach getaner Arbeit wie gewohnt zur Kaffeepause über.

Währenddessen sterben Marlon und Angus förmlich vor Aufregung. Die Augen wandern von einer Ecke zur anderen. Der Blick wird immer schärfer und die Anspannung immer größer. „Irgendwo muss dieser Bastard doch stecken?“ denkt sich Marlon als plötzlich ein Zeichen auf Angus Display auftaucht. Doch die Wärmequelle ist viel zu groß und außerdem viel zu schnell. „Was kann das sein?“ überlegt Angus und verringert vorsichtig die Höhe. Marlon guckt weiterhin durch das an seinem Scharfschützengewehr montierte Fernrohr und bemerkt beim Schwenken eine länglich gezogene Staubwolke die sich in Richtung Forschungslabor bewegt. Auch Angus erkennt allmählich die unsichtbare Gestalt die sich im Affentempo fortbewegt und ihm wird langsam klar dass das die Zielperson sein muss. Er visiert die Wärmequelle an und drückt mit voller Wucht auf den Auslöser. „Nimm das!“ Die hochexplosiven Mehrfachsprengköpfe zischen aus den Magazinen der AH/G-24 Banshee und verfolgen ihr Ziel bis zum Aufschlag. Eine riesige Explosion erschüttert den Boden, der Staub wird aufgewirbelt und lauter kleiner Einzelteile fliegen herum. „Hab ich getroffen?“ fragt sich Angus als eine Windböe die schwarzen Rauchwolken lichtet. Beide erkennen das völlig zerstörte Wrack eines Vultures.
Doch plötzlich sprintet jemand aus den aufgewirbelten Staubmassen. Auf dem Rücken ein K-10 Kanistergewehr, der typisch lebensfeindliche Umgebungsanzug und dieser unverwechselbare Helm. Für Marlon und Angus besteht kein Zweifel. Das ist ein Ghost! Doch Angus bekommt diesen nicht ins Ziel da sein Anzug die Wärmesensoren der Banshee stört. Er muss also auf normalem Wege weitermachen. Augen-Hand Koordination ist gefragt. Weitere Salven der hochexplosiven Mehrfachsprengköpfe werden abgefeuert doch der Ghost macht von seinen Psikräften gebrauch und schleudert den Geschossen die umliegenden Wrackteile des Vultures entgegen. Angus Attacken erzielen nicht einen Treffer und die dabei entstehende Rauchentwicklung behindert ihn schon wieder bei seinem Vorhaben und er hofft das Marlon ihn erwischen kann.


„Und nun naht dein Ende mein Freund!“ Mit diesen Worten betätigt Marlon den Abzug und wartet sehnsüchtig darauf dass die Kugel den Ghost irgendwo treffen wird. Allerdings muss er feststellen dass die Kugel sein Ziel völlig verfehlt. „Scheiße, ich hab vergessen die Flugdauer der Kugel mit einzuberechnen!“ Wie sollte er auch. Schließlich hatte er eine Ausbildung zum Marine und nicht zu einem Ghost. Normalerweise war er es gewohnt mit seinem C-14 Gaußgewehr aus kurzer Distanz alles dem Erdboden gleich zu machen, ein Scharfschützengewehr hingegen hatte er nur ein paar Mal benutzt. Marlon versucht erneut den Ghost mit gezielten Schüssen nieder zu strecken doch der Schweiß, der immer wieder in seine Augen läuft, machte die Situation nicht gerade besser. Wenn er den Ghost nicht rechtzeitig erledigen würde, musste er laut Auftrag zu Plan B übergehen und das wollte er nicht. Zu seinem Glück machte sich der Ghost nicht unsichtbar da durch die Explosion vermutlich sein Tarngerät beschädigt wurde. Jedoch war dieser Typ verdammt schnell und Marlon hatte nicht mehr viel Zeit da der Ghost nur noch wenige Meter vor dem Forschungslabor entfernt war. Deshalb entschloss sich unser Möchtegernghost all seine Kraft in einen finalen Schuss zu legen. Er nahm diesen grauenhaften Helm ab, wich sich den Schweiß von der Stirn und drückte den Kolben des Gewehrs ganz fest an seine Schulter. Er berechnete sogar die Flugdauer der Kugel mit ein und wartete bis sich der Wind für eine kurze Zeit legte. Mit dem Finger am Abzug wartete er nur noch auf den richtigen Moment seinem Ziel den Gnadenstoß zu verpassen.

Windstille.“Hab dich!“ schrie Marlon und drückte ab. Die Kugel flog besser als alle anderen zuvor und plötzlich sackte der ganze Körper des Ghost in sich zusammen. Die Wucht reißt ihm das Kanistergewehr vom Rücken und Marlon erkennt ganz deutlich die Blutspritzer auf die er schon so sehnlichst gewartet hatte. Das breite Grinsen auf seinem Gesicht war ein Zeichen dafür, dass er die Zielperson getroffen hat. Allerdings bemerkt er kurz darauf dass die Kugel ihn nicht wie erhofft den Rest gegeben hat. Der Ghost versucht sich krampfhaft wieder aufzurichten und lässt seine Waffe zurück. Der linke Arm blutete stark doch all diejenigen die das Ghost Training erfolgreich absolviert hatten, haben weitaus schlimmeres durchgemacht. Seine Beine trugen in noch ein Stückchen weiter und warf eine Haftbombe an eine der Außenwände des Forschungslabors, worauf diese bei sofortigem Kontakt explodierte. Marlon setzte in der Zwischenzeit verzweifelt zu einem neuen Schuss an, muss jedoch feststellen das sein Magazin leer ist. Zeit zum Nachladen hatte er nicht und ihm wurde klar das er zu Plan B übergehen musste. Er bestätigte den Zugangscode am Display des Scharfschützengewehr und hielt mit der Laserzielerfassung auf eines der Labore.“Schade Isabella, aber ich hätte wirklich gerne mit dir in der Kantine zum Mittag gegessen.“

Zur gleichen Zeit springen im Forschungslabor die Notstromaggregate an und Isabella schließt sich im Datenraum ein. Sie öffnet eine Schublade, schnappt sich eine Waffe und kauert sich in einer Ecke zusammen. Ihr Puls ist rasend schnell und ihre Ohren nehmen nur jedes erdenkliche Geräusch war. Sie hört wie die ganze Einrichtung langsam in sich zusammen fällt und nimmt Schüsse war. Einige kamen von den Überwachungskameras, die anderen hatte sie allerdings noch nie gehört. Die Geräusche wurden immer lauter und Isabella immer nervöser als plötzlich die gesamte Tür in die Luft flog und sie panisch alle Schüsse in Richtung Tür feuerte. Da stand der Ghost auf einmal vor ihr, starrte sie kurz an und richtete die Pistole auf sie. Isabella sah nicht mehr als die am Boden aufschlagenden Patronenhülsen. Währenddessen ertönt durch sämtliche Lautsprecher die Nachricht, dass ein Nuklearschlag in unmittelbarer Nähe einschlagen werde. Der Ghost traut seinen Augen nicht doch er weiß dass damit sein Schicksal besiegelt ist. Mit der Verletzung würde er eh nicht weit kommen, er lässt die Waffe fallen und verbrennt in der glühende Hitze samt dem Labor.

Zwei Tage später wurde der Vorfall veröffentlicht. Der Öffentlichkeit wurde berichtet das einer der „Pyrocast“ Anhänger, in Wirklichkeit ein gescheitertes Ghost Programm, für diesen Anschlag verantwortlich war. Diese Leute waren nichts weiter als Rebellen und der Regierung ein Dorn im Auge. Durch Insider Informationen wusste man schon lange Zeit bevor der Infiltration was geschehen würde. Isabella sollte lediglich die Pläne überschreiben und die Zielperson auf eine falsche Fährte locken, falls Angus und Marlons Mission scheitern sollte. In der überschriebenen Version wartete letzten Endes alles andere als versteckte Militärstützpunkte sonder einen Hinterhalt um die verbliebenen Pyrocast-Anhänger ein für allemal zu erledigen. Sollte der Ghost es gar nicht soweit geschafft haben, würde Angus anschließend das Forschungslabor hochjagen da man keine weiteren Zeugen haben wollte und Isabella als einzige die wirklichen Aufenthaltsorte dieser Stützpunkte kannte. Letzten Endes war dieses Szenario von der Regierung perfide eingefädelt worden und Isabella nicht mehr als ein Bauer in ihrem Schachspiel.


Xantis hat geschrieben:Es geht einen Ruck durch Isabellas Körper, als sie ihren Blick von den
Digitalziffern ihrer Uhr löst. Die Ziffern 10:59 glühen noch für den
Bruchteil einer Sekunde vor ihren Augen. Sie blinzelt zwei, drei mal und
führt dann den Datenspeicher in die Konsole vor ihr ein.

Mit zitternden Händen tippt sie einen Befehl ein und bestätigt.

Der Cursor verschwindet für ein paar Sekunden und taucht in der nächsten
Zeile wieder auf.

*Files copied.*

Jetzt galt es nur noch, die Orginaldaten mit denen von dem versteckten
Speicher zu überschreiben.

*Copy F:/5374617263726166.d**at **N:/743220536f75726365/...-*, Isabella
stockt und löscht die letzten paar Zeichen, als ihr auffällt, dass sie sich
an einer Stelle verschrieben hatte. Nervös wirft sie einen weiteren Blick
auf die glühenden Lettern ihrer Uhr. *11:00*.

Die Datei sollte eigentlich schon überschrieben sein. Ihre Hand zuckt ihn
Richtung der Return-Taste, aber sie hält plötzlich inne.

*Kann ich mir wirklich sicher sein, dass ich hier das Richtige mache?*

Der Mann, der sie um diesen Gefallen bat, kam aus sehr hohen Kreisen. Er
wirde schon wissen, was er tut... Und es ist bestimmt zum Wohle der
Menschheit.

*11:01*

Mit einem nervösen Nicken, um sich selbst von der Richtigkeit ihres
Vorhabens zu überzeugen, bestätigt sie den Befehl.

Der Cursor verschwindet abermals, das Lämpchen des Datenträgers beginnt
unruhig zu blinken und nach wenigen Sekunden kann Isabella die
Erfolgsmeldung auf dem Bildschirm lesen.

Sie atmet tief durch, während sie ihre schweißnassen Hände an ihrer Jeans
abwischt.

Mit einem kurzen Handgriff verschwinden ihre Eingaben vom Bildschirm der
Konsole, sie entfernt den Datenträger, steckt ihn ein und macht sich auf den
Weg in die Kantine, um sich mit einem heißen Kaffee zu beruhigen. Wenn der
Mann wieder mit ihr Kontakt aufnimmt, würde sie ihn dazu bringen, ihr mehr
Informationen zu geben.


Das leise, schnurrende Geräusch der gedämpften Zwillingsrotoren wirkt
beruhigend auf Angus, während er auf das Display seines Helms starrt. Er
ertappt sich dabei, wie seine Gedanken zu seiner Ladung abschweifen. Er hat
einen großen Teil seines Leben damit verbracht, daran zu forschen und
Versuche mit diesen Wesen durchzuführen. Jetzt würde er endlich seine Arbeit
in Aktion erleben.

*Träumen kannst du später. Konzentriere dich auf deinen Plan!*, tadelt er
sich.

Um genau 11:00 Uhr würde er dank den korrupten Daten Zugriff auf die
Steuerung der Verteidigungsanlagen habe. Dazu muss er allerdings näher an
die Basis, um überhaupt erst eine Verbindung herstellen zu können. Damit er
dabei nicht entdeckt wurde, brauchte er den Marine.

Sind die automatischen Verteidigungsanlagen erstmal deaktiviert, würde er
nur noch seine Ladung abwerfen müssen.

Wenn das geschafft war, hieß es, sich zurückzulehnen, die Show zu geniesen
und natürlich alles für seinen Bericht aufzuzeichnen.

Eine Bewegung auf dem Display seines Helms unterbricht ihn in seinen
Gedanken. Aus 10:58 wurde 10:59.

*Nur noch eine Minute, bis es losgeht.*

Angus drückt einige Knöpfe an den Amaturen und verschiedene an der Banshee
montierte Kameras und Sensoren begannen, alles unter ihm aufzuzeichnen.


Surrend schlossen sich die Aufzugstüren hinter Marlon. Mit einem leisen
stöhnen setzt er seine Waffe auf dem Boden ab.

Er kann selbst kaum glauben, dass er es tatsächlich geschafft hat, sich an
allen Überwachungskameras vorbeizuschleichen, ohne gesehen zu werden und er
ist tatsächlich keiner Person auf seinem Weg durch den langen Gang begegnet,
die ihn hätte verraten können.

Mit einem Ruck begann der Aufzug seine Fahrt nach oben.

Seine Gedanken wandern wieder zu der immensen Belohnung, die er erhalten
würde. Der Mann, der ihm diesen Auftrag gab, hatte ihm neben einer
beträchtlichen Bezahlung auch eine Versetzung in das Ghost-Projekt
versprochen.

Dann würde er endlich eine sehr wichtige Rolle im Krieg spielen und der
Alptraum eines jeden Zergs sein.

*Wie ich diese Biester hasse!*

Marlon spürt, wie der Aufzug abbremst und die Türen sich öffnen. Er tritt
hinaus auf das Dach des höchsten der an das Labor angeschlossenen
Versorgungsdepots und schaut sich hastig um. Er konnte niemanden auf dem
Dach ausmachen.

Doch plötzlich bemerkt Marlon, dass aus einem der Wartungsräume leise
Gedudel dringt. So leise wie er kann nährt er sich dem Raum, öffnet leise
die Türe und wirft einen Blick durch den Spalt. Erschrocken muss er
feststellen, dass am anderen Ende des Raumes eine Person an einem Tisch mit
einem kleinen Radio sitzt und etwas isst.

*Verdammt, er wird mich bemerken, wenn er den Raum verlässt..,* schoss es
ihm durch den Kopf.

Langsam öffnet Marlon die Türe ein Stück weiter, als sie auf einmal ein
lautes Quitschen von sich gibt.

Plötzlich strömt Adrenalin durch seine Adern, er reißt die Türe vollends auf
und stürmt auf den Handwerker zu.

Von dem plötzlichen Geräusch aufgeschreckt dreht sich der Handwerker
ruckartig auf seinem Stuhl herum und sieht nur noch, wie der Kolben einer
riesigen Waffe auf seinen Schädel zurast. Dann wird ihm schwarz vor Augen.

Schwer atmend steht Marlon über dem schlaffen Körper. Später würde er genug
Zeit dafür haben, Reuegefühle zu entwickeln.

Entschlossen verlässt er wieder den Raum und blickt von dem Dach hinab auf
die mit Graß bewachsene Fläche zwischen Versorgungsdepot links von ihm und
dem Labor. Dort entdeckte er endlich sein Ziel: Eine kleine, unscheinbare
Sensorstation, die verhindern sollt, dass kein großes Objekt der Basis
unbemerkt nahe kommt.

Hastig wirft er einen Blick auf seine Uhr.

*10:59. Das reicht. Nur die Ruhe bewahren.*

Er atmet tief durch, um sich zu beruhigen und legt den Lauf der Waffe auf
dem Geländer auf.

Marlon drückt sein Auge an das Fernrohr des Sniper-Gewehrs und erfasste sein
Ziel.

Langsam krümmt sich sein Finger um den Abzug und ein gedämpfter Schuss löst
sich.

Mit Leichtigkeit zerfetzt das Projektil eine der drei dünnen Metallstüzen,
die die Plattform mit den Sensoren in der Luft hält.

Drei weitere gedämpfte Schüsse lösen sich, zwei davon schlagen im Boden ein,
ein weiteres trifft ebenfalls die Metallstüze.

Mit einem lauten Knarren beginnt sich die schwer beschädigte Stüze unter dem
Gewicht zu verbiegen, bis das Metall laut bricht und die gesamte
Konstruktion in sich zusammenbricht.


Im selben Moment, in dem die Anzeige in seinem Helm von 10:59 auf 11:00
wechselte, beginnt Angus den Sinkflug.

*Wenn der Marine versagt hat, werden sie mich trotz Tarnfeld entdecken,
bevor ich Zugang zu dem System habe...*

Plötzlich leuchtet eine Signallampe seines Helmdisplays grün auf.

*Ich bin in Reichweite, um eine Verbindung aufzubauen!*

Konzentriert startet er die Software, welche die durch die korrupten Daten
geöffnete Sicherheitslücke für ihn ausnutzen sollte.

Angus wirft einen kurzen Blick auf das übertragene Bild von einer der
Aussenkameras und stellt zufrieden fest, dass der Marine tatsächlich ganze
Arbeit geleistet hatte und die Sensorplattform nichts mehr weiter, als eine
verformte Metallmasse ist.

*Jetzt muss nurnoch das Forscherweib ihren Part erledigt haben.*

Wie gebannt blickt Angus auf das sich drehende Symbol, das anzeigt, dass die
Software versucht in das System zu kommen.

Nach wenigen Sekunden erscheint eine unheil prophezeihende Meldung:

*Fehler beim Verbindungsaufbau!*

Ein leiser Fluch geht über Angus' Lippen. Er spürt, wie Unruhe in ihm
aufsteigt und startet schnell einen weiteren Versuch.

*11:01*

Angus atmet erleichtert auf, als das Programm meldet, dass nun eine
Verbindung besteht. Schon wenige Sekunden später öffnet sich ein Fenster mit
der Verteidigungssteuerung.

Schnell deaktiviert Angus alle Geschütze und betätigt den Knopf an den
Amaturen seiner Banshee, der den Laderaum öffnet...



Angus sitzt in einem düsteren Raum, der nur von zwei großen Bildschirmen
beleuchtet wird. Auf dem linken sind einige Diagramme und Zahlen zu sehen,
während auf dem rechten ein schreckliches Bild das nächste jagt: Brennende
Gebäude, einige Menschen, die panisch umherrennen, nur um Sekunden später
von scharfen Klauen oder Stacheln aufgespießt zu werden, oder in einem
Säureregen zu einer blutigen Masse zusammenfallen.

Während Angus die Reste seiner Zigarette ausdrückt, umspielt ein Lächeln
sein Gesicht.

Das Bild der Basis, wird langsam kleiner und kleiner, bis sie nichts weiter
als eine rauchende Ruine am Horizont ist. Dann erlischt der Bildschirm und
auf dem Linken erscheint der Schriftzug:

*Bericht Ende. Auftrag "Zerg 2.3a" erfolgreich.*
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Xantis » 18.04.2010, 11:10

Super, dass alle Geschichten veröffentlicht wurden... Hat mir sehr viel Spaß gemacht zu sehen, was sich andere so gedacht haben.

Ansonsten möchte ich mich nochmal bei dem SC2Source-Team für diese Idee und für ihre Arbeit bedanken! :)
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von chrisolo » 18.04.2010, 11:30

Gratulation an alle Gewinner und viel Glück beim nächsten Kontest an alle die wieder leer ausgingen. Wenn ich nach dem Abi wieder mehr Zeit habe, lese ich sie mir alle durch :)

MfG
KT Rolster FTW.

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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von horror41 » 18.04.2010, 12:03

glückwunsch an alle gewinner ;)
ich hätte mich noch über ein kurzes feedback zu meiner geschichte gefreut, aber bei 37(?) Teilnehmern ist es wohl zu viel verlangt jedem eine kurze Wertung zu schreiben..
viel spaß in sc2 ^^

BASSOfreak
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von BASSOfreak » 18.04.2010, 12:28

Tolle Idee mit dem wettbewerb.
Ich freu mich natürlich sehr, dass meine Geschichte Anklang gefunden hat.
Ich hab' noch eine formelle Frage:
Wie sollen wir euch unsere daten senden?
PN funktioniert bei mir leider nicht.
"Leider bist du nicht berechtigt, diese Funktion zu nutzen. Du hast dich vermutlich erst vor kurzem registriert und musst dich noch mehr im Board beteiligen, damit du diese Funktion nutzen kannst."
Soll das heißen, man braucht eine bestimmte anzahl an Beiträgen?

PS: Werd' mich gleich daran machen, zu lesen was die anderen so geschrieben haben!
If you're not fast, you're food!

BASSOfreak
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von BASSOfreak » 18.04.2010, 12:49

Also gut, das Problem hat sich geklärt, ein Beitrag reicht aus!!!
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von KinGTB » 18.04.2010, 12:51

chrisolo hat geschrieben:Gratulation an alle Gewinner und viel Glück beim nächsten Kontest an alle die wieder leer ausgingen. Wenn ich nach dem Abi wieder mehr Zeit habe, lese ich sie mir alle durch :)

MfG


Gibt es etwa noch einen Contest hier im Forum oder meinst du das auf alle anderen Contests bezogen, die gerade laufen??
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Dark
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Dark » 18.04.2010, 13:22

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! :D Und ich mach mich mal auf dem Weg, Gedichte und Gedanken zum Contest von PC-Games niederzuschreiben =) um doch an einen der Keys zu kommen =D

Die Hoffnung stirbt zuletzt^^
Karrigan ist eine Tussi,
sie gibt Raynor Bussi, Bussi.
Dann verschwindet sie ganz schnell
Und macht‘s nem Protoss unheimlich gern!

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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Xantis » 18.04.2010, 14:36

Der Newsmeldung entnehme ich, dass die Gewinner des Contests den Key mit der nächsten Keywelle von Blizzard bekommen...
Ist das richtig?
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Re: StarCraft 2 Source Betakey Contest Ergebnisse

Beitrag von Telias » 18.04.2010, 14:46

Xantis hat geschrieben:Der Newsmeldung entnehme ich, dass die Gewinner des Contests den Key mit der nächsten Keywelle von Blizzard bekommen...
Ist das richtig?


Also mit den Worten "Wir hoffen" sollte eigentlich klar sein, dass nichts sicher ist. Wir gehen nur davon aus, entscheiden tut das Blizzard selbst.

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