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Spiele "früher" besser als heute?
Verfasst: 18.04.2008, 21:20
von Stef
Hi!
Mir kommt das immoment so vor als wären die Spiele "damals" um einiges besser gewessen als die neueren!
Ich mein damit das immer mehr unfertige Spiele auf dem Markt kommen und die dan Tausendmal gebatcht werden müssen damit man sie einigermassen spielen kann (leicht übertrieben).
Meiner Meinung nach gibts auch nichts mehr neues, da wird geballert (immer auf irgentwelche Terroristen o.ä), da werden Monster verkloppt, immer das selbe!
Wan kommt mal was neues?
Da hilft die beste Grafik nicht wen das ganze spiel schei** (sry für den ausdruck)ist!
Ich will einfach mal wieder ein richtig gutes Spiel spielen, Super Mario Galaxy fand ich zwar wirklich gut aber nach 5 ma durchspielen hat man da auch keine Lust mehr drauf!
PS: das wird wahrscheinlich gleich geschlossen o.ä aber ich musste das mal loswerden, danke für die Aufmerksamkeit!
Verfasst: 18.04.2008, 21:43
von DavionX
ich kenne dein problem, und du bist nicht der einzige dem das schon aufgefallen ist.
sogar einige magazine und auch tv sendungen haben sich mit diesem thema befasst.
es stimmt, heutige games sind oft Sinn- oder auch Hirnlos. aber mit geiler grafik

.
der markt wird überschwemmt mit "mist" der spieleindustrie.
wer gameONE (mtv) kennt, weiß was ich meine, die haben einen GAMER MANIFEST gegründet, in dem sie in jeder folge die prozuzenten und programmierer aufrufen, etwas neues zu machen, umzudenken.
Bestimme das wichtigste Element des Gernes, und lass es weg!!
war bisher mein lieblingsspruch.
shooter ohne waffen, rennspiele ohne autos, und fantasy ohne zauber oder orks
die hoffnung besteht also, dass sich einige das zu herzen nehmen und etwas dagegen tun. was man allerdings als einzelner tun kann, weiß ich nich, eigentlich nur beschweren, boykottieren und informieren.
gruß
davion

Verfasst: 18.04.2008, 21:56
von A-Knopf
Ich glaube, das ist reine Wahrnehmung. Woraus bestanden denn früher die Spiele? Ohh ja richtig, man musste Monster töten oder Rennen gewinnen.

Eine der wenigen Ausnahmen ist da noch Tetris, aber das ist ja auch mit Abstand das beliebteste seiner Art.
Klar, heute gibt es wirklich sehr dämlich Spiele, bei denen sich keine Gedanken um eine packende Story, interessante Charaktere oder Innovative Ideen gemacht wurden, sondern einzig und alleine die Grafik im Vordergrund steht, aber es gibt auch eine ganze Menge anderer guter Spiele.
Ich denke früher war der Anteil der "schlechten" Spiele genau so groß wie heute, nur gab es damals noch nicht soviel auswahl, man musste sich mit dem zufrieden geben was es gab. Heute ist man natürlich verwöhnt in Sachen Gameplay etc. Aber damals, da gab es halt nur 10 Fantasyspiele und man musste sich das aussuchen, das einem am besten gefällt. Heute gibt es 100 Fantasyspiele aus denen man aussuchen kann, und da fallen natürlich einige mehr gegen "dem einen" ab.
Das ist doch mit Fernsehen oder Musik ganz anders. Warum war denn die Schwarzklinik damals so beliebt? Weil es von dem wenigen was es gab noch das beste war. Heute guckst das kein Mensch mehr (läuft immernoch, habe ich neulich noch gesehen

)
Wenn du eine Talkshow siehst denkst du dir "ohh cool" aber wenn du 100 siehst und das 10 Stunden am Tag dann denkst du dir auch nurnoch "schnell wegschalten"
Oder die Beetles, meinste die hatten einmal 6 von 10 TOP10 hits weil die soviel besser waren als heutige Bands? Ich denke eher es lag daran, dass die Konkurenz kleiner war.
Und wenn du heute die alten Spiele besser findest, dann ist das einfach Nostalgie (was eine tolle Sache ist), wenn ich z.B. nochmal Terranigma starte, da geht mir auch das Herz auf und ich denke "Warum gibt es heute keine Spiele mehr, die so eine ausgepfeilte Story, so interessante Charaktere und soviel Liebe zum Detail zusammen mit einem guten Schuss Humor haben?"
Und im ganz im Ernst: Ich habe seither kein Spiel gesehen, dass so tiefgründig und nachdenklich ist, und trotzdem so witzige Dialoge hat.
In welchem Spiel kann man schon so etwas lesen "Hey, wir entwickeln gerade ein Spiel namens 'Terranigma' und der Held sieht genauso aus wie du!" oder im welchem Spiel kann man schon gegen einen Geist in eienr Mülltonne kämpfen?
Fazit: Ich glaube auch heute gibt es noch Spiele, deren Entwickler sich viele Gedanken gemacht haben und in denen echtes Herzblut steckt, aber es dominieren ganz klar die Schnell-Mal-Etwas-Geld-Dank-Guter-Grafik-Spiele.

Verfasst: 18.04.2008, 22:08
von Stef
OK vllt hab ich etwas überreagiert!
ich glaube auch heute gibt es noch Spiele, deren Entwickler sich viele Gedanken gemacht haben und in denen echtes Herzblut steckt
Leider gehen die Spiele total unter in dem ganzen Dreck!
PS: welche gute Spiele gibt es den immoment? (ist eine ernstgemeinde Frage!)
Verfasst: 18.04.2008, 22:13
von A-Knopf
Hehe, ich finde es garnicht so übertrieben, denn ich selbst empfinden es auch oft so. Aber wenn man mal die Spiele objektiv vergleicht, sieht man dass die heutigen Spiele nicht schlecher sind. Klar, man muss natürlich Abstriche für die technische Entwicklung machen

Verfasst: 18.04.2008, 22:38
von DavionX
wie der spruch auch heißt, oder?:
wo nichts ist, kann man leicht was hinstellen.
was knopf da von sich gab hat durchaus was für sich o0...
recht recht, schon schon...
kann alles sein, aber aus irgendeinem grund kommt es mir trotzdem so vor das "etwas ältere" spiele eine durchgehen bessere story haben.
oder leigt das vielleicht daran, dass ich früher einfacher zu erfreuen war durch eine gute story und jetzt nur noch "positive gedanken" zu diesem game aufbaue? ja, schon möglich o0...
stellen wir doch mal 2 krasse beispiele aneinander:
(also, welche die ich kenne ^^;)
bsp1: (altes spiel) blood omen (legacy of kain):
kain, ein aristikratensohn (so ne art prinz ^^) reist in der welt umher.
wird von banditen überfallen und getötet.
auf dem sterbebett rettet ihn ein magier (oder wars hexenmeister) namens mortanius und verwandelt ihn in einen vampier. so lebt er weiter und tötet später seine peiniger. nun muss er einen weg finden wieder mensch zu werden. doch auf seiner reise entschließt er sich vampier zu bleiben, weil töten und blut schlürfen doch so viel spass macht.
als die horden vom norden einfallen, nutzt Kain die gelegenheit die zeitmaschine des magiers möbius zu benutzen, um den herrscher der horden des nordens zu töten, bevor dieser "böse" wird und irgendwo einfallen kann. als er zurückkehrt stellt er fest, dass der tot des geliebten königs eine ausrottung der vampiere ausgelöst hat. bals als einziger vampier in Nothgoth stellt sich sein schicksal heraus, als nachfolger als Hüter des Gleichgewichts, der die Säulen von nothgoth bewaren muss (die säulen spiegeln das wohlbefinden der welt wieder, gehts denen schlecht gehts allen schlecht ^^). Doch kain lässt sich nicht für das gleichgewicht töten, sodass alle vampiere vernichtet seien. er stürtzt mit dieser entscheidung die säulen, und so auch die welt ins chaos. die säulen zerspringen und kain baut sich ein langsam zerfallendes reich auf.... etc etc...
bsp2: assassin's creed:
du bist ein typ der mal assassine war, und in deinen genen stecken erinnerungen, die ein forscher mit einer art "erinnerungsmatrix" entschlüsseln bzw entdecken will, nämlich wo der heilige krahl ist, oder wars die bundeslade, da hab ich nicht aufgepasst....
du bist also nicht echt in der vergangenheit, sondern in einer matrix die auf den erinnerungen deines vorfahren beruht, die in deinen genen gespeichert sind. auch nicht schlecht.
und weil dein vorfahre vorschnell gehandelt hat, und desshalb ein partner von ihm gestorben ist, muss er, nach anweisung des ordens, alle prüfungen nochmal ablegen. und das ist dann das game....
wie kommt das, das das bsp2 so kurz ist. klar kann man bsp1 kürzer machen und bsp2 länger, aber darum geht es nicht....
jetzt hab ich den faden verloren, worum geht es eigentlich o0....
Verfasst: 18.04.2008, 22:52
von A-Knopf
wie kommt das, das das bsp2 so kurz ist.
Du hast Beispiel 2 kürzer gemacht.
klar kann man bsp1 kürzer machen und bsp2 länger, aber darum geht es nicht....
Achso ähh, dann vergiss deine erste Frage. ;P
Also so eine "kurze" Beschreibung reicht nicht aus um Stories zu vergleichen, wie gesagt: Man kann es kurz oder lang schreiben.
Hier mal ein Beispiel:
Super Mario vs Starcraft
Super Mario Version 1
Der arme Klempner Mario, der zuhause seinen Bruder Luigi mit der Firma, die er von einem Vater übernommen hat, alleine lassen musste, um seine Prinzessin zu retten, muss zahlreiche Abenteuer bestehen um seine große Liebe wieder in die Arme schließen zu müssen. Dabei wächst er über sich selbst hinaus und schreckt sogar nicht dafür vergiftete Pilte zu essen und gegen menschengroße Spinnen zu kämpfen.
Super Mario Version 2
Da ist son Typ, der will irgendso eine Prinzessin retten und muss sich durch die Level kämpfen.
Starcraft Version 1
[Hier schreibe ich jetzt nich soviel, weil eh alle die ausführliche Story kennen

]
Starcraft Version2
Da sind so 2 Alienrassen, die die Menschen vernichten wollen, aber irgendwie auch nicht. Jedenfalls gibts ne Menge Chaos und am Ende gewinnen die bösen Aliens.
Hmm, und wie kommts jetzt dass Starcraft eine viel kürzere Story als Supermario hat?
Hier mal Beispiele für "moderne" Spiele mit guter Story: Dark Chronicle für die PS2, NFS:U (für ein Rennspiel eine Top Story)
Hier Beispiele für "alte" Spiele mit ner schlechten Story: Push Over (eine Ameise muss Dominosteine umwerfen um dem Hund, der Polizist ist, sein Geld zurück zu geben. Der Hund ist übrigens korrupt wenn ihr mich fragt.

), Wizzys Quest (keine Story), Turricane (Ohh, die Aliens sind böse... TÖTET SIE!), Super Mario (*hust*)
Also wie ihr seht hat es auch früher schon Spiele gegeben, bei denen man sich keine Gedanken zu Story gemacht hat, aber trotzdem hat man sie gerne gespielt. Und was sagt uns das? Wir sind anspruchsvoller geworden.

Verfasst: 18.04.2008, 23:09
von DavionX
ja, hab verstanden, mein text und mein beispiel war mist, schon klar.
-_-
("kick'em outta the Door")
du kuchen, ich krümel *verbeug*
so wars auch gar nicht gedacht

ich weiß eigentlich nicht was ich dachte als ich das schrieb
und es gibt auch keine weiteren argumente.
früher gabs dumme spiele, auch gute
heute gibts dumme spiele, auch gute.
fertig, mehr is nich... 8)
Verfasst: 18.04.2008, 23:16
von A-Knopf
du kuchen, ich krümel *verbeug*
Sorry, so böse wars echt nicht gemeint.
Ich selbst habe ja auch dieses Gefühl, aber wie gesagt so wirklich begründen kann man das eigentlich nicht. Vielleicht werden auch nur einfach langsam alt und reden bald von der bösen Jugend und das früher alles besser war.
Also sorry nochmal wenn das irgendwie böse geklungen hat, ich hatte hier gerade etwas Stress und wenn man dann so "aufgeladen" was schreibt, schreibt man es vielleicht energischer als man beabsichtigt.
Verfasst: 19.04.2008, 06:54
von TI-84
A-Knopf hat geschrieben:[...]
Eine der wenigen Ausnahmen ist da noch Tetris, aber das ist ja auch mit Abstand das beliebteste seiner Art.
Alle lästern immer über die bösen Killerspiele-Spieler, wenn jemand amok läuft, aber wenn einer einen Holzblock von einer Brücke schmeißt schreit keiner "böse Tetris-Spieler!"
Sry, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
Aber Back to Topic:
Natürlich gibt es noch wirklich gute Spiele, aber die gehen in dem ganzen anderen Müll unter. Und neue Spiel-Ideen kann es langsam auch nicht mehr geben, alles war schon einmal da. Und jetzt gibts das wieder, nur mit beserer
Grafik und anderer Story.
Verfasst: 19.04.2008, 11:11
von chrisolo
Ich glaube A-Knopf hat in gewissermaßen schon Recht, aber ich denke dass man eine Begründung liefern könnte, warum die Spiele einem so schäbig vorkommen.
Ganz einfach:
Die Monstergrafik des Spiels kommt auf dem heimischem Rechner nicht so rüber. Im Trailer zu Crysis hat man gesehen wie man einzelne Grashalme bewegen konnte, im fertigen Spiel war ein Busch ein Busch und keine einzelnen Äste die man einzelnd bewegen konnte. Wenn man merkt man wurde veräppelt von den Entwicklern mit dem Trailervideo (selbst wenn nicht absichtlich, aber man kommt sich so vor). Dann ist man schon relativ genervt und dann regt man sich auf über jeden kleinen Bug im Spiel, da man für das Spiel immerhin 50-70 Euros bezahlt hat. So baut sich Frust auf den man mehr empfindet als damals.
Denn damals waren die Spiele nicht so aufwändig. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Tetris wenn es jetzt programmiert worden wäre, nur noch 10 Zeilen wären. Im Vergleich dazu zum Beispiel ein 10000 Zeilen Quellcode ist echt riesig und wenn man Bugs fixen will, dauert dass schon seine Zeit.
MfG
Verfasst: 19.04.2008, 14:48
von fELiX
Jedoch muss man auch bedenken ,das die Spiele früher wenig bis keine Konkkurenz hatten . Wie soll man ein Spiel beurteilen ohne ein Konkkurenz Exemplare

?
Verfasst: 19.04.2008, 15:17
von RuLeZ
Bewerten konnte man die Spiele sehr wohl, aber für was konnte man sie dann verurteilen, wenn es nur diese Spiele gab und man nichts anderes kannte (z.B. etwas innovativeres, etwas anderes).
Es gab dort noch keine Richtlinie, weil das Spiel in der virtuellen Welt an sich selbst schon was neues war.
Jetzt gibt es unmengen an Spielen und dann kann man bei einem Spiel ganz einfach sagen es ist schlecht, weil es nicht die Sachen/Ideen/Features hat, wie viele andere Spiele es haben und diese genannten Dinge doch angeblich standard seien.
Dann wenn du heute noch ein neues 2D Spiel für den PC (entwickelt 2008) vor die Nase gelegt bekommst, dann wirst du es schon im vorn hinein ablehnen (die Mehrheit wird das).
Dabei könnte jedem aber doch was Innovatives entgangen seien oder nicht?
Das ist aber wohl oder übel den meisten Käufern egal, weil dieser ein Spiel haben will, was dem heutigen Standard entspricht.
Von daher ist nicht nur der Entwickler schuld, wenn dieser ein Spiel von innerhalb einem Jahr entwickelt und raus bringt und sich dieses Spiel evtl. wegen der guten Grafik, dementsprechend gut verkaufen lässt.
Ein erfolgreicher Entwickler würde ja kein Spiel entwickeln, was sich nicht verkaufen lässt.
Von daher zieht der Käufer, also wir, an dem Strang und der Entwickler kann dies aus nutzen. Aber dafür sollte man dem Entwickler nicht verurteilen, dann eigentlich sind wir ja die jenigen, die die Schuld tragen, wenn ein Spiel wie Crysis, was nun wirklich nicht innovative ist, sich so erfolgreich verkaufen lässt.
Das heißt Innovation steht meist an letzter Stelle und der Realismus kommt und ist derzeit an erster Stelle.
Es ist nämlich auch was neues bzw. befriedigt den meisten diese Tatsache, wenn sie ein Spiel in der Hand haben, welches nur realistischer als die Vorgänger aus sieht. Von daher kann man von vielen Entwicklern kein neues Konzept mehr erwarten.
Dann die Grafik und der Realismus lässt bei vielen Käufer-Eindrücken und Erwartungen den Rest meist erblassen, weßhalb ja auch der Rest (also die Innovation;das neue Konzept) bewusst vom Entwickler oft vernachlässigt werden kann und was den Knackpunkt dafür gibt, dass Spiele die Innovativ besser sind, aber nicht mit dem Realismus mit halten können, oft auch schlechter eingeschätzt werden und sogar des öfteren schon im vorne herein abgelehnt werden (der angebliche Standard fehlt nämlich).
Das heißt die Spiele-Welt und das ist nicht nur in der Spiele-Welt so, wird von den Erwartungen der Käufer meist eingeschränkt.
Dann was soll der Entwickler mit seinen innovativen Spielen anfangen, wenn es doch im enddefekt durch realistische Spiele vom Käufer bei Seite gelegt wird.
Der Entwickler muss oft damit rechnen, dass dieser ein Risiko ein geht, wenn er sich nicht dem Standard, also dem Realismus zu wendet und vor allem neue Entwickler haben ein großes Problem damit (finanziel), weßhalb sich diese schon zu beginn ihrer Laufbahn an dem Realismus fest setzten.
Verfasst: 19.04.2008, 18:14
von FalCo
Ich denke früher hatte man einfach viel mehr Freiheiten und man konnte ein "neues" Spiel herausbringen, dass nicht in irgendeiner Art einem anderen Spiel ähnelt. Früher war halt z.B. Mario ein völlig neuer Charakter, der viel Interesse geweckt hat und sich somit auch immernoch erfolgreich verkauft.
Heutzutage muss man schon ziemlich viel Fantasy haben, um ein derartig neues Spiel zu schaffen, was nicht gleich einem anderen Spiel ähnelt. Wenn man z.B. ein Egoshooter produziert, indem man gegen irgendwelche Menschen kämpft und blablabla, dann denken die Leute halt: ach, ist doch sowieso nichts neues, kann ich gleich bei Counterstrike bleiben.
Deshalb versuchen die Firmen irgendwas mit sensationeller Grafik zu retten. Ein neues Gameplay oder eine neue Story sind da gar nicht so wichtig, lediglich die Grafik muss auf dem neuestem Stand sein. Aber es gibt viele Leute, die kein Wert auf Grafik legen; eher auf neues Gameplay oder eine gescheite Story, die es in sich hat. Heutzutage sind viele Games mit nicht der allerbesten Grafik häufig beliebter als Highend Grafik Games.
Manche Entwickler versuchen ja irgendwie was neues zu erfinden, schaffen das eventuell auch, aber solche Spielen gehen unter, da es zur heutigen Zeit unmengen an Spielen gibt.
Mit der Nintendo Wii ist ein völlig neues Gameplay erfunden worden und deshalb kaufen es auch viel mehr Leute, als z.B. die Playstation 3, wo u.a. das Hauptmerkmal auf der Grafik liegt. Mit einem fast realen Lenkrad ein Rennspiel zu spielen macht bestimmt mehr Laune als mit einem gewöhnlichem Gamepad.
Aber wenn man so drüber nachdenkt, gibt es schon soviele Spiele, die ein besonderes Merkmal, besondere Charaktere/Kreaturen oder eine besondere Story haben, weshalb man fast gar nichts auf was neues kommt, oder sich wagt, was neues zu erfinden. Ich mein z.B. man sieht häufig Orks, Untote, Menschen oder was auch immer an Geschöpfen in einem Spiel. Aber irgendwie traut sich niemand mal was neues zu erfinden, was ganz neues.
Verfasst: 19.04.2008, 19:47
von A-Knopf
Ich mein z.B. man sieht häufig Orks, Untote, Menschen oder was auch immer an Geschöpfen in einem Spiel. Aber irgendwie traut sich niemand mal was neues zu erfinden, was ganz neues.
Gut, das "typische" Fantasy-Universum gibt es halt auch schon viel länger als Computerspiele, Fantasy-Fans erwarten einfach ein bestimmtes "Standart Programm" damit sie sich in dieser Welt wohlfühlen können.
Es gab ja mal z.B. dieses Starwars-MMORPG, das ja auch nicht sooo erfolgreich war (gut, wohl auch weil es da einige komische Patches gegeben haben soll, aber innovativ war es allemal)
Und nun wollte ich noch was RuleZ sagen:
Da hast du natürlich recht, die Kundschaft fördert nicht gerade innovative Spieleentwicklung, aber andererseist werden die "0815"-Gamer mit Spielen überhäuft wärend die "Anspruchsvollen" eher selten mal etwas vorgeworfen bekommen.
Ich denke das liegt zum Teil auch einfach an den Publishern, es mag ja sein dass viele Entwickler gerne innovative Spieleideen umsetzen wollen (man denke an Black & White zu seiner Zeit) aber einfach die Publisher im Nacken sitzen haben, und die fordern ein Spiel in einer bestimmten Zeit, weil es denen wirklich nur ums Geld geht.
Nun ist das Problem, dass eine innovative Idee reifen muss, und das kostet viel Zeit und dem Publisher somit viel Geld. Ich denke das ist eines der größten Probleme.
Übrigens denke ich, dass gerade durch die neuen Techniken viel mehr Potential für innovatives Gameplay geschaffen wurde. Mittlerweile hat wirklich jeder Internet und auch in einer solchen Bandbreite dass man als Spieleentwickler nicht fürchten muss, dass weniger Leute das Spiel kaufen nur weil man dafür Internet braucht. Dazu kommen auch andere technische Entwicklungen wie z.B. bei der Wii.
So, und ich bin jetzt erstmal ne Runde Diablo 2 zocken *hrr* Der zweite Akt wartet auf meinen Pala und eine Zauberin.
