Was würdet ihr von einem Generalstreik halten?

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chrisolo
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Beitrag von chrisolo »

Im übrigen sind die einzigen Wissenschaftler, die bestreiten, dass die Erderwärmung mit CO2 zusammenhängt, von der US-Regierung bezahlt. (Also nicht Bestechung, sondern Lohn) Man kann die CO2-"These" also durchaus als Fakt betrachten.
Schade nur dass es mehr Forscher als einen gibt, der von der US Regierung bezahlt wird. Es gibt genauso Pro-CO2'ler die von Greenpeace und Konsorten bezahlt wird, trotzdem hat das nichts mit Fakt oder These zu tun.

Aber eine CO2 Debatte ist in diesem Thread nicht angebracht, falls jemand eines eröffnen möchte bin ich gerne zu einer Diskussion bereit ;)

@Topic:
Allerdings hast du mich falsch verstanden. Ich meinte mit dem Ausschnitt, welchen du zitiert hast, nicht die Abhängigkeit von einem Auto sondern von dem Import von Öl.
Doch klar habe ich das Verstande, nur ist es so, dass eine gewisse Abhängigkeit zwischen Auto und Ölimport bzw Anbau besteht. Denn wo keine Nachfrage besteht gibt es auch kein Angebot. Ich würde sogar sagen, dass die Amis ihre eigenen Quellen zum größtenteil in große Tanks unter der Erde laufen lassen, damit sie eben genug haben. Deutschland (bzw die EU) hat ja auch solche Vorräte mögen diese auch gering sein, sind sie vorhanden.
Auch steht hinter einer Mehrwertsteuer-Erhöhung von 3 % nicht nur ein Gedanke hinter. Ich denke sogar so, dass wenn unsere Angela schlau genug ist, in der vier Jahren ihrer Amtszeit mit MwSt Erhöhung viel bewegt haben kann. Die Einnahmen durch die Erhöhung kommen im besten Fall uns Bürgern zu gute durch etwaigige Straßensanierungen, Kindergelderhöhungen oder ähnlichem.
Steuern sind ja eingeführt worden um so eine Infrastruktur wie sie Deutschland hat aufrecht zu erhalten.
Stellt euch doch mal vor wenn man die Anarchie (wie von vielen Linksextremen gefordert) einführen würde. Es gäbe bald keine vernünftigen Straßen, Läden, Häuser und anderes mehr und man hätte jederzeit Angst ausgeraubt zu werden. Durch Steuergelder werden eben auch Polizei und andere Sicherheitsstrukturen bezahlt.
Aber warum erhöht man die Steuern, fragen sich manche vielleicht jetzt, denn das ist auch eigentlich eine gerechtfertigte Frage. Aber dies ist auch ganz einfach zu beantworten. Denn wir sind ja ein Industriestaat, der sich durch Forschung und durch Zuwachs der Gesellschaft (Kinder bzw Migranten) weiterentwickelt und so müssen auch die Kosten steigen. Klar können Arbeiter jetzt sagen: "Wir haben zu wenig Geld", das kann auch im ersten Moment stimmen, aber durch das Echo der Steuererhöhung kommt ja eine gute Konjunktur zur Stande und mit einer guten Konjunktur verdienen Unternehmer mehr, welches sie im Normalfall (schwarze Schafe gibt es überall) auch teilweise als Lohn an die Arbeiter zurückgeben.

Ob man so die ganzen Erhöhung bzw. die Diäten (Google hilft ;)) der Politiker als gerecht erklären kann, kann keiner von uns hier beurteilen, denn wie oben in meinem Eingangspost gesagt, ist ein Wirtschaftliches Marktsystem SEHR Kompliziert (und ich glaube es hat hier keiner ein Diplom bzw. Doktor bzw. Proffesor in Marktwirtschaft ;)) und man kann halt nicht nur die eine Seite der Medaillie sehen.

Auch wenn wir uns die meiste Zeit nur negatives über die Politik einfällt, so kann man sagen das auch viel Gutes zurückkommt (meiner Meinung nach noch zu wenig, aber das ist wiederrum ein anderes Thema ;)) und man merkt sich ja bekanntlich nur negative Sachen und lässt die positiven Sachen an einem vorbeirauschen, selbst wenn man nicht merkt dass es evtl eine Folge der Steuererhöhung ist. ;)


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Beitrag von Exekutor[NHF] »

Uwe Wortmann hat geschrieben:Und wegen der Knappheit nochmal ein paar Takte:
Das Benzin, das wir heute Kaufen, wurde vor ca. 2 Jahren importiert, raffineriert und eingelagert. Es wurde zu Spottpreisen (jedenfalls im Vergelich zu heute ) eingekauft. Ne tolle Strategie...
So kannst du das aber an sich nicht sehen. Wenn heute das Benzin zum Einkaufspreis von vor zwei Jahren verkauft werden würde, könnten die Firmen nicht mehr lange nachkaufen.

Wenn du heute ein Grundstück mit 1000m² bei einem m²-Preis von 10 Euro kaufst und es in 5 Jahren verkaufst, wenn der m²-Preis bei 20 Euro ist kannst du auch nicht einfach sagen, dass du es für 10 Euro gekauft hast und deshalb für 10 Euro auch weiterverkaufst. Wenn du direkt danach nämlich wieder 1000m² kaufen wollen würdest, bräuchtest du ja 20000 Euro und wenn du für nur 10000 Euro dein altes Grundstück verkaufst hast du halt nicht genug Geld.

So geht es den Ölfirmen ja auch. Mal ganz davon abgesehen lagern sie das Öl kostenintensiv über mehrere Jahre, das darf man auch nicht vergessen. Dann steigt natürlich direkt der Preis.
chrisolo hat geschrieben:Doch klar habe ich das Verstande, nur ist es so, dass eine gewisse Abhängigkeit zwischen Auto und Ölimport bzw Anbau besteht. Denn wo keine Nachfrage besteht gibt es auch kein Angebot. Ich würde sogar sagen, dass die Amis ihre eigenen Quellen zum größtenteil in große Tanks unter der Erde laufen lassen, damit sie eben genug haben. Deutschland (bzw die EU) hat ja auch solche Vorräte mögen diese auch gering sein, sind sie vorhanden.
Tut mir leid, aber dann macht dein vorletzer Post keinen Sinn ;)
Ich habe mich ja überhaupt nicht auf Autos bezogen und natürlich bestimmt das Vorhandensein von Autos auch die Nachfrage (denn da hat man einen sehr großen Absatzmarkt) aber das hängt ja nicht so sonderlich mit meiner Aussage zusammen.

Es ging mir ja darum zu Vergleichen, wie sehr Deutschland und wie sehr die USA vom Ölimport abhängig sind und da spielen die Autos zwar eine Rolle aber eine größere Rolle spielt die Möglichkeit zur Eigenversorgung und die ist in Deutschland nur sehr kostenintensiv durch Ölbohrtürme in der Ostsee möglich wohingegen in Texas und Alaska Ölfelder vorhand sind, sind die USA ganz einfach nutzen können - natürlich auch an anderen Orten aber primär dort.

Was die Autos angeht hast du allerdings vollständig recht. Der Verbrauch pro Person ist in den USA doppelt so hoch wie in Deutschland:
Bild

Allerdings darf man da natürlich die Eigenproduktion vernachlässigen. Zwar sind die USA in den letzten Jahren knapp unter die 50% Grenze gefallen und die Tendenz ist weiterhin abfallend, aber immernoch höher als in Deutschland:
Bild

Deutschland wird bei Übersichten bezüglich der Ölproduktion nicht mal aufgeführt, weil unsere Produktion zu gering ist. Dahingegen sind die USA schon recht weit vorne:

Bild

Anzumerken wäre auch noch, dass das Öl ja auch nur zu einem geringen Teil zur Weiterverarbeitung zu Benzin und ähnlichem genutzt wird und ein sehr größer Teil für die Weiterverarbeitung in die Industrie geht. Das spielt natürlich auch noch eine Rolle.
chrisolo hat geschrieben:Klar können Arbeiter jetzt sagen: "Wir haben zu wenig Geld", das kann auch im ersten Moment stimmen, aber durch das Echo der Steuererhöhung kommt ja eine gute Konjunktur zur Stande und mit einer guten Konjunktur verdienen Unternehmer mehr, welches sie im Normalfall (schwarze Schafe gibt es überall) auch teilweise als Lohn an die Arbeiter zurückgeben.
Hier sind zwei große Fehler drin: Einerseits schränkt eine Steuererhöhung die Konjunktur ein, wenn man die Steuermittel nicht sinnvoll investiert, da die Kaufbereitschaft der Bevölkerung sinkt. Deshalb gab es vor der jetzigen Steuererhöhung auch eine große Debatte, ob diese nicht zu sehr die gerade aufkeimende Konjunktur einschränken könnte.
Darüber kann man sich natürlich streiten aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nicht gerade hilfreich ist.

Außerdem sind höhere Einnahmen eher ein Garant für den Platzerhalt als für eine Lohnerhöhung. Schwarze Schafe, wie du sie so schön nennst, sind längst der Alltag. Selbst bei Rekordgewinnen entlassen Firmen noch Mitarbeiter um ihren Gewinn weiter auszubauen und somit ist ein sicherer Arbeitsplatz schon viel wert. Mit Erhöhungen kann man in großen Betrieben eher selten rechnen - das dürfte dann eher bei mittelständigen Betrieben der Fall sein.

Soviel erstmal von mir ;)
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wah
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Beitrag von wah »

@ Exekutor[NHF]

Natürlich will ich dir nicht widersprechen. Das ist grundsätzlich ein wichtiges Gegenargument. Aber meine vormals gemachten Aussagen waren absichtlich so profan, um diesen Aspekt ganz einfach mal getrennt von deinen Argumenten (die mir teilweise auch klar und bekannt sind) und anderen aufzustellen.
Dieses ganze Thema ist ohnehin mit Vorsicht zu genießen, denn man kann ja wie so oft leicht behaupten, man kann das alles besser machen. Tja, dann mach mal (jetzt nicht du, sondern man ganz allgemein)...
Das ganze System ist ziemlich komplex und von sehr filligranen Einflussfaktoren abhängig. Ich verstehe absolut, dass man knappe Güter im Preis erhöhen muss, aber Treibstoff ist leider nicht das einzige, was dermaßen teuer geworden ist. Wenn wir heute die Preise von vor 10 Jahren hätten, das Benzin aber konstant zwischen 1,389 und 1,499 Euro/Liter pendeln würde, sähe die Lage vermutlich ganz anders aus.
Und hier möchte ich mal eines sagen: Ich glaube der Stern hat mal - kann mich auch irren - widerlegt, dass alles teurer geworden ist. Es gebe natürlich einiges, das immens im Preis gestiegen sei, aber im Schnitt wäre alles beim Alten. Da kann ich nur lachen, die Preisanstiege waren immer da, mit dem Euro ging das erst richtig los. Überlegt mal, was heute ein Liter Orangensaft von Amecke kostet, 3,49 (bei uns im Edeka). Das sind mehr als 8 DM! HALLO!?!? Das beste Beispiel ist aber immernoch folgendes, da es mich direkt betraf:
Wir kauften bis zum 19.01.2002 (Euro-Einführung) jeden Samstag 1Kg Seelachs bei einem Mobilverkäufer von Nordsee, zu 14,99 DM, jahrelang (angefangen vier Jahre vorher noch zu 12,99 DM, glaube ich). Jedenfalls, als der Euro kam und wir am ersten Samstag nach seiner Einführung wieder zum SELBEN 'Fischmann' von Nordsee gingen, wollte der 17,99 EUR für 1Kg Seelachs haben. Nicht einmal ganz eine Woche nach der Einführung des Euros!
Und der Staat will, das die Wirtschaft gedeiht, dazu gehört auch das Nettoeinkommen des Landes im Durchschnitt. Deutschland ist vor ein paar Monaten bei einer Aufstellung (Grafik) von den zwölf reichsten und den zwölf ärmsten Ländern aufgeführt worden. Deutschland war auf Platz 11 der reichsten Länder, gut, aber das war schon fast die Grenze zu den ärmsten Ländern. [gemessen am durchschn. Nettoeinkommen je Bürger]
ICh muss mal sehen, wo ich die Grafik habe...

Jetzt habe ich irgendwie den Faden verloren.^^
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medli
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Beitrag von medli »

Ihr habt da einen schönen haufen zusammengeschrieben,seid ihr dabei zuhause geblieben den ganzen tag oder ist die idee jetzt egal?
viewtopic.php?t=514&start=225

Ich brauch noch Leute zum Rollenspielen weil mir momentan keine Ideen kommen alleine weiterzumachen^^
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Beitrag von Exekutor[NHF] »

medli hat geschrieben:Ihr habt da einen schönen haufen zusammengeschrieben,seid ihr dabei zuhause geblieben den ganzen tag oder ist die idee jetzt egal?
Was soll man jetzt mit diesem Post anfangen? -.-"
Am besten wäre es wenn du zumindest versuchen könntest etwas zum Thema zu sagen und dein Sätze so strukturieren könntest, dass sie auch einen Sinn vom Satzbau her ergeben.
Uwe Wortmann hat geschrieben:Dieses ganze Thema ist ohnehin mit Vorsicht zu genießen, denn man kann ja wie so oft leicht behaupten, man kann das alles besser machen. Tja, dann mach mal (jetzt nicht du, sondern man ganz allgemein)...
Da hast du natürlich Recht. Wir kamen ja etwas weiter in das Thema rein als es am Anfang aussah und somit traf ich auch recht schnell auf die Grenzen meines Wissens und habe deshalb sogar ersteinmal einige Zeit recherchiert um meine Aussagen auch mit irgend etwas zu belegen können, weil ich sonst in Vermutung abgeschweift wäre ;)

Und da wir eh nur einen ganz kleinen Ausschnitt eigentlich wirklich besprechen können kann man sich eigentlich auch echt leicht vorstellen, wie schwer es ist wirklich etwas umzusetzen. Aber wie der Handwerker für das Reparieren von Rohren bezahlt wird so werden Politiker auch für das Lösen eben dieser Probleme bezahlt. Deshalb sollten sie ihrem Eid gerecht werden und nach besten Wissen und Gewissen versuchen das beste aus der Situation zu machen.

Dass das nicht einfach ist sollte eigentlich klar sein und deshalb ist es manchmal auch echt schwierig, weil manche Entscheidungen für das hier und jetzt unsinnig scheinen mögen und sich rückblickend als sehr sinnvoll herausstellen. Deshalb hast du natürlich recht wenn du sagst 'Tja, dann mach mal...'
Es geht halt nicht einfach aber sich über die Tragweite der Thematik zu unterhalten und sich diese bewusst zu machen ist umso wichtiger, um die Entscheidungen besser beurteilen zu können.
Deutschland ist vor ein paar Monaten bei einer Aufstellung (Grafik) von den zwölf reichsten und den zwölf ärmsten Ländern aufgeführt worden. Deutschland war auf Platz 11 der reichsten Länder, gut, aber das war schon fast die Grenze zu den ärmsten Ländern. [gemessen am durchschn. Nettoeinkommen je Bürger]
Ich denke da verwechselst du etwas ;)
In den ärsten Ländern der Welt haben die Menschen pro Person im Jahr nur 180$ zur Verfügung! In Deutschland sind es 23700$ und da sieht man schon einen deutlichen Unterschied. Also Deutschland geht es echt gut und wir haben eigentlich nichts zu beklagen. Als mehrfacher Exportweltmeister sind wir ja auch echt gut dran.

Edit: Ich habe doch fast das wichtigste vergessen weil ich kurz weg war:
Ich finde es echt geil, dass man mit den meisten hier absolut genial diskutieren kann. Großes Lob an alle denn das macht echt Spaß und gibt diesem Forum neben dem StarCraft 2 Aspekt noch eine andere echt schöne Seite. Ich freue mich immer wieder, wenn ich schöne und gut ausgearbeitete Beiträge finde und das beste ist, dass das echt häufig der Fall ist ;)

Also vielen Dank noch mal so allgemein an alle, die sich angesprochen fühlen können :P
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DavionX
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Beitrag von DavionX »

erstmal möchte ich euch loben, dass ihr hier alle so fleißig und wohlüberlegt diskutiert, ich habe da ganz schön was losgetreten ;) :lol:
vor allem exekutor haut hier ein paar fette sachen raus, respekt, daumen hoch, er ist nicht umsonnst mein lieblingsmod.
Auch wenn wir uns die meiste Zeit nur negatives über die Politik einfällt, so kann man sagen das auch viel Gutes zurückkommt (meiner Meinung nach noch zu wenig, aber das ist wiederrum ein anderes Thema
es ist kein anderes thema, es genau das was wir versuchen herauszufinden, also keine hemmungen....

deutschland ist nicht arm, es ist reich, ja schon, auch reich an wissen, zu dem ich komme, aber die sache ist die; es kann alles teurer werden, ok, das tut es auch, sage was wolle, es ist so, aber die löhne steigen nicht so schnell. die leute haben, trotz lohnerhöhung und verteuerung, bei dem selben einkauf immer weniger geld in der tasche, das ist das problem.
und bildung kann sich da dann kaum einer mehr leisten. neulich hat es geheißen, das hauptschulabgänger schon fast im vorraus arbeitslos werden, quasi als vorprogrammierung. ich habe auch hauptschule gehabt, machte dann 9+1, also realschulabschluss, auf den kann man sich heute allerdings auch nciht mehr viel einbilden, also noch eine weiterführende schule hinterher, ich hatte da wirtschaftinformatik, was ich nicht empfehlen kann, und später noch eine ausbildung, ich mache gerade da eine ausbildung zum grafikdesigner. später kommt vielleicht noch ein studium hinterher, und erst dann kann man sich, voller qualitativen wissens in den arbeitsmarkt stürtzen und "etwas" geld verdienen. vorher braucht man gar nicht erst versuchen, da kann man gleich ins aussland, deutsche werden da gerne gesehen, wegen dem immernoch anhaltenen guten ruf der hohen qualität, oder man beantragt harz 4 und versauert. wenn man nun arbeitet als, kp, sagen wir mal grafikdesigner, da verdient man etwa 3500,- (grobe schätzung), da werden dann 400 oder mehr vom staat abgezogen, 1000 kostet die wohnung in münchen, nochmal 1000 für strom wasser auto versicherung, dann bleiben noch knappe tausen übrig. ok ok das war ein schechtes beispiel, anderes: mein vater ist dipl. bauingenieuer (schreibt man das so?), das bauwesen ist im keller, mein daddy ist arbeitslos. meine mutter verdient als tech. zechnerin 1200 und bekommt etwa 1000 davon raus. nach sämtlichen abzügen hat man dann noch etwa 200 im monat übrig für verpflegung etc.
wie gesagt, die löhne müssen steigen wenn man alles bezahlen will.
nun zur bildung: wenn GER den ruf der klugen ingenieure aufrecht erhalten will, sollte GER auch etwas dafür tun und nicht, wie bereits von anderen erwähnt, den bildungsweg immer weiter zubauen. bildung ist teuer und viele können es sich einfach nicht leisten, da sind nicht nur die studiengebühren, sondern auch das auto die wohnung essen schulmaterial etc.
deutschland muss ein qualitätsland bleiben, und da helfen die, das klingt jetzt hart, nichttuenden ausländer nicht viel. schaut sie euch an, wie sie das deutsch nicht beherrschen und die bildung herunterziehen, gewalt verbreiten und vorurteile bestätigen. (ich bin kein hitler (!!))
deutschland geht unter, langsam, aber stätig. ich nannte das früher die amerikanisierung, heute heißt es Verblödung, oder auch die allgemeine verblödung.
man kann ihr nicht entfliehen, dafür ist die welt einfach zu klein geworden.
man kann sich ihr nur stellen, sie besiegen, in dem man Arzt oder Designer wird, oder ihr erliegen, als arbeitsloser fleischer.
geld ist etwas schreckliches, es fördert das schlechteste in uns zu tage, wenn es heißt geld zu machen und wenn es heißt geld abzugeben.
nur mit einem streik, der einen tag geht, oder einem putsch ist es da nicht getan. wer von euch kennt Fight Club? das wäre eine gute idee.
radikale ideen, für radikale zeiten.... oÔ
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Beitrag von chrisolo »

Exekutor[NHF] hat geschrieben:Einerseits schränkt eine Steuererhöhung die Konjunktur ein, wenn man die Steuermittel nicht sinnvoll investiert, da die Kaufbereitschaft der Bevölkerung sinkt.
Das kann man ja jetzt an den Kurzzeitfolgen im Jahre 2007 bemessen. Darüber hat der führrende ZEW-Präsident (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz folgendes gesagt:
Wolfgang Franz hat geschrieben:Die Lagebeurteilung ist nach wie vor hervorragend, aber die konjunkturelle Dynamik wird sich nach Ansicht der Experten nicht weiter beschleunigen. Insgesamt zeugen Lage- und Erwartungskomponenten jedoch von guten konjunkturellen Perspektiven.
Ich denke dies ist zwar nicht eine berrauschende Aussage, aber wenn wir ein um 2,5 Prozent gestiegenes Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2007 hatten, ist dies ein sehr großes Wachstum für ein Jahr wo so gut wie alles um 3 % teurer geworden ist. Klar gibt es auch andere Meinung dazu, die auch Recht haben. Die Konjunktur stieg im Vorjahr noch stärker an, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) im Oktober letzten Jahres verkünden lies. Dennoch sind dies eben nur die Kurzzeitfolgen.
Und nach Ansicht der Kritiker hätte die Konjunktur brach liegen müssen oder gar zurück gehen. Mit einem mittelmässigem Anstieg hätte ja auch keiner gerechnet. Also ist dies auch ein positives Anzeichen.

Außerdem verfälscht ja die MwSt Erhöhung die Wachstumsrate, denn wenn nicht so viel Steuergelder in die Staatstaschen gehen würden, hätten die Bürger noch mehr ausgeben können.

Abgesehen davon gilt ja:
Hans-Peter Uhl, CSU hat geschrieben:Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Getränke, Zeitungen und Bücher oder der Busfahrschein und die Wohnungsmiete erfahren keine Preissteigerung!
Dies bedeutet wiederrum das Lebensmittelpreise ja nicht wegen Steuern gestiegen sind. Es wird also noch hinreichende Bedingungen für die gestiegenen Lebensmittelpreise vorhanden sein. Korruptes Verhalten gehört zwar mittlerweile in den Alltag, wie du Exekutor richtig erkannt hast, aber ich denke es ist noch bei weitem nicht so schlimm wie in anderen Ländern. Klar wollen die Politiker auch mehr Geld haben, aber sie kriegen ja noch mehr Geld wenn sie im Amt bleiben und das können sie nur wenn sie weitergewählt werden. Die Demokratie ist bei weitem kein Optimum einer Staatsform, aber ein Anfang.

Nun aber wieder zum eigentlichen Thema:
DavionX hat geschrieben:deutschland muss ein qualitätsland bleiben, und da helfen die, das klingt jetzt hart, nichttuenden ausländer nicht viel. schaut sie euch an, wie sie das deutsch nicht beherrschen und die bildung herunterziehen, gewalt verbreiten und vorurteile bestätigen. (ich bin kein hitler (!!))
Sag mal hackts noch o.O? Das klingt nach den Rechten die am Mittwoch an meiner Schule waren (ProNRW wagen es echt an einer Schule Werbung zu machen -.-). Diese propagandistischen Gedanken sind einfach nur nutzlos. Jemand muss der Übeltäter sein, man kann sich ja nicht an die eigene Nase fassen. Klar gibt es mehr arbeitslose Migranten im relativen Bereich.
Wikipedia hat geschrieben:Ausländer gehören auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu den unterprivilegierten Gruppen: Sie sind überproportional in Tätigkeiten beschäftigt, die nur geringe Qualifikationen erfordern und schlecht bezahlt sind. Ihre Arbeitslosenzahl ist im Vergleich mit Einheimischen überproportional hoch (Ende 2002: 19,1 % zu 10,8 %), das gleiche gilt für die Zahl der ausländischen Sozialhilfeempfänger (Ende 2002: 8,6 % zu 2,9 %). Aufgrund größerer struktureller Probleme bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (u. a. Fehlen von formalen Bildungsabschlüssen) sind ausländische Staatsangehörige in besonderem Maße von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Die Langzeitarbeitslosigkeit (1 Jahr und länger) nahm bei dieser Gruppe innerhalb eines Jahres um knapp 7% zu. Viele arbeitslose Ausländer/innen sind unter anderem wegen Sprachschwierigkeiten, mangelnder beruflicher Qualifikation oder Krankheit schwer vermittelbar.
Dennoch denke ich nicht, dass man pauschalisierend sagen kann, das Migranten einfach nur dumm rumsitzen. Millionen Steuergelder gehen durch normal arbeitende Migranten in den Steuerpott, woraus einiges hier in Deutschland errichtet wird. Klar geht viel Geld drauf auf Arbeitslosenverpflegung, aber Deutschland ist nun mal ein SOZIALER Staat und selbst wenn man alle Migranten abschieben würde (damit auch mich), würde Deutschland die größte Flaute in ihrem ganzen Bestehen erleben. Denkt doch nicht so engstirnig wie rechtes Pack. Europa soll ein Land werden, da brauchen wir keine übereifrigen Nationalisten. Nationalismus ist ja eine feine Sache und ich bekräftige jeden Deutschen seine Flagge rauszuholen, aber in der Wirtschaft gibt es nun mal kein Deutschland oder Frankreich oder Spanien oder Polen oder whatever, sondern den europäischen Binnenmarkt.
Dazu passt wieder ein Wikipedia Ausschnitt ganz gut:
Wikipedia hat geschrieben:Die vier "Grundfreiheiten", die ursprünglich mit der Schaffung des Binnenmarktes verwirklicht werden sollten, waren:

1. der freie Warenverkehr (Art. 23 ff. EGV),
2. die Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen (Art. 39 ff. EGV),
3. der freie Dienstleistungsverkehr (Art. 49 ff. EGV),
4. der freie Kapital- und Zahlungsverkehr (Art. 56 ff. EGV)

innerhalb der Europäischen Gemeinschaft (EG). Damit entspricht der Europäische Binnenmarkt auch inhaltlich dem Konzept des Binnenmarktes als Stufe der wirtschaftlichen Integration.
Und anhand von Art. 23 ff. sieht man, dass es eben keine Grenzen mehr geben sollte.

@Exekutor[NHF]
Hier ein netter Artikel für dich:
http://www.stern.de/wirtschaft/unterneh ... 54681.html
Ist zwar jetzt nicht so Ontopic, aber das Lesen alle Mal wert. Viel Spaß dabei.

Offtopic:
Exekutor[NHF] hat geschrieben:
medli hat geschrieben: Ihr habt da einen schönen haufen zusammengeschrieben,seid ihr dabei zuhause geblieben den ganzen tag oder ist die idee jetzt egal?
Was soll man jetzt mit diesem Post anfangen? -.-"
Am besten wäre es wenn du zumindest versuchen könntest etwas zum Thema zu sagen und dein Sätze so strukturieren könntest, dass sie auch einen Sinn vom Satzbau her ergeben.
100 % Agree, ich dachte schon ich sei zu dumm um dies zu verstehen.

MfG

P.s. Ich hoffe wir halten nun das Niveau mit erst informieren, dann schreiben (hatte mich vorher auch nicht sorecht informiert). Ich denke aufgrund von Fakten ist es besser zu diskutieren :)
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Beitrag von DavionX »

ich bin kein rassist, auch kein nazi :(
aber es stimmt ja trotzdem, dass ein großer teil ausländer arbeitslos oder so schädigend sind, sprich sie ziehen statistiken runter und verbreiten gewaltätige ansichten, außerdem verschandeln sie die deutsche sprache. die deutschen kids sind zu dumm um sich dagegen zu wehr zusetzen. wenn die meinen dass in den satz das wort "tut" reingehört, ist hopfen und malz schon verloren. da gibt es ein schönes wortspiel: man tut nicht tut gebrauchen... ;)
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Beitrag von A-Knopf »

Abgesehen davon gilt ja:
Hans-Peter Uhl, CSU hat geschrieben:Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Getränke, Zeitungen und Bücher oder der Busfahrschein und die Wohnungsmiete erfahren keine Preissteigerung!
Wieso gilt das? Weil das jemand gesagt hat?
Ich war vorgestern in nem Bücherladen, und da hat ein Taschenbuch, das nichtmal besonders dick war 15 Euro gekostet (ein ganz normaler Roman), waren das nicht mal 10 Euro?
Und dass Lebensmittel nicht teurer werden merkt ja sicher jeder selbst, dafür gibts immerhin Ironie noch umsonst. oO
Im übrigen hat der VRR in den letzen Jahren mehrfach die Preise erhöht. (Bus- und Bahngesellschaft im Raum Rhein-Ruhr)

Also entweder du hast in dem Zitat bei "eine" ein "k" hinzugefügt, oder der Mann lebt völlig weltfremd. Aber mit 15% Lohnsteigerung lebt es sich sowieso leichter. :P

Sorry, aber wer ernsthaft abstreiten will, dass die Lohnnebenkosten und Lebenserhaltungskosten (und dazu würde ich nichtmal eine Wohnung in der Innenstadt von München zählen :P) überproportional zu den Löhnen steigen, hat nichts in der Politik verloren - auch wenn man mit Schönreden viele Wählerstimmen bekommen kann.



Die Lagebeurteilung ist nach wie vor hervorragend, aber die konjunkturelle Dynamik wird sich nach Ansicht der Experten nicht weiter beschleunigen. Insgesamt zeugen Lage- und Erwartungskomponenten jedoch von guten konjunkturellen Perspektiven.
Im Klartext: Es ist ein Wachstum von 1,2% prognostiziert.
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Beitrag von chrisolo »

Das gilt nicht, weil er das gesagt hat, sondern weil Mehrwertsteuer nicht auf diese Sachen gesetzt sind bzw. eine Sonderregelung haben.

Nachzulesen in: http://www.vzs.de/UNIQ121043657629051/link278172A
und in: http://www.literaturcafe.de/mehrwertste ... ich-nicht/

Edit: Und Getränke werden normal besteuert, wollte ich nich hinzufügen, aber das ist ja jetzt erstmal nebensächlich.

Ich habe ja nie gesagt, dass sich die Preise für diese Sachen nicht erhöht haben. Nur eben alles auf die Mehrwertsteuer abzuwälzen ist Schwachsinn.
Es gibt sicher viele Gründe für eine Preiserhöhung, ausser Steuererhöhung.

Warum es zu Preiserhöhungen kommt und ob diese sinnvoll sind, können wir, wie ich weiter oben geschrieben habe, nicht abschätzen und können daher nur unsere subjektive Meinung schreiben.

Klar bin ich auch gegen Preiserhöhungen, da ich auch nur ein normaler Bürger bin, aber Politiker sind eben auch keine Unmenschen, selbst wenn es oft nicht so scheint. Politik ist eine sehr schwere Branche, wenn sie auch gut bezahlt ist.
Im Klartext: Es ist ein Wachstum von 1,2% prognostiziert.
Nope, eher 1,8 bis 2,0 %, was ja auch ein großer Rückgang ist von 2,5 %. Aber da gehen die Quellen eben auseinander, weil es eben nur Prognosen sind.

MfG

Edit:
@DavionX:
Das habe ich auch nie gesagt, trotzdem ist es einfach schlichtweg falsch zu pauschalisieren. Außerdem ist die deutsche Sprache ja sowieso ihrem Untergang geweiht, wenn wir Deutsche nicht mehr auf Englisch verzichten können im deutschen Sprachraum und wenn man "deutsche Kids", wie du so schön geschrieben hast, siehst die anfangen "Hade Hade" zum Abschied sagen, kann ich nur noch kopfschütteln. Aber das ist wiederrum ein anderes Thema.
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Beitrag von A-Knopf »

Es gibt sicher viele Gründe für eine Preiserhöhung, ausser Steuererhöhung.
Das will ich auch garnicht abstreiten. Aber in dem Zitat redet er ja nicht von Preiserhöhung durch Steuern, sondern von Preiserhöhunhen insgesamt.
Er sagt ja, dass diese Dinge gleichteuer beleiben, von Steuer ist da keine Rede.

Kann es sein dass du das Zitat etwas dem Zusammenhang gerissen hast und dadurch dieses Missverständnis zustande kam?
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Beitrag von chrisolo »

Nein, die Zitate habe nicht ich aus dem Zusammenhang gerissen, sondern die Seite die sie online stellt. Klar findet man sicher auch das ganze Interview, aber das war es mir dann nicht wert. Und solche Zitate sind ja auch mit vorsicht zu genießen, dennoch auch Aussagekräftig, wenn man sie noch mit anderen Dingen bekräftigt.

MfG
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Beitrag von DavionX »

die preise steigen weil sich die leute im handel es erlauben.
sie heben die preise langsam an mit der begründung dass alles teurer wird.
das ist doch der koffer !!

ja die deutsche sprache, voller anglizismen und verwirrungen. der dativ ist dem genetiv sein tot usw... ja ja...
da könnte man auch, genau wie mit der globalen klimaerwärmung, einen schöönen thread eröffnen (ui, wieder ein anglizismus ;))
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