Bevor es jetzt an das große kritisieren und abwägen geht, hab ich noch eine Frage
Falls ja, wär das schon ziemlich krass und betont einen Aspekt der Zerg übermäßig stark: Die Zerg hatten IMO nie nen großen Hang zur Defensivtaktik. Sie sind dadurch erfolgreich, dass sie den Gegner überrennen und nicht indem sie sich verschanzen und auf besseres Wetter warten.
Aber wenn nur die Queen Türme bauen könnte (und das noch in ner begrenzten Anzahl), hieße dass sich die Zerg zur Basisverteidigung noch mehr auf ihre regulären Einheiten verlassen müssten, die dann natürlich an der Front fehlen. Jeder Großangriff ist ja schon ein enormes Risiko, da man die eigene Basis entblößt, aber wenn man dann nur wenig Verteidigungsgebäude zur Verfügung hat, ist das Risiko noch größer. Sicher, mit gutem Micro kann man da einiges rausreißen, aber nicht jeder ist ein Pro.
Insgesamt habe ich zur Queen ne geteilte Meinung. Ich dachte ja erst, sie sein sowas wie ein Zerebratenersatz, nach dem Motto:
In SC1 kontrolliert der Overmind die Zerg über die Zerebraten (ein Fleischklops regiert durch andere Fleischklöpse), in SC2 mach Kerrigan das über die Queens (die Königin der Klingen regiert über andere Königinnen.) Net schlecht.
Allerdings ist sie mir dann aber zu heftig, gerade wenn man mal Vergleiche zu verschiedenen Insektenvölkern anstellt (was hier ja ein paar Leut zu Recht gemacht haben). Sie ist mir zu mobil und auch, dass eine Queen sich an Kämpfen beteiligen kann, ist mir zu krass, auch wenn sie net soooo viele HPs hat.
Mein VOrschlag:
Die Queen sollte ein träges Ungetüm sein, dass am besten keinen starken
regulären Angriff besitzen sollte (siehe SC1), dafür könnte man die Blutbadfähigkeit wieder ausbuddeln.

