Und aus meiner Sicht das Wichtigste von allem:
Es ist nicht schlimm zu verlieren! Man lernt daraus und man wird von Spiel zu Spiel besser.
Zu viele KI-Spiele gewöhnen einem ein falsches Handlungsmuster an.
Ich hab auch erst vor kurzem gestartet und auch gar nicht soo viel Zeit zu spielen. Am Anfang hab ich oft verloren, jetzt ist es grad ausgewogen (Win - Loss) mit einer Tendenz zu mehr Siegen. Kommt bei mir immer auf die Gegnerrasse an. Ich spiele Terraner und gegen Zerg schaff ich es nur sehr selten (die Matches gegen Zerg dauern bei mir mittlerweile länger als Anfangs aber im late Midgame verlier ich aufgrund der schlechteren Mapcontrol, wenn der Zerg mich dauerhaft unter Druck setzt). Gegen andere Terraner gewinne ich meist, was aber auch daran liegt, dass ich oft gegen Terraner gelost und ich so die Rasse als Gegner besser kennen gelernt habe.
Als mir das erste Mal meine WBFs zerballert wurden und ich schön darauf geachtet hatte, dass "vorne" nix in die Basis reinkommt, habe ich spitzbekommen, dass viele Gegner "hintern rum" fliegen und rines aus Medivacs droppen oder mit Vikings angreifen. -> Daraus gelernt: Sicher deine Mins ab (ich mag am liebsten meine schnelle Helion-Eingreiftruppe für alle Orte meiner Base) + ein Sieg Tank + ein Turret (was später mal dazu kommt). Und ich habe gelernt, diese Störertaktik selber anzuwenden - mit Erfolg.
Ich igel mich immernoch ein aber das ist imo auch die Stärke der Terraner. Man muss natürlich dabei exen aber mit Bedacht.
Und so ist das mit allen Spielabschnitten. Du lernst nur durch Spielen gegen Menschen. Und wie gesagt, ist eine Niederlage kein Beinbruch
