so, hab nun WOL durchgespielt und muss sagen, dass mir das Ende sehr gut gefällt.
Jedoch kommen mir nun gewisse Zweifel an der Zerg-Kampagne, die ja nun folgen wird.
Gehen wir einmal davon aus, dass sich diese Kampagne um Kerrigan drehen wird (alles andere wäre ja auch uninteressant nach dem Ende oder aber unlogisch) dann befürchte ich, dass es gut sein könnte, nun da sie ja wieder bei Jim ist, dass diese zu sehr an die Terraner Kampagne erinnern wird. Und zwar beziehe ich das nicht auf die Missionen, in denen man ja unzweifelhaft Zerg spielen wird. Ich sehe da eher Bedenken, was die Zeit zwischen den Missionen angeht. In der Terraner-Kampagne war man ja auf der Hyperion, also sozusagen auf typischem Terraner-Territorium. Man hat sich zudem bis auf die Cutscene mit Zeratul auch ausschließlich mit Terranern unterhalten und terranische Nachrichten verfolgen können. Söldner und Forschungssystem, sowie das Arsenal wurden als konsequente terranische Eigenarten der Kampagne ins Spiel integriert. Alles Faktoren, die eben typisch terranisch waren. Deswegen unter anderem fand ich die Kampagne überaus gelungen.
Was ist aber nun mit den Zerg? Sicher, wir wissen noch nichts Näheres und werden es in absehbarer Zeit auch nicht tun, aber es lässt sich ja doch durchaus darüber diskutieren und Hypothesen aufstellen. Denn mir drängt sich die Befürchtung auf, dass eben die fürdie zerg typischen Eigenarten in der Zerg-Kampagne zu kurz kommen können. Kerrigan ist bei Jim und wird sich ja höchstwahrscheinlich in seiner Nähe bzw nun da sie wieder menschlich (oder grö0tenteils) innerhalb terranischen Territoriums aufhalten. D.h. es ist denkbar, dass sie auf der Hyperion stationiert ist oder von Valerian untergebracht wird (auch wenn Jim dagegen etwas haben dürfte^^). Aber genau das ist es, was ich eben in einer Zerg-Kampagne nicht sehen will. Ich will mich zwischen den Missionen in Zerg-typischen Territorium aufhalten, also etwa in einem Schwarmstock oder dergleichen, in einer organischen, widerwärtigen Umgebung, in denen es von Zerg nur so wimmelt. Sicher wird es schwierig mit Kommunikation bzw Gesprächen zwischen den Missionen, da Zerg nicht sehr gesprächig sind.
Was ich nicht sehen will, ist eine Kommunikation vorwiegend mit Terranern zwischen den Missionen, mit Jim oder Valerian. Zumindest nicht vorwiegend.
Ich hoffe wirklich, Blizzard findet da eine Möglichkeit, dass die Zerg-Kampagne auch eine solche wird und nicht zur Hälfte sich wie ein Terraner-Feldzug anfühlt, zumal ja Kerrigan ja auch schon wieder menschlich ist, was der Kampagne sowieso einen ziemlich terranischen Touch geben wird.
Okay, wie seht ihr das? Befürchtet ihr auch, dass sich ein Großteil der Kampagne auf terranischem Territorium abspielen wird, dass die Gesprächspartner Kerrigans vorwiegend Terraner sein werden (nun da sie selbst wieder ein Mensch ist und sich bei Jim befindet)?
Wie stellt ihr euch die Zerg-Kampagne, das Szenario zwischen den Missionen vor?



