Spieleprinzip von SC2?!
Moderatoren: Exekutor[NHF], Deathwing, GarfieldKlon, G A F, SaVi
Spieleprinzip von SC2?!
Hallo liebe Starcraft-2 Fans!
Ich dachte mir ich mache hier mal ein Thema auf, indem man über das Spielprinzip an sich diskutieren kann.
Ich habe mir selber gleich am ersten Tag SC2 besorgt und dann auch recht intensiv gespielt...bis ich die Gold Liga erreicht habe. Nun liegt das Spiel seit Monaten bei mir zuhause rum und verstaubt.
Ich war zu Beginn sehr positiv von SC2 beeindruckt. Zu beginn hat mich das extreme rushen im Internet etwas genervt. Nach ein paar Spielen und ein paar Replays wusste ich dann wie man einen Rush abwehrt und wie man damit umgeht.
Rushen war zwar in meinen Augen noch immer keine sehr gute Taktik, aber zur Aufklärung ists geeignet und zu einfache Gegner kann man schnell mal wegputzten. Obwohl ich beim schnellen wegputzten (wenn ich den Gegner innerhalb der ersten 5 od 10 Minuten vernichte) überhaupt keinen Spielspaß habe. “Wo war den da der Spielspaß” dachte ich mir dann immer.
Aber das System stellt einen dann ja zum Glück recht schnell in eine höhere Liga, wo man mit rushen alleine bald nicht mehr so einfach durchkommt. GOTT SEI DANK! Und sowie ich das erlebt habe, hört in den höheren Ligen das unnötige rushen auch recht schnell auf.
Aber die Taktiken in höheren Leveln wurden für mich immer "dümmer" (ist nicht böse gemeint oder so ,mir fällt nur kein anderes passendes Wort ein.
Ein Beispiel.: 2 Armeen treffen aufeinander, die Schlecht beginnt. Nachdem die erste Reihe einige male getroffen wurde, zieht man die Einheiten der ersten Riehe sofort zurück, und lässt sie heilen. Das macht man dann die ganze Zeit, um sich so einen Vorteil zu erhaschen.
IRGENDWIE hat das für mich wirklich gar nichts mehr mit "Kriegs Strategie" zu tun. In welchem Krieg kann ein General so über seine Einheiten verfügen? Natürlich ist es ein Spiel, und nicht die Wirklichkeit (zum Glück), aber im Endefeckt nerven solche Taktiken auf dauer. Wenn man nicht mitmacht ist man zum verlieren verdammt. Und wenn man mit macht hat das für mich nichts mehr mit Strategie zu tun, sondern nur noch mit wildem herumgeclicke und gedrücke. Die Namen “Mikro und Makromanagement” ändern für mich nichts mehr daran. Am ende Entscheidet nicht mehr die Kriegsstrategie an sich, oder der Schlachtplan über den Ausgang des Gefechts, sondern nur noch wer das bessere Mikro und Marko Management hat. Taktiken kommen meinem Empfinden nach kaum noch zum tragen. Nur noch das Management.
Ich denke jetzt an Spiele wie BSP. C&C Generäle. Hier gibt es auch jede Menge Taktische Tiefe, ohne das man so extrem aufs Mikro und Makromanagement achten muss. Wer bei C&C mit 200 Overlord Panzern den Gegner einfach überrennen will scheitert schneller als ihm lieb ist. Wenn der Feind eine gute Stellung und eine gute Aufstellung hat, kann er als Alliierter mit 50 Einheiten leicht 200 der fetten Panzer zerstören, und verliert dabei selber kaum die Hälfte seiner kleinen Truppe. Dazu kommen noch weitere Fähigkeiten der einzelnen Nationen. Genug jetzt von C&C, hier geht’s um SC2, ich wollte nur einen Vergleich anstellen.
Ich weiß das ihr das hier ganz anders sehen werdet. Ist ja auch klar wenn man ein Fan von SC2 ist. Aber mir ist das ganze echt zu viel geworden. Der ganze Spielspaß geht unter durch dieses ewige nervige geclicke. Ich persönlich finde das schon nicht mehr lustig. Ein bisschen ist ja OK….aber in dem Spiel kommt es zu 50% und mehr darauf an ob man Erfolg hat oder nicht. Für mich ist SC2 dadurch eher ein “Management Spiel” als ein “Strategie Spiel”. Die Einheiten usw. sind zwar sehr gut ausbalanciert. Auch in SC2 kann man nicht einfach eine Einheit bauen und den anderen dann überrennen. Das geht einfach nicht gut.
Nicht nur ich sehe das so, auch alle meine Freunde haben mit SC2 recht schnell abgeschlossen. Und das sind 6 Leute ohne mich. Und jeder sagt im Prinzip das gleiche. Nur 2en gefällt es nicht wegen dem rushen, das mögen sie nicht, daher spielen sie es net online. Aber mit dem rushen konnte ich mich arrangieren, es gehört halt zu SC2 dazu. Nur dieses geclicke kotzt mich an (ich muss es einfach immer wieder sagen)
Ich sag jetzt halt einfach immer, das SC2 wohl doch kein Spiel für mich ist. Obwohl die Story und die Einheiten und Rassen sehr gut geworden sind. (Da merkt man das Blizzard sich viel Mühe gegeben hat)
Wieso schreibe ich das ausgerechnet in ein SC2 Fan-Forum?? Ich kann mir denken das ihr hier komplett anderer Meinung seit. Euch gefällt das Spiel so wie es ist, und ihr seht vermutlich kein nerviges geclicke wie ich, ihr seht mehr Möglichkeiten eine Schlacht zu gewinnen auch wenn es nicht gut aussieht.
Vielleicht sehe ich das alles auch einfach aus einem falschen Licht. Klärt mich mal auf wie ihr das seht. Oder vielleicht gibt es auch Leute, die zwar gerne SC2 spielen, aber denen dieses extreme Management auch schon negativ aufgefallen ist.
Eigentlich finde ich das SC2 ansonsten ein sehr gelungenes Spiel geworden ist. Taktisch ist auch sehr viel möglich, durch viele verschiedene Einheiten und deren Spzialwerte (extra Panzerung gegen gewisse Einheiten z.B.) Damit kann man jede Menge Taktik in eine Partie bringen.
Ich PERSÖNLICH würde es begrüssen wenn der Nachfolger jetzt nicht mehr so extrem aufs Management achten würde. Das man anderen Dingen einfach mehr gewicht gibt. Das fände ich wirklich toll. Das Spiel ist einfach extrem aufs Management ausgelegt. Ich denke jetzt nur an den Protoss Jäger der im Rückwärtsflug schiessen kann. Eine wirklich gute Idee, aber um diesen Vorteil zu nutzten muss man wirklich andauernd rumclicken. Am Ende gewinnt der, der sein Management besser regelt. Alles andere wird nebensächlich.
Auch kann man bei SC2 keine “Just 4 fun” Partien Spielen. Nach der Arbeit kann ich SC2 gar nicht spielen, das ist mir dann echt zu anstrengend. Da wären mal ein “Just 4 fun “ Modus lustig. Aber auch das fehlt.
Naja, was sagt ihr dazu, wie seht ihr das als eingefleischte Fans??
Und was könnte Blizzard tun um auch für Spieler wie mich, die sich nicht zu sehr aufs Management konzentrieren wollen, auch ihren Spaß haben. Immerhin werde ich mir den 2ten Teil dieses Jahr nicht mehr kaufen wenn ich merke das der genau in die gleiche Richtung geht (und nachdem das sicher so sein wird, wird Blizzard alleine bei mir und meinen Freunden 3-6 Spiele weniger verkaufen!!!!!) Und mit den eingefleischten Fans wie euch alleine ist es fraglich ob es nach den nächsten 2 Teilen wieder eine Fortsetztung, ein SC3, geben wird. Immerhin entscheiden ja die Verkaufszahlen ob ein Spiele Titel auf Eis gelegt wird oder nicht. Und gerade auch Hobby Spieler machen einen grossen Teil der Spieler Gemeinschaft aus. Ob man mit “SC2 Freaks” den Titel dauerhaft hochhalten kann ist halt eine Frage über die die Verkaufszahlen entscheiden werden. Also ist es auch in eurem Sinne, das Spieler wie ich, die kein so extremes Management mögen, oder so richtige 0815 Hobby Spieler, sich mit dem Spiel anfreunden können. Sonst versinkt der Titel früher oder später im nichts. UND DAS WOLLEN WIR ALLE NICHT!!
Warcraft war ja auch mal DER STRATEGIE HIT! Heute ist das längst vorbei, nur noch das RPG ist am Markt. Was ich schade finde, aber nach WC3 wars mir dann auch egal…das Spiel war auch so über spezialisiert….. wirklich extrem. Im Multiplayer mit 8 Einheiten rumkämpfen und immer nur auf “Level-up’s” schauen hatte schon damals mehr mit einem RPG zu tun als alles andere.
Ok, dann bin ich mal gespannt was ihr so schreibt.
Bis dann
mfg
Ich dachte mir ich mache hier mal ein Thema auf, indem man über das Spielprinzip an sich diskutieren kann.
Ich habe mir selber gleich am ersten Tag SC2 besorgt und dann auch recht intensiv gespielt...bis ich die Gold Liga erreicht habe. Nun liegt das Spiel seit Monaten bei mir zuhause rum und verstaubt.
Ich war zu Beginn sehr positiv von SC2 beeindruckt. Zu beginn hat mich das extreme rushen im Internet etwas genervt. Nach ein paar Spielen und ein paar Replays wusste ich dann wie man einen Rush abwehrt und wie man damit umgeht.
Rushen war zwar in meinen Augen noch immer keine sehr gute Taktik, aber zur Aufklärung ists geeignet und zu einfache Gegner kann man schnell mal wegputzten. Obwohl ich beim schnellen wegputzten (wenn ich den Gegner innerhalb der ersten 5 od 10 Minuten vernichte) überhaupt keinen Spielspaß habe. “Wo war den da der Spielspaß” dachte ich mir dann immer.
Aber das System stellt einen dann ja zum Glück recht schnell in eine höhere Liga, wo man mit rushen alleine bald nicht mehr so einfach durchkommt. GOTT SEI DANK! Und sowie ich das erlebt habe, hört in den höheren Ligen das unnötige rushen auch recht schnell auf.
Aber die Taktiken in höheren Leveln wurden für mich immer "dümmer" (ist nicht böse gemeint oder so ,mir fällt nur kein anderes passendes Wort ein.
Ein Beispiel.: 2 Armeen treffen aufeinander, die Schlecht beginnt. Nachdem die erste Reihe einige male getroffen wurde, zieht man die Einheiten der ersten Riehe sofort zurück, und lässt sie heilen. Das macht man dann die ganze Zeit, um sich so einen Vorteil zu erhaschen.
IRGENDWIE hat das für mich wirklich gar nichts mehr mit "Kriegs Strategie" zu tun. In welchem Krieg kann ein General so über seine Einheiten verfügen? Natürlich ist es ein Spiel, und nicht die Wirklichkeit (zum Glück), aber im Endefeckt nerven solche Taktiken auf dauer. Wenn man nicht mitmacht ist man zum verlieren verdammt. Und wenn man mit macht hat das für mich nichts mehr mit Strategie zu tun, sondern nur noch mit wildem herumgeclicke und gedrücke. Die Namen “Mikro und Makromanagement” ändern für mich nichts mehr daran. Am ende Entscheidet nicht mehr die Kriegsstrategie an sich, oder der Schlachtplan über den Ausgang des Gefechts, sondern nur noch wer das bessere Mikro und Marko Management hat. Taktiken kommen meinem Empfinden nach kaum noch zum tragen. Nur noch das Management.
Ich denke jetzt an Spiele wie BSP. C&C Generäle. Hier gibt es auch jede Menge Taktische Tiefe, ohne das man so extrem aufs Mikro und Makromanagement achten muss. Wer bei C&C mit 200 Overlord Panzern den Gegner einfach überrennen will scheitert schneller als ihm lieb ist. Wenn der Feind eine gute Stellung und eine gute Aufstellung hat, kann er als Alliierter mit 50 Einheiten leicht 200 der fetten Panzer zerstören, und verliert dabei selber kaum die Hälfte seiner kleinen Truppe. Dazu kommen noch weitere Fähigkeiten der einzelnen Nationen. Genug jetzt von C&C, hier geht’s um SC2, ich wollte nur einen Vergleich anstellen.
Ich weiß das ihr das hier ganz anders sehen werdet. Ist ja auch klar wenn man ein Fan von SC2 ist. Aber mir ist das ganze echt zu viel geworden. Der ganze Spielspaß geht unter durch dieses ewige nervige geclicke. Ich persönlich finde das schon nicht mehr lustig. Ein bisschen ist ja OK….aber in dem Spiel kommt es zu 50% und mehr darauf an ob man Erfolg hat oder nicht. Für mich ist SC2 dadurch eher ein “Management Spiel” als ein “Strategie Spiel”. Die Einheiten usw. sind zwar sehr gut ausbalanciert. Auch in SC2 kann man nicht einfach eine Einheit bauen und den anderen dann überrennen. Das geht einfach nicht gut.
Nicht nur ich sehe das so, auch alle meine Freunde haben mit SC2 recht schnell abgeschlossen. Und das sind 6 Leute ohne mich. Und jeder sagt im Prinzip das gleiche. Nur 2en gefällt es nicht wegen dem rushen, das mögen sie nicht, daher spielen sie es net online. Aber mit dem rushen konnte ich mich arrangieren, es gehört halt zu SC2 dazu. Nur dieses geclicke kotzt mich an (ich muss es einfach immer wieder sagen)
Ich sag jetzt halt einfach immer, das SC2 wohl doch kein Spiel für mich ist. Obwohl die Story und die Einheiten und Rassen sehr gut geworden sind. (Da merkt man das Blizzard sich viel Mühe gegeben hat)
Wieso schreibe ich das ausgerechnet in ein SC2 Fan-Forum?? Ich kann mir denken das ihr hier komplett anderer Meinung seit. Euch gefällt das Spiel so wie es ist, und ihr seht vermutlich kein nerviges geclicke wie ich, ihr seht mehr Möglichkeiten eine Schlacht zu gewinnen auch wenn es nicht gut aussieht.
Vielleicht sehe ich das alles auch einfach aus einem falschen Licht. Klärt mich mal auf wie ihr das seht. Oder vielleicht gibt es auch Leute, die zwar gerne SC2 spielen, aber denen dieses extreme Management auch schon negativ aufgefallen ist.
Eigentlich finde ich das SC2 ansonsten ein sehr gelungenes Spiel geworden ist. Taktisch ist auch sehr viel möglich, durch viele verschiedene Einheiten und deren Spzialwerte (extra Panzerung gegen gewisse Einheiten z.B.) Damit kann man jede Menge Taktik in eine Partie bringen.
Ich PERSÖNLICH würde es begrüssen wenn der Nachfolger jetzt nicht mehr so extrem aufs Management achten würde. Das man anderen Dingen einfach mehr gewicht gibt. Das fände ich wirklich toll. Das Spiel ist einfach extrem aufs Management ausgelegt. Ich denke jetzt nur an den Protoss Jäger der im Rückwärtsflug schiessen kann. Eine wirklich gute Idee, aber um diesen Vorteil zu nutzten muss man wirklich andauernd rumclicken. Am Ende gewinnt der, der sein Management besser regelt. Alles andere wird nebensächlich.
Auch kann man bei SC2 keine “Just 4 fun” Partien Spielen. Nach der Arbeit kann ich SC2 gar nicht spielen, das ist mir dann echt zu anstrengend. Da wären mal ein “Just 4 fun “ Modus lustig. Aber auch das fehlt.
Naja, was sagt ihr dazu, wie seht ihr das als eingefleischte Fans??
Und was könnte Blizzard tun um auch für Spieler wie mich, die sich nicht zu sehr aufs Management konzentrieren wollen, auch ihren Spaß haben. Immerhin werde ich mir den 2ten Teil dieses Jahr nicht mehr kaufen wenn ich merke das der genau in die gleiche Richtung geht (und nachdem das sicher so sein wird, wird Blizzard alleine bei mir und meinen Freunden 3-6 Spiele weniger verkaufen!!!!!) Und mit den eingefleischten Fans wie euch alleine ist es fraglich ob es nach den nächsten 2 Teilen wieder eine Fortsetztung, ein SC3, geben wird. Immerhin entscheiden ja die Verkaufszahlen ob ein Spiele Titel auf Eis gelegt wird oder nicht. Und gerade auch Hobby Spieler machen einen grossen Teil der Spieler Gemeinschaft aus. Ob man mit “SC2 Freaks” den Titel dauerhaft hochhalten kann ist halt eine Frage über die die Verkaufszahlen entscheiden werden. Also ist es auch in eurem Sinne, das Spieler wie ich, die kein so extremes Management mögen, oder so richtige 0815 Hobby Spieler, sich mit dem Spiel anfreunden können. Sonst versinkt der Titel früher oder später im nichts. UND DAS WOLLEN WIR ALLE NICHT!!
Warcraft war ja auch mal DER STRATEGIE HIT! Heute ist das längst vorbei, nur noch das RPG ist am Markt. Was ich schade finde, aber nach WC3 wars mir dann auch egal…das Spiel war auch so über spezialisiert….. wirklich extrem. Im Multiplayer mit 8 Einheiten rumkämpfen und immer nur auf “Level-up’s” schauen hatte schon damals mehr mit einem RPG zu tun als alles andere.
Ok, dann bin ich mal gespannt was ihr so schreibt.
Bis dann
mfg
- Zure
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
Habs mir nicht ganz durchgelesen, nur mal kurz überflogen.
Also:
- Das mit dem "Management" verstehe ich nicht ganz. Also das mit den Protoss Lufteinheiten (Phönixe) rumfliegen und rumklicken nennt man "micro". Das gehört zum Spieil und Micro (Einheiten kontrollieren, kämpfen etc.) und Macro (Basis aufbauen, Einheiten bauen etc.) sind zwei der Elemente, die Starcraft ausmachen.
- Das mit dem "verwundete Einheiten-Reihe zurückziehen und heilen" ist ebenfalls micro. Das gehört wie gesagt zum Spiel und macht einen guten Spieler aus. Außerdem ist das nicht dumm, sondern gut. Was ist dümmer? Einheiten sterben lassen oder zurückziehen und weiter kämpfen lassen? Klar ist das kein Strategiespiel, solche Strategiespiele wie du gut finden würdest wären z.B. Spiele wie "rome total war".
- Den "Just4Fun" Modus gibt es. Klick rechts auf "Spiel beitreten", da gibt es viele Funmaps! Aber Ranglistenspiele sind halt keine "Just4Fun Spiele". Außer du spielst chillig, dann wirst du wahrscheinlich absteigen, aber chilliger spielen können. Kann halt jeder wählen wie er will.
Also Fazit: Starcraft ist denke ich einfach nicht dein Spiel. Du bist denke ich eher der "Aufbautyp" und das Spiel geht dir zu schnell (mit zu schnell meine ich dass man zu viel klicken muss um erfolgreich zu spielen). C&C und SC sind zwei ganz unterschiedliche Spiele, die kann man nicht vergleichen. Bei C&C gibt es viele Spezialwaffen und Fähigkeiten (was die meisten nicht mögen) und bei Starcraft halt nicht.
Also:
- Das mit dem "Management" verstehe ich nicht ganz. Also das mit den Protoss Lufteinheiten (Phönixe) rumfliegen und rumklicken nennt man "micro". Das gehört zum Spieil und Micro (Einheiten kontrollieren, kämpfen etc.) und Macro (Basis aufbauen, Einheiten bauen etc.) sind zwei der Elemente, die Starcraft ausmachen.
- Das mit dem "verwundete Einheiten-Reihe zurückziehen und heilen" ist ebenfalls micro. Das gehört wie gesagt zum Spiel und macht einen guten Spieler aus. Außerdem ist das nicht dumm, sondern gut. Was ist dümmer? Einheiten sterben lassen oder zurückziehen und weiter kämpfen lassen? Klar ist das kein Strategiespiel, solche Strategiespiele wie du gut finden würdest wären z.B. Spiele wie "rome total war".
- Den "Just4Fun" Modus gibt es. Klick rechts auf "Spiel beitreten", da gibt es viele Funmaps! Aber Ranglistenspiele sind halt keine "Just4Fun Spiele". Außer du spielst chillig, dann wirst du wahrscheinlich absteigen, aber chilliger spielen können. Kann halt jeder wählen wie er will.
Also Fazit: Starcraft ist denke ich einfach nicht dein Spiel. Du bist denke ich eher der "Aufbautyp" und das Spiel geht dir zu schnell (mit zu schnell meine ich dass man zu viel klicken muss um erfolgreich zu spielen). C&C und SC sind zwei ganz unterschiedliche Spiele, die kann man nicht vergleichen. Bei C&C gibt es viele Spezialwaffen und Fähigkeiten (was die meisten nicht mögen) und bei Starcraft halt nicht.
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Schn00bs
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
Netter Post 
Micro- und Macromanagement sind es was (unter anderem) Blizzard's RTS-Titel zu dem machen was sie sind.
Man ist viel näher am Geschehen als z.B. bei der c&c-Reihe und man kann seine Armee viel besser kontrollieren. Dadurch wird das Spiel deutlich intensiver und macht es E-sport tauglich.
Für den Gelegenheitsspieler kann das schnell zuviel werden - SC2 ist ein Skill-intensives Spiel. Wer die Sache ruhig angehen will muss sich mit den unteren Ligen begnügen.
RTS ist eben nicht RTS. Es gibt eher taktische wie c&c und supreme commander etc. und es gibt jene wie wc3 & sc.
Da muss jeder für sich entscheiden welche er lieber mag. Für mich und eine Vielzahl an RTS Spielern ist es eben das Blizzard-Konzept.
Wenn du den Fokus auf Micromanagement nicht magst, musst du eben was anderes spielen ^^ Was das Macromanagement angeht - darum kommst du eigentlich in keinem RTS was eine Auf- und oder- Bauphase miteinschließt.
Micro- und Macromanagement sind es was (unter anderem) Blizzard's RTS-Titel zu dem machen was sie sind.
Man ist viel näher am Geschehen als z.B. bei der c&c-Reihe und man kann seine Armee viel besser kontrollieren. Dadurch wird das Spiel deutlich intensiver und macht es E-sport tauglich.
Für den Gelegenheitsspieler kann das schnell zuviel werden - SC2 ist ein Skill-intensives Spiel. Wer die Sache ruhig angehen will muss sich mit den unteren Ligen begnügen.
RTS ist eben nicht RTS. Es gibt eher taktische wie c&c und supreme commander etc. und es gibt jene wie wc3 & sc.
Da muss jeder für sich entscheiden welche er lieber mag. Für mich und eine Vielzahl an RTS Spielern ist es eben das Blizzard-Konzept.
Wenn du den Fokus auf Micromanagement nicht magst, musst du eben was anderes spielen ^^ Was das Macromanagement angeht - darum kommst du eigentlich in keinem RTS was eine Auf- und oder- Bauphase miteinschließt.
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Zamara
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- Liga 2vs2: Platin
Re: Spieleprinzip von SC2?!
Uff...habs mir mal ganz durchgelesen...
Also ich habe auch liebend gerne C&C Generals (und auch die anderen) gezockt...zu Thema Mikromanagement kann ich da nur die GBA-Buggys nennen...wenn man die gemikrot hatkonnte da einer 10 Overlords zerlegen (ok, etwas übertrieben...aber im Prinzip richtig) Wenn man ihn hingestellt hat und gewartet hat bis der Overlord in die Nähe kam...naja, 2 Schuss---> booom
Das mit den Rushs hast ja angesprochen, nervt mich auch hin und wieder, aber nur weil ich selber zu doof war es zu verhindern...
Und Kriegsstrategie ist es sehr wohl verwundete und beschädigte Einheiten zurückholen. Klar, in einer Schlacht ist es schlecht möglich Soldat X zurückzuziehen weil er nen Streifschuss abbekommen hat, Y dafür vorschicken usw. Aver in einem Krieg werden (denke ich mal) sehr wohl beschädigte Panzer zurückgezogen usw... wie gesagt, nicht im direkten Schlachtengeschehn wahrscheinlich...aber eín Krieg dauert auch nicht maximal 45minuten
Und wenn der Gegner perfektes Mikro beherrscht, aber strunzdämlich die falschen Einheiten baut...dann bringt ihm das ganze Mikro nix. Ein Schlachtplan entscheidet sehr wohl über den Sieg oder die Niederlage...das angesprochene Mikro wirkt sich im Prinzip nur auf gleichstarke Armeen aus...was weiß ich, 10 Stalker, 10 Zealots und 3 Immortals haben beide, beide die gleichen Upgrades usw...der eine macht a-klick, lässt einfach alle irgendwohin schießen, der andere fokussiert seine Zealots auf die anderen Zealots, die Stalker schießen auch irgendwohin und er achtet drauf dass die immos auf die Stalker schießen, weil sie da am meisten Schaden machen, gleichzeitig schaut er, dass seine immos nicht von den Zealots angegriffen werden, da da der Schild am wenigsten bringt...is ja wohl klar wer da gewinnt.
Und du kannst mir nicht erzählen dass ein guter General (auch wieder generals) nicht darauf achtet, die Panzer auf das bestmögliche Ziel schießen zu lassen...
Wenn der andere aber ein tolles Mikro an den Tag legt, die oben genannte Schlacht wunderbar gewonnen hat, du aber in der Zeit hinterlistig nen DT Drop in seine Main gemacht hast brauchst du üüberhaupt nichts zu Mikroen, weil du einfach die bessere Taktik hattest, kannst seine Base zerlegen und bis der Gegner bei dir ist hast du wieder eine ausreichende Army zusammengestellt, weil du einfach mehr Produktionskapazität hast und das bessere Einkommen (Makro eben)--> Mikro "unnötig", du hast trotzdem gewonnen...
Und den anderen Vergleich mit den 200 Overords verstehe ich nicht...wenn du in SC mit 50 Stalkern angreifst und der andere 10 immos hat und sicherstellen kann, dass maximal 5 Stalker gleichzeitig schießen können, dann gewinnt er auch ohne Mikro wahrscheinlich verlustlos...also das Terrain ist eindeutig auch hier entscheidend...
Also mein Mikro ist sicherlich nicht sehr gut, ich bring vielleicht mal nen Koloss oder nen Immo in Sicherheit bevor er weg ist...aber ich hau auch so manchmalwieder Platinspieler weg...
Also ich meinerseits kann das nicht wirklich verstehen, dass man wegen Mikro das Spiel nicht mögen kann.
Und das Argument: Nachm Schaffen kann ich das nicht so zum Spaß machen versteh ich auch nich so ganz. Also wenn ich vom schaffen heimkommm und platt bin, dann mach ich eben n 4on4 mit random teams, da is mir wurscht ob ich gewinn oder verlier, aber Spaß machts auf jeden Fall...
Und welchen anderen Dingen sollte man denn mehr Beachtung schenken als dem Management? Wie gesagt, das Makro macht jedes Strategiespiel aus...Wenn du WC2 spielst, mit 5 Arbeitern Gold und Holz holst und aus einer Kaserne Einheiten baust verlierst du auch sicher gegen einen, der mit 10 Arbeitern Ressourcen holt und aus 2 Kasernen Einheiten produziert (-->=Makro?!?)
Wieder Vergleich mit Phönix...GBA Buggys...gemikrot: Der Hammer! hingestellt: ein riesen Sche**
Und der Hauptgrund dafür, dass SC2 nix für 0815 Spieler ist liegt wohl in der Geschwindigkeit...
Sooo...jetzt wurde meine Antwort etwa gleich lang wie dein Text
Hoffe ich konnt mich klar ausdrücken und dir meine Denkensweise als SC-Fan nahebringen
Gruß
Also ich habe auch liebend gerne C&C Generals (und auch die anderen) gezockt...zu Thema Mikromanagement kann ich da nur die GBA-Buggys nennen...wenn man die gemikrot hatkonnte da einer 10 Overlords zerlegen (ok, etwas übertrieben...aber im Prinzip richtig) Wenn man ihn hingestellt hat und gewartet hat bis der Overlord in die Nähe kam...naja, 2 Schuss---> booom
Das mit den Rushs hast ja angesprochen, nervt mich auch hin und wieder, aber nur weil ich selber zu doof war es zu verhindern...
Und Kriegsstrategie ist es sehr wohl verwundete und beschädigte Einheiten zurückholen. Klar, in einer Schlacht ist es schlecht möglich Soldat X zurückzuziehen weil er nen Streifschuss abbekommen hat, Y dafür vorschicken usw. Aver in einem Krieg werden (denke ich mal) sehr wohl beschädigte Panzer zurückgezogen usw... wie gesagt, nicht im direkten Schlachtengeschehn wahrscheinlich...aber eín Krieg dauert auch nicht maximal 45minuten
Und wenn der Gegner perfektes Mikro beherrscht, aber strunzdämlich die falschen Einheiten baut...dann bringt ihm das ganze Mikro nix. Ein Schlachtplan entscheidet sehr wohl über den Sieg oder die Niederlage...das angesprochene Mikro wirkt sich im Prinzip nur auf gleichstarke Armeen aus...was weiß ich, 10 Stalker, 10 Zealots und 3 Immortals haben beide, beide die gleichen Upgrades usw...der eine macht a-klick, lässt einfach alle irgendwohin schießen, der andere fokussiert seine Zealots auf die anderen Zealots, die Stalker schießen auch irgendwohin und er achtet drauf dass die immos auf die Stalker schießen, weil sie da am meisten Schaden machen, gleichzeitig schaut er, dass seine immos nicht von den Zealots angegriffen werden, da da der Schild am wenigsten bringt...is ja wohl klar wer da gewinnt.
Und du kannst mir nicht erzählen dass ein guter General (auch wieder generals) nicht darauf achtet, die Panzer auf das bestmögliche Ziel schießen zu lassen...
Wenn der andere aber ein tolles Mikro an den Tag legt, die oben genannte Schlacht wunderbar gewonnen hat, du aber in der Zeit hinterlistig nen DT Drop in seine Main gemacht hast brauchst du üüberhaupt nichts zu Mikroen, weil du einfach die bessere Taktik hattest, kannst seine Base zerlegen und bis der Gegner bei dir ist hast du wieder eine ausreichende Army zusammengestellt, weil du einfach mehr Produktionskapazität hast und das bessere Einkommen (Makro eben)--> Mikro "unnötig", du hast trotzdem gewonnen...
Und den anderen Vergleich mit den 200 Overords verstehe ich nicht...wenn du in SC mit 50 Stalkern angreifst und der andere 10 immos hat und sicherstellen kann, dass maximal 5 Stalker gleichzeitig schießen können, dann gewinnt er auch ohne Mikro wahrscheinlich verlustlos...also das Terrain ist eindeutig auch hier entscheidend...
Also mein Mikro ist sicherlich nicht sehr gut, ich bring vielleicht mal nen Koloss oder nen Immo in Sicherheit bevor er weg ist...aber ich hau auch so manchmalwieder Platinspieler weg...
Also ich meinerseits kann das nicht wirklich verstehen, dass man wegen Mikro das Spiel nicht mögen kann.
Und das Argument: Nachm Schaffen kann ich das nicht so zum Spaß machen versteh ich auch nich so ganz. Also wenn ich vom schaffen heimkommm und platt bin, dann mach ich eben n 4on4 mit random teams, da is mir wurscht ob ich gewinn oder verlier, aber Spaß machts auf jeden Fall...
Und welchen anderen Dingen sollte man denn mehr Beachtung schenken als dem Management? Wie gesagt, das Makro macht jedes Strategiespiel aus...Wenn du WC2 spielst, mit 5 Arbeitern Gold und Holz holst und aus einer Kaserne Einheiten baust verlierst du auch sicher gegen einen, der mit 10 Arbeitern Ressourcen holt und aus 2 Kasernen Einheiten produziert (-->=Makro?!?)
Wieder Vergleich mit Phönix...GBA Buggys...gemikrot: Der Hammer! hingestellt: ein riesen Sche**
Und der Hauptgrund dafür, dass SC2 nix für 0815 Spieler ist liegt wohl in der Geschwindigkeit...
Sooo...jetzt wurde meine Antwort etwa gleich lang wie dein Text
Hoffe ich konnt mich klar ausdrücken und dir meine Denkensweise als SC-Fan nahebringen
Gruß
-
G A F
- Moderator des Luftkampfs

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- Registriert: 22.05.2010, 08:57
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- Liga 1vs1: Meister
- Liga 2vs2: Meister
- Mainrace: Protoss
Re: Spieleprinzip von SC2?!
Hab den Text auch ganz durchgelesen 
Ich glaub ehrlich gesagt mehr, dass dich deine Freundesgruppe sehr mitgeprägt hat und ihr dann in einem gruppendynamischen Gejammer-Prozess zum Schluss gekommen seid, dass man nicht ohne große Anstrengung weltbester Spieler wird. Wenn du ladder spielst, dann gewinnst und verlierst du 50% und das ist doch auch okay. Da solltest du zu 50% den Spaß des Gewinnens haben und zu 50% der Gegner.
Zum militärischen Teil: Nur mal am Rande zur Info, ich selbst bin Soldat und Offizieranwärter, Hubschrauberpilot bei der Luftwaffe um genau zu sein.
Jeder Pilot und General und was weiß ich wird auch erstmal das Stillgestanden und Grüßen und joggen mit Rucksack lernen müssen, bevor er in den Krieg zieht und Schlachtpläne studiert. Genauso lernt man bei SC2 erst das grobe Management, bevor die Schlachtpläne die volle Wirkung zeigen.
Im richtigen Krieg sag ichs ma kommts auch aufs macro und micro an
. Wenn Russland pro Panzerfabrik 500 Panzer täglich baut, die Luftwaffe aber statt mit den Bombern auf die Panzerfabrik geht jagd auf einzelne Panzer macht und so pro Bomber um die 5 Flugzeuge täglich trifft, dann ist das nicht grad effizient. Da hat die deutsche Luftwaffe im zweiten Weltkrieg das harassen nicht richtig auf die Reihe gekriegt 
Wenn Russland dann am Ende dank Nachschub der USA 20x mehr Soldaten versorgen kann und auch viel mehr Panzer bauen kann, dann hat Deutschland das macro vernachlässigt. Ich glaub wenn man aus ganz Europa seine Kraft gebündelt bekommt in die Jets und Panzer, dann sollte man das mit einer Front vllt noch halten können oder dort zumindest durchbrechen.
Bei der Wahl, die Messerschmidt 262 als Bomber und nicht als Kampfjet zu gebrauchen hat Hitler einfach falsches decision-making gehabt, war einfach nicht gut genug.
Wir sehen also, im zweiten Weltkrieg hats im micro, macro und decisionmaking gehapert, nicht an den Schlachtplänen. Die waren glaubich bis auf die Landung in der Normandie ziemlich durchdacht, selbst das Opfern der einen Armee in Russland hatte nen militärischen Hintergedanken, wenn auch einen unmenschlichen.
Schlachtpläne sind schön und gut, aber sie sind ein kleinerer Teil des gesamten Kreislaufs. Die wirkliche Kunst auch im echten Leben entscheidet sich fast immer im macro, egal wo.
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Wenn du auf Schlachtpläne aus bist, dann kannst du bei sc2 trotzdem viel Spaß haben. Nimm die mapcontrol und such dir nen schönen Ort zum Kämpfen, verteil deine Speedlinge an 2 Fronten und lade in die Overlords noch die Banelinge ein. Wenn der Gegner dann durch die Passage durchlaufen will, dann klickst du einmal die Gruppe aller Speedlinge an, dann angriffsbefehl und dann mit der Maustaste in die Fläche der Einheiten.
Dann klickst du die Gruppe der Overlords an, sagst ausladen und den Ort. Alles in allem sind das 6 klicks für das Ausführen eines wunderschönen Schlachtplans, der sehr gut einzelne Schlachten entscheiden kann. Wenn du aber wirklich aufs komplette Management verzichten willst, dann spiel Schach. Da hast du die PLäne in Reinkultur. Das mein ich auch nicht scherzhaft, Schach ist ein tolles Spiel was ich sehr gern spiel
Ich glaub ehrlich gesagt mehr, dass dich deine Freundesgruppe sehr mitgeprägt hat und ihr dann in einem gruppendynamischen Gejammer-Prozess zum Schluss gekommen seid, dass man nicht ohne große Anstrengung weltbester Spieler wird. Wenn du ladder spielst, dann gewinnst und verlierst du 50% und das ist doch auch okay. Da solltest du zu 50% den Spaß des Gewinnens haben und zu 50% der Gegner.
Zum militärischen Teil: Nur mal am Rande zur Info, ich selbst bin Soldat und Offizieranwärter, Hubschrauberpilot bei der Luftwaffe um genau zu sein.
Jeder Pilot und General und was weiß ich wird auch erstmal das Stillgestanden und Grüßen und joggen mit Rucksack lernen müssen, bevor er in den Krieg zieht und Schlachtpläne studiert. Genauso lernt man bei SC2 erst das grobe Management, bevor die Schlachtpläne die volle Wirkung zeigen.
Im richtigen Krieg sag ichs ma kommts auch aufs macro und micro an
Wenn Russland dann am Ende dank Nachschub der USA 20x mehr Soldaten versorgen kann und auch viel mehr Panzer bauen kann, dann hat Deutschland das macro vernachlässigt. Ich glaub wenn man aus ganz Europa seine Kraft gebündelt bekommt in die Jets und Panzer, dann sollte man das mit einer Front vllt noch halten können oder dort zumindest durchbrechen.
Bei der Wahl, die Messerschmidt 262 als Bomber und nicht als Kampfjet zu gebrauchen hat Hitler einfach falsches decision-making gehabt, war einfach nicht gut genug.
Wir sehen also, im zweiten Weltkrieg hats im micro, macro und decisionmaking gehapert, nicht an den Schlachtplänen. Die waren glaubich bis auf die Landung in der Normandie ziemlich durchdacht, selbst das Opfern der einen Armee in Russland hatte nen militärischen Hintergedanken, wenn auch einen unmenschlichen.
Schlachtpläne sind schön und gut, aber sie sind ein kleinerer Teil des gesamten Kreislaufs. Die wirkliche Kunst auch im echten Leben entscheidet sich fast immer im macro, egal wo.
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Wenn du auf Schlachtpläne aus bist, dann kannst du bei sc2 trotzdem viel Spaß haben. Nimm die mapcontrol und such dir nen schönen Ort zum Kämpfen, verteil deine Speedlinge an 2 Fronten und lade in die Overlords noch die Banelinge ein. Wenn der Gegner dann durch die Passage durchlaufen will, dann klickst du einmal die Gruppe aller Speedlinge an, dann angriffsbefehl und dann mit der Maustaste in die Fläche der Einheiten.
Dann klickst du die Gruppe der Overlords an, sagst ausladen und den Ort. Alles in allem sind das 6 klicks für das Ausführen eines wunderschönen Schlachtplans, der sehr gut einzelne Schlachten entscheiden kann. Wenn du aber wirklich aufs komplette Management verzichten willst, dann spiel Schach. Da hast du die PLäne in Reinkultur. Das mein ich auch nicht scherzhaft, Schach ist ein tolles Spiel was ich sehr gern spiel

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OtWPhoeni
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
Habs mir auch komplett durchgelesen
Muss mich so ziemlich in sämtlichen Punkten GAF anschließen. Makromanagement > Micromanagement. Ergo wenn dich das Micro aufregt, dann lass es weg. Wenn du noch in der Goldliga spielst, dann muss das eigentlich auch so funktioniern. Schick deine Armee mit A-Klick in die feindliche Basis und gut ist.
In der Zeit wo du die verlierst sollteste die selbe Größe wieder neu bauen können wenns Makro stimmt.
Das mit dem "anstrengend" nach der Arbeit kann ich sehr wohl verstehen. SC2 ist anstrengend, weil es eben anspruchsvoll ist. Man muss multitasking am Start haben, sich auf alle Aktionen konzentriern und gleichzeitig mehrere Dinge unter einen Hut bringen. Das erfordert Kopfarbeit.
Ansonsten wäre alles weitere lediglich ne Wiederholung von GAF, deswegen belass ichs dabei, er hats spitze aufn Punkt gebracht. Es wird einfach nicht dein Spiel sein und dir wohl ein wenig zu stressig werden
Muss mich so ziemlich in sämtlichen Punkten GAF anschließen. Makromanagement > Micromanagement. Ergo wenn dich das Micro aufregt, dann lass es weg. Wenn du noch in der Goldliga spielst, dann muss das eigentlich auch so funktioniern. Schick deine Armee mit A-Klick in die feindliche Basis und gut ist.
In der Zeit wo du die verlierst sollteste die selbe Größe wieder neu bauen können wenns Makro stimmt.
Das mit dem "anstrengend" nach der Arbeit kann ich sehr wohl verstehen. SC2 ist anstrengend, weil es eben anspruchsvoll ist. Man muss multitasking am Start haben, sich auf alle Aktionen konzentriern und gleichzeitig mehrere Dinge unter einen Hut bringen. Das erfordert Kopfarbeit.
Ansonsten wäre alles weitere lediglich ne Wiederholung von GAF, deswegen belass ichs dabei, er hats spitze aufn Punkt gebracht. Es wird einfach nicht dein Spiel sein und dir wohl ein wenig zu stressig werden
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
Habs mir ebenfalls druchgelesen xD
Und auch die Antworten!
Auf jeden fall hab ich noch was hinzuzufügen^^
Starcraft 2 ist, wie jedes andere RTS es sein sollte ein Agieren- und Reagieren-spiel.
Wie schon an nem beispiel erwähnt: Gegener greift an, du agierst mit nem DT drop....
Wobei micro auch n spiel ausmachen können. Wenn ich jetzt zB mit meiner queen die andere queen beim banshee herrass nicht transfuse, dann verlier ich das game^^
Aber ich finde die rushs auch das tolla an sc2. Es gibt zu alles n konter, sonst würds ja gefixt werden! Und wenn ich gerusht werde, freu ich mich, solang nicht der 0815 4 gate rush ist.... Denn dadurch wird man besser, man kann neue sachen ausprobieren, bal bla bla
Ich überleg mir auch ziemlich fiese cheeses und taktiken, wie zB den doppelgasklau^^
Ja, das war zeimlich witzig xD
Früher hab ich auch nie gescoutet und wusste dann halt nicht was kommt.
Naja, für langsamere gemüter würde ich, wie schon erwähnt, die fanmaps empfehlen, und sc2 in nem jahr nochmal versuchen,, wenn sie wiiiirklich wirklich gut sind und werden. Siehe sc2mapster.com
Und sie werden auch verdammt abwechslungsreich, dann lässt sich damit, so wie früher wc3, auch ne "lan" füllen
Und auch die Antworten!
Auf jeden fall hab ich noch was hinzuzufügen^^
Starcraft 2 ist, wie jedes andere RTS es sein sollte ein Agieren- und Reagieren-spiel.
Wie schon an nem beispiel erwähnt: Gegener greift an, du agierst mit nem DT drop....
Wobei micro auch n spiel ausmachen können. Wenn ich jetzt zB mit meiner queen die andere queen beim banshee herrass nicht transfuse, dann verlier ich das game^^
Aber ich finde die rushs auch das tolla an sc2. Es gibt zu alles n konter, sonst würds ja gefixt werden! Und wenn ich gerusht werde, freu ich mich, solang nicht der 0815 4 gate rush ist.... Denn dadurch wird man besser, man kann neue sachen ausprobieren, bal bla bla
Ich überleg mir auch ziemlich fiese cheeses und taktiken, wie zB den doppelgasklau^^
Ja, das war zeimlich witzig xD
Früher hab ich auch nie gescoutet und wusste dann halt nicht was kommt.
Naja, für langsamere gemüter würde ich, wie schon erwähnt, die fanmaps empfehlen, und sc2 in nem jahr nochmal versuchen,, wenn sie wiiiirklich wirklich gut sind und werden. Siehe sc2mapster.com
Und sie werden auch verdammt abwechslungsreich, dann lässt sich damit, so wie früher wc3, auch ne "lan" füllen
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
Ich schließe mich den Meinungen der Poster hier an und möchte auch meinen Senf dazu geben =)
Sc2 ist wie wc3 ein spiel... verdammt das nervige rumgeklicke is doch das weswege wir das alle Zocken (dumm gesagt)
wir WOLLEN das nicht jeder kacknoob ein match gewinnt weil er nebenbei nochn Kuchen futtert...
wenn ich das Game anmache, dann weiß ich das es stressig sein wird, aber ich weiß auch das nicht jeder in dem maße diese dinge hinbekommen wird wie ich.. klar es gibt leute viele leute die meilenweit besser sind...
aber auch ne ganze menge die das nciht draufaben mit dem macro/micro...
davon mal abgesehen... ich betrachte die games gar nicht mehr als ein 1 v 1 sondern eher als ein "teste dich selbst"
in sc2 gewinnt der bessere von beiden... das ist Fakt und glück spielt selten eine Rolle dabei.
wenn ich ein game verliere.. okay gegner war besser aber das Zeigt nur das man selsbt noch viel lernen kann.
ich kene Leute, die spielen spiele nur damit sie unfaire vorteile von bestimmten sachen an anderen auslassen können und sie somit "demütigen" (das wort is nicht von mir...)
und wenn´s ihnen zu schwer wird dann lassen sie´s einfach.
dabei ist Sc2 .. da gehts ab nem bestimmten punkt nicht mehr darum ob man gewinnt oder verliert, sondern nur darum sein bestes zu geben und alles unter kontrolle zu haben und dann noch einen gegner zu haben, welcher es einem nicht zu leicht aber auch nciht zu schwer macht.
Sc2 ist wie wc3 ein spiel... verdammt das nervige rumgeklicke is doch das weswege wir das alle Zocken (dumm gesagt)
wir WOLLEN das nicht jeder kacknoob ein match gewinnt weil er nebenbei nochn Kuchen futtert...
wenn ich das Game anmache, dann weiß ich das es stressig sein wird, aber ich weiß auch das nicht jeder in dem maße diese dinge hinbekommen wird wie ich.. klar es gibt leute viele leute die meilenweit besser sind...
aber auch ne ganze menge die das nciht draufaben mit dem macro/micro...
davon mal abgesehen... ich betrachte die games gar nicht mehr als ein 1 v 1 sondern eher als ein "teste dich selbst"
in sc2 gewinnt der bessere von beiden... das ist Fakt und glück spielt selten eine Rolle dabei.
wenn ich ein game verliere.. okay gegner war besser aber das Zeigt nur das man selsbt noch viel lernen kann.
ich kene Leute, die spielen spiele nur damit sie unfaire vorteile von bestimmten sachen an anderen auslassen können und sie somit "demütigen" (das wort is nicht von mir...)
und wenn´s ihnen zu schwer wird dann lassen sie´s einfach.
dabei ist Sc2 .. da gehts ab nem bestimmten punkt nicht mehr darum ob man gewinnt oder verliert, sondern nur darum sein bestes zu geben und alles unter kontrolle zu haben und dann noch einen gegner zu haben, welcher es einem nicht zu leicht aber auch nciht zu schwer macht.
Es gibt 10 Arten von Menschen auf der Welt, welche die Binärzahlen verstehen und Jene welche es nicht tun.

Re: Spieleprinzip von SC2?!
Denke das hinter dem ganzen was zu oben beschrieben hast ein ganz anderer Punkt steckt.
Meiner Meinung nach ist es nicht das Spiel selbst sondern die Community, es ist genau das gleiche Phänomen wie bei WoW und WC3 (Nur Spiele von Blizzard, komisch o_O)
Ein RTS basiert IMMER auf dem Stein-Papier-Schere Prinzip, egal welches du nimmst das war vor 10 Jahren bei Dune 2000 oder C&C RA nicht anders.
Je schneller bzw. besser du reagierst (Einheiten rausziehen, gutes Terrain suchen) desto überlegener sind deine Armeen gegenüber einer anderen.
Auch im Makro ist das nichts anderes, es gibt immer eine optimale BO oder ähnliches.
Was das Problem ist das du siehst ist die Informationsflut über das Internet und der Ehrgeiz einzelner Spieler.
Du findest für o.g. Spiele und auch für SC2 zig Taktiken, BO und Tipps, die gehen von Kleinigkeiten (3 Arbeiter pro Mineralspot und Vespin) bis hin zur genau nach Supply beschriebenen Buildorder.
Du findest zu jedem noch so kleinen Detail im Spiel Replays und Erklärungen.
Dabei wirst du auch keinen einzigen Spieler in der GoldLiga und höher finden der sich noch kein Replay angeschaut hat oder einen Guide durchgelesen hast.
Hat das vor 10 Jahren jemand gemacht der auf einer LAN etwas zocken will?
NEIN!
Nimm WoW als Beispiel, die Top Gilden erstellen die optimale Taktik mit Videos und Guides noch bevor die Patchs mit dem neuen Content on gehen und ALLE Raidgilden setzen voraus das du dir das auch durchliest und anschaust.
Das ist eben der extreme Ehrgeiz bei den heutigen Spielern die den Erfolg meist über den Spielspaß stellen.
Durch die ganze Situation ist es nicht mehr leicht nur durch Spielwissen(Taktik) dir einen Vorteil gegenüber anderen Spieler zu erarbeiten da alle sehr schnell auf den gleichen Stand geholt werden. Deswegen macht heute nur noch die "Fehlerlosigkeit" des einzelnen den Unterschied.
Meiner Meinung nach ist es nicht das Spiel selbst sondern die Community, es ist genau das gleiche Phänomen wie bei WoW und WC3 (Nur Spiele von Blizzard, komisch o_O)
Ein RTS basiert IMMER auf dem Stein-Papier-Schere Prinzip, egal welches du nimmst das war vor 10 Jahren bei Dune 2000 oder C&C RA nicht anders.
Je schneller bzw. besser du reagierst (Einheiten rausziehen, gutes Terrain suchen) desto überlegener sind deine Armeen gegenüber einer anderen.
Auch im Makro ist das nichts anderes, es gibt immer eine optimale BO oder ähnliches.
Was das Problem ist das du siehst ist die Informationsflut über das Internet und der Ehrgeiz einzelner Spieler.
Du findest für o.g. Spiele und auch für SC2 zig Taktiken, BO und Tipps, die gehen von Kleinigkeiten (3 Arbeiter pro Mineralspot und Vespin) bis hin zur genau nach Supply beschriebenen Buildorder.
Du findest zu jedem noch so kleinen Detail im Spiel Replays und Erklärungen.
Dabei wirst du auch keinen einzigen Spieler in der GoldLiga und höher finden der sich noch kein Replay angeschaut hat oder einen Guide durchgelesen hast.
Hat das vor 10 Jahren jemand gemacht der auf einer LAN etwas zocken will?
NEIN!
Nimm WoW als Beispiel, die Top Gilden erstellen die optimale Taktik mit Videos und Guides noch bevor die Patchs mit dem neuen Content on gehen und ALLE Raidgilden setzen voraus das du dir das auch durchliest und anschaust.
Das ist eben der extreme Ehrgeiz bei den heutigen Spielern die den Erfolg meist über den Spielspaß stellen.
Durch die ganze Situation ist es nicht mehr leicht nur durch Spielwissen(Taktik) dir einen Vorteil gegenüber anderen Spieler zu erarbeiten da alle sehr schnell auf den gleichen Stand geholt werden. Deswegen macht heute nur noch die "Fehlerlosigkeit" des einzelnen den Unterschied.
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- Liga 2vs2: Meister
Re: Spieleprinzip von SC2?!
Da kann ich dich beruhigenklar es gibt leute viele leute die meilenweit besser sind...
Laut Blizzard werden die Spieler zu je ca. 20% auf ihre Ligen aufgeteilt. Wenn du Diamant spielst, gehörst du zwangsläufig schon zu den 20% besten Spielern in Europa
Die Meisterleague is nen extra Schmankerl was angeblich nur 2% der Spieler ausmachen soll
- Pok1990
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Re: Spieleprinzip von SC2?!
ich bin Diamant NA UND ...
es gibt trotzdem viele spieler die besser sind.. und in den Nächsten jahren werden sie alle stetig besser...
es gibt trotzdem viele spieler die besser sind.. und in den Nächsten jahren werden sie alle stetig besser...
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