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Moria
 
 

Moria

Der große, rote Planet Moria wurde aufgrund seiner reichen Mineralien- und Brennstoffvorräte lange Zeit als die ertragreichste Bergbaukolonie des Koprulu-Sektors angesehen. Die ersten Siedler Morias waren die Insassen des Superträgers Argo, eines der vier Kolonie-Schiffe, die Terraner in den Sektor transportiert hatten. Nach der Bruchlandung auf dem Planeten zerlegten die Insassen der Argo den Superträger, um an die wertvollen Ressourcen zu gelangen. Sie taten ihr Bestes, um in ihrer neuen Heimatwelt zu überleben, ohne etwas von der Existenz zweier weiterer terranischer Koloniewelten zu ahnen.
  • Bevölkerung: 4.100.000.000+ Terraner
  • Zugehörigkeit: Kel-Moria-Kombinat
  • Durchmesser / Gravitation: 13.528 km; 1,16 Standardeinheiten
  • Achsneigung / Klima: 2,4°; +/- 32 °C, sehr niedrige Luftfeuchtigkeit
  • Geografie / Große Ansiedlungen: 5 große Kontinente, 6 große Staubmeere, 14 Hochlandregionen (5 vulkanisch); 16 große Siedlungen, 86 kleinere Siedlungen, 751 Bergbausiedlungen, 802 Raffinerien, 323 Fabriken
  • Mond(e): 2 – Vito (grün, klein, >1.000 km Durchmesser), Brutus (grau, klein, >1.000 km Durchmesser)
  • Vorherrschendes Terrain: Ödland
  • Dominante Lebensformen: Terraner (Kel-Moria-Kombinat)
  • Einheimische Lebensformen: Rhynadon, Skalet (eingeführt), Minenkäfer, Felsklammerer
  • Importe: Unverhüttete Erze, Lebensmittel, Wasser, medizinischer Bedarf, Personal, Luxusgüter
  • Exporte: Raffinierte Mineralien, Vespingas, Edelmetalle, Industriegüter
Sechzig Jahre später wurden auf dem Planeten Tarsonis Subwarp-Antriebe zweiter Generation entwickelt, was den drei ungleichen Kolonien die Kontaktaufnahme ermöglichte. Nach dem Abschluss diverser Handelsverträge erlebte Moria einen bedeutenden Aufschwung seiner Bergbau- und Herstellungsindustrie. Dutzende von kleinen, familienbetriebenen Gilden versuchten, so viel Land wie möglich für sich zu beanspruchen und bald schossen Hunderte von Raffinerien, Fabriken und Bergbauanlagen auf Moria und seinen beiden Monden aus dem Boden. Mit der Zeit setzten die größeren Gilden eine Vielzahl an zwielichtigen Methoden ein, um die Konkurrenz auszuschalten, bis schließlich zwei große Organisationen die Wirtschaft des Planeten beherrschten: die Morianische Bergbauvereinigung und die Kelanische Transport-Gilde.


Diese beiden Mächte gewannen schrittweise immer mehr politischen Einfluss über Moria und die dazugehörigen Bergbauarbeiten auf den nahegelegenen Planeten, Monden und Asteroiden. Währenddessen breitete die Terranische Konföderation, eine einflussreiche Regierung gebildet aus Tarsonis und seinen Kolonien, ihren Einfluss in anderen Teilen des Sektors aus. In der Befürchtung, dass die Konföderation ihre militärische Macht eventuell nutzen würde, um sich in die florierenden Kel-Morianischen Geschäfte einzumischen, schlossen sich die Morianische Bergbauvereinigung und die Kelanische Transport-Gilde zum Kel-Moria-Kombinat zusammen. Diese korrupte Firmenpartnerschaft versprach jeder Bergarbeiter-Gilde, die von der Konföderation bedroht wurde, militärische Unterstützung. Von dem Tag an löst sich die ohnehin unscharfe Grenze vollends auf, die zwischen den Wirtschaftsunternehmen und der unabhängigen Regierung von Moria bestand.

Die zunehmenden Spannungen zwischen der Konföderation und dem Kombinat führten später zum Ausbruch der Gildenkriege. Dieser blutige Konflikt wütete beinahe vier Jahre lang und endete schließlich mit einem ungleichen Friedensvertrag, welcher der Konföderation die Herrschaft über praktisch alle Bergarbeiter-Gilden des Kombinats zusicherte. Moria selbst aber war vom Krieg unversehrt geblieben und trotz der ungleichen Bedingungen des Friedensvertrags blieb der Planet unter der Herrschaft des Kombinats.

 

Moria Bild

 

Als mit dem Auftauchen der Zerg und Protoss das Chaos über den Koprulu-Sektor hereinbrach, bemühte sich das Kombinat sehr, nicht Teil des Konflikts zu werden. Während des Brood War wurde der Planet jedoch wegen seines reichen Mineralienvorkommens von einer ungewöhnlichen Verbindung aus abtrünnigen Protoss und Zergs überfallen. Die Eindringlinge zogen wieder ab, nachdem sie massenhaft Ressourcen entwendet hatten, aber nach dem Angriff war ein Teil der Verteidigung Morias geschwächt und eine Reihe militärischer und industrieller Anlagen zerstört.

Seit dem Ende des Brood War hat nun wieder das Kel-Moria-Kombinat die Herrschaft über Moria und konzentriert sich auf den Wiederaufbau seines Wirtschaftsimperiums. Der Aufstieg der repressiven Terranischen Liga gibt unter den Anführern des Kombinats Anlass zur Besorgnis um die Sicherheit ihrer weit verstreut liegenden Bergbauarbeiten. Dennoch haben sie Pläne zur Ausbeutung weiterer Planeten gefasst. Bis heute hat Moria den Ruf eines produktiven Handels-, Industrie- und Bergbau-Zentrums. Seine weitläufigen, öden und minenzerfurchten Landstriche sind ein Andenken an die Bereitschaft des Kombinats, Profit um jeden Preis zu erwirtschaften.

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