Starcarft 2 für Linux

Hier könnt ihr über das Spiel diskutieren. Bitte nur Beiträge erstellen die auch mit Starcraft 2 zu tun haben.

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Starcraft2 für Linux ?

Umfrage endete am 23.03.2008, 16:57

Gute Sache !
15
38%
Mir egal
17
43%
Ich bin dagegen !
8
20%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 40

wurzelsepp2000
Berserker
Beiträge: 85
Registriert: 09.01.2008, 16:31

Beitrag von wurzelsepp2000 »

engel85 hat geschrieben:hi
Oo wie machen die das blos...
So, Du willst niemanden beleidigen, dann würde ich vorschlagen,
dass Du mal an Deinem Umgangston arbeitest.
Ausserdem scheinst Du mir ja ein neunmalkluger Informatiker zu sein,
der Probleme mit der Rechtschreibung hat.

Dann will ich Dich mal auf den neusten Stand bringen. Es ist nämlich NICHT so,
dass bei Blizzard MONSTER-Teams arbeiten. Ganz im Gegenteil.
Deren Philosophie ist es nämlich, dass sich kleine Teams die Zeit nehmen können,
die sie brauchen, um ein gutes Spiel zu entwickeln.
Genau DESWEGEN heißt es ja immer "when it´s done"

Natürlich kann es sein, dass sie sich im letzten Moment noch entscheiden,
10-30% des Codes zu Portierungszwecken umzuschreiben.
Aber dass sich solche Firmen wie id oder Blizzard ganz genau überlegen,
welcher Zusatzaufwand rentabel ist oder nicht, ist mit Sicherheit kein "Müll".
Und dazu gibt´s natürlich auch noch ´nen interessanten Link,
damit das alles nicht so aus der Luft gegriffen scheint.

http://www.golem.de/0708/54357.html
"Meistens kommen sie nachts. Meistens nachts."
engel85
Sonde
Beiträge: 5
Registriert: 24.02.2008, 21:46

Beitrag von engel85 »

das es in diesem forum um rechtschreibung geht war mir nicht bewusst sorry

das ich kein informatiker kann ich auch gleich sagen
und auch windows spiele kaufe und die auf linux zocke ist auch klar
ich verwende auch noch windows zum fernsehen denn das habe ich noch nicht hinbekommen aber dafür ist es gut genug

was mir nicht klar ist warum du dich beleidigt fühlst aber das ist mir eigentlich völlig egal solange es dir spaß macht :twisted:

und wie einer bereits im golem forum schrieb es geht nicht darum ob es profitabel ist eine linux version zu portieren sondern es geht darum wer davon profitiert das keine kommt.

mfg
Jan-Nik
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Beitrag von Jan-Nik »

Moin!

Ich benutze Linux auch, aber zum spielen würde ich trotzdem Windows empfehlen! Erstmal gibt es noch ein paar Bugs, die sehr nervig sind (z.B. lassen sich vollbildspiele nicht richtig minimieren, da allgemein keine tastenkombinationen mehr im vollbildmodus funktionieren).

Das Problem einer Portierung ist folgendes: Sehr viele Linux-User (eigentlich alle die ich kenne) haben nebenbei auch Windows installiert. Z.B. werde ich mir Starcraft 2 auch kaufen wenn's nicht auf Linux läuft. Würde Starcraft 2 nur aufm Mac laufen würde ich mir den sogar holen :D.

Starcraft 2 ist einfach so ein geiles Spiel, da wird ein eingefleischter Linuxuser auch Windows oder Mac für installieren! Durch die portierung gewinnen sie vllt. 5000 neue Kunden, verbraten aber Millionen an Arbeitsaufwand.

Zum Mac-Port: Wie schon gesagt wurde muss für den Mac alles auf OpenGL umgeschrieben werden. Allerdings zahlt Apple Geld dafür (hat mal ein Mitarbeiter einer Portierungsfirma in einem Forum erzählt).

Fazit: Es wird keine Linux-Version von Starcraft 2 geben weil es einfach zu teuer ist! Daran wird auch die lächerliche Petition nichts ändern. Mein Vorschlag: Mithelfen Linux besser zu machen damit es sich irgendwann lohnt oder einfach sobald Starcraft 2 rauskommt es mit Wine versuchen und den Wine Entwicklern helfen wenn was nicht klappt. Bei mir läuft Warcraft 3 z.B. unter Linux einwandfrei, ohne FPS einbußen (nvidia-Karte, bei meinem notebook mit intel muss ich windows booten).
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Niner
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Beitrag von Niner »

Ich denke es wäre schon gut wenn es das Spiel auch für Linux geben würde . Ich benutze es zwar nicht hab mir aber überlegt ob man es sich anschaffen sollte . Wäre auf jeden Fall gut für die linux user .
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Ein Kampf bei dem der Gegner vernichtet wird ohne das man
selbst einen Mann verliert ist ein doppelter Sieg.
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Xerxis Brood
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Beitrag von Xerxis Brood »

Ist mir vollkommen egal, nur denke ich das gleiche wie alle anderen user: Wer profietiert dabei?

Ein haufen arbeit für ein potenziell erfolgloses unterfangen.
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GarfieldKlon
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Beitrag von GarfieldKlon »

Xerxis Brood hat geschrieben:Ist mir vollkommen egal, nur denke ich das gleiche wie alle anderen user: Wer profietiert dabei?

Ein haufen arbeit für ein potenziell erfolgloses unterfangen.
Wird also auf folgendes hinauslaufen, das die Linux-User wieder öfters ihr Windows hochfahren bis sie rausgefunden haben wie man Starcraft2 am besten emulieren kann ;-)

Wenn ich mir so die letzten Threads ansehe merkt man schon das viel Geld im Spiel ist, wo die Linux Gemeinde leider nicht mitspielen kann (Wobei ich immer noch ginatischen Respeckt davor habe was diese Community leistet).
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Aziroshin
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Beitrag von Aziroshin »

Ich sehe im Internet viele versuchen, rational zu argumentieren und mögliche Gründe anzuführen, weshalb Entwickler sich dagegen entschieden haben könnten, Linux zu unterstützen. Es gibt auch welche, die sich negativ dazu äussern oder gar der Ansicht zu sein scheinen, dass die Diskussion oder die Vertretung linuxfreundlicher Ansichten in dieser Beziehung unangebracht sei. Was vielen dieser Argumenteure möglicherweise entgeht ist die Tatsache, dass es sich bei der Unterstützung freier Plattformen sowie der Verfechung dieser nicht um eine Quengelei handelt, die das Unterstützen einer Lieblingsplattform betrifft, oder des Betriebssystems, mit dem man hauptsächlich oder gänzlich arbeitet. Was mögliche Gründe für zaghafte oder fehlende Unterstützung sind, das ist wahrscheinlich den meisten klar, dies braucht nicht immer wieder ausdauernd ausgeführt zu werden. Dennoch hat man sich zu fragen, weshalb stets wieder Versuche unternommen werden, gezielt darauf hinzuweisen und scheinlich Verständnis für die Entscheidung der Entwickler zur schau gestellt wird, oder man gar der Ansicht ist, man solle die Situation stets einfach nehmen wie sie ist, sich hingeben und es gut sein lassen?

Möglicherweise wird es von einigen, auch von den Betroffenen selbst, als Egoismus wahrgenommen. Doch das ist es nicht. Egoismus ist ein möglicher Grund für die Unterstützung nicht von Open Source Software allein, sondern des Gedankens der Freiheit im allgemeinen, freie Computer eingeschlossen, was wiederum freie Software einschliesst. Wieviele Gamer haben sich an den neuesten Auswüchsen des DRM gerieben, und wieviele von ihnen würden in Diskussionen über die Unterstützung von Linux mit Neutralität oder gar Ablehnung reagieren? Verstehen sie nicht, dass beides untrennbar miteinander verbunden ist? Wir wissen spätestens seit Microsoft sich als treibende Kraft hinter dem vielbesungenen "Trusted Computing" engagierte, dass sie, und anderen Organisationen (wie beispielsweise Adobe - wie überzeugt muss man von der Idee von Softwarepatenten sein, um selbst im Splash-screen damit zu werben?) keine Grenzen auf dem Weg zur Erreichung ihrer Ziele bekannt sind, seien es blosse Profitmaximierung oder "höhere", wie beispielsweise Bill Gates Traum von der zentralen und konkurrenzlosen Entwicklung und Verwaltung aller Computersysteme, von der Kaffeemaschine bis zur Regelung der Jalousie der werten Behausung.

Niemand, der Wert darauf legt über seine Computersysteme, sowie alles, was damit zusammenhängt, bestimmen zu können kann die Unterstützung derer, die in ihrer Haltung und ihren Aktivitäten aktiv dagegen arbeiten zumindest im Geiste gutheissen.
All diejenigen, denen es scheinlich egal zu sein scheint sollten sich fragen, ob es ihnen wirklich egal ist, oder ob sie lediglich glauben, dass es sie nicht betrifft und sie deswegen denken, dass es ihnen egal sein könne. Im Falle letzterer Haltung wäre ein Überdenken der Haltung möglicherweise zumindest einen oder zwei Gedanken wert, um zu erkennen, dass diese Sache jeden betrifft. Je mehr die Freiheit von Computern in einer zunehmend von ihnen dominierten Zivilisation verloren geht, umso mehr nimmt die Freiheit als ganzes Schaden. Die Freiheit in der Kommunikation (Transparenz, Kontrolle und Beschaffenheit von Kommunikationssystemen), die Freiheit in der Kontrolle unserer Umgebung (Wie sehr sind wir in der Lage, die Systeme, die uns umgeben zu kontrollieren und zu manipulieren? Wie unabhängig sind wir darin, dies zu tun - oder tun zu dürfen?), die Freiheit, ...

Die Anfänge betreffen beispielsweise die Wahl des media players, der eigenen Arbeitsoberfläche, der Instant Messaging systeme, des Browsers, der mail-software, und so fort. Ein weiteres Beispiel wären die so viel geächteten DRM-Systeme, welche bereits Einzug in die Spiele- und Musikwelt gefunden haben.
Ein wenig später bezöge es sich auf die Benutzung von Software im Allgemeinen ohne vor der Wahl zu stehen, auf alle Software, die von einer zentralen Zertifizierungsstelle abhängig ist zu verzichten und dafür Unabhängige Software zu nutzen oder aber lediglich zertifizierte Software einzusetzen. Letzteres setzt natürlich voraus, dass Herstellung, Verkauf und/oder Nutzung eines Gerätes, welches die Nutzung nicht zertifizierter Software zulässt überhaupt legal ist und überhaupt noch Alternativen existieren und diese nicht Softwarepatenthaien zum Opfer gefallen sind.
Allein dieses Stadium würde wohl maximal bei einer verschwindend kleinen Minderheit der Computernutzer gefallen finden dürfen. Soll es wirklich die Maxime sein, einfach dazusitzen und zu warten, bis es soweit ist und in der Zwischenzeit zu verkünden, dass onehin nichts nützt und die "blauäugigen Unkenrufe" nach Kurswechseln gefälligst aufzuhören haben, zu nerven?

Jede Unterstützung freier Software ist ein Schritt in eine Richtung, die Kontrolle derjeniger über Computersysteme und deren Nutzung, die die Freiheit auf Kosten so gut wie aller zu ihren Gunsten manipulieren möchten, zu untergraben. Die Unterstützung in Geist und Wort, oder selbst kleiner Tat ist ein Beginn. Wenn euch auch nur eure eigene Freiheit, und sei es nur die Freiheit, mit euren Computern machen zu können was ihr wollt, auch nur ein klein wenig etwas bedeutet, dann solltet ihr euch fragen, ob es wirklich der richtige Weg ist, dies zu verteidigen, indem ihr euch dazu neutral oder gar ablehnend äussert. Selbst, wenn ihr der Ansicht seid, dass es kaum oder gar nicht möglich sei, etwas zu ändern, da onehin jeder andere sich nicht darum schert, so macht euch bewusst, dass jeder, auch ihr selbst, die die anderen sind. Macht euch bewusst, dass allein die Unterstützung in Geist und Wort ein Grundelement der Veränderung in eine bessere Richtung darstellt, unterstützt die Rufe nach mehr Freiheit, nach dem Ausbrechen aus der Kontrolle derjeniger, die eurer Freiheit spotten und sie mit Füssen treten.
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Beitrag von B.L.U.B.B.E.R. »

Linux version wär ztwar schon cool, aber isses wirklich nötig? ich mein entweder ham die Leute eh noch windows oder man kanns über wine etc... zum laufen bringen. Wofür sich also extra Arbeit machen...
Verstehen sie nicht, dass beides untrennbar miteinander verbunden ist?
uhm nein das is nicht untrennbar miteinander verbunden. Bei dem einem gehts drum Open Source software zu unterstüzten, und beim andern ein scheiss Programm das dich bei Benutzung von Sachen für die du bezahlt hast einschränkt. Ein System wie DRM kann man auf Linux genauso wie auf Windows oder Mac bringen.

Mein Katalysator im Auto hat ja auch nix damit zu tun das mein Motor weniger Sprit verbrauchen soll......(ok der vergleich hinkt aber ich bin zu müde um mir was besseres zu überlegen)

PS: Aziroshin, deine Sätze sind zum teil echt kompliziert zu verstehn ^^
und dein letzter abschnitt klingt als ob wir von nem Big Brother-überwachungsystem und nich von ner Linuxportierung reden würden O.o
I don't wanna step on anybodies beliefs, but... well, here we go!
"I Baked you a Pie!" "Oh Boy, what flavor?" "PIE FLAVOR!"
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Newtothegame
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Beitrag von Newtothegame »

Aziroshin, ich mag Deinen Schreibstil. ^^

Ich möchte einmal gewagterweise versuchen, die Quintessenz Deines Postes zu formulieren:

Alle, die Wert auf Selbstbestimmung in Bezug auf Nutzung von Software legen, sollten in kleinem wie in großem Maßstab, anstatt sich daran zu stören, dass es andere bereits machen, selbst teilnehmen an jeglicher Bewegung, die Zentralität, Fremdbestimmung und der mit zunehmender Standardisierung verbundenen Einschränkung von Softwarenutzung entgegenwirkt.

Ich hoffe, dass ich es recht gut getroffen habe und Du nicht der Meinung bist, dass etwas in Deinen Augen sehr Wichtiges fehlt.

Dem, was ich oben geschrieben habe, stimme ich einerseits voll und ganz zu, andererseits muss ich aber feststellen, dass es in diesem speziellen Fall kein Problem zu sein scheint, da, und hier kann ich nur meinen Eindruck schildern, weil mir sämtlich Kenntnisse, die hier von Relevanz wären, fehlen, die anderen User ja schreiben, dass einfach der Mehraufwand für Blizzard nicht lohnenswert sei, zumal, wenn auch über Umwege, das Spiel auch mit Linux-Rechnern kompatibel sei.
Wie gesagt, ich stütze mich auf das, was ich für den Kern der Argumente der Anderen halte und nehme an, dass alle die Wahrheit sagen.

Aufgrund dessen denke ich, es ist hier keine große Einschränkung in Bezug auf Zugang und Kompatibilität damit verbunden, dass Blizzard keine Portierung für Linux anfertigen wird, was sich außerdem erst noch zeigen muss.


Newtothegame...

... bewegt sich auf ganz dünnem Eis.
Zitat von einem Freund:

"Dreh dich um, ich will mich küssen - das ist ein intimer Moment!"
Jan-Nik
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Beitrag von Jan-Nik »

@Aziroshin

Trotzdem bringt es nicht Druck auf Blizzard zu machen. Macht lieber Druck auf die Entwickler, die dafür sorgen, dass die Linux Plattform so unattraktiv ist:

1. Die einzelnen Distributionen sollten auf Binärkompatibilität achten.
2. Es sollte EIN Paketformat geben (Autopackage, Zeroinstall oder Klik sind Ansätze in diese Richtung).
3. Vollbild-Modus! Momentan ist der einfach noch unerträglich. Z.B. sollte dieser Bugt gefixt werden: http://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=344059
4. Ein universelles Toolkit für Maus/Tastatur und ähnliches. Die Xlib ist furchtbar und nicht jeder möchte SDL verwenden.

Es gibt sicher noch viele andere Sachen, die das Portieren auf Linux schwer machen. Leider kenn ich mich da nur ein wenig aus. Aber ein perfektes Beispiel ist Unreal Tournament 3: Mitlerweile wird schon über ein Jahr an der Linux-Version gebastelt!
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