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Wahrscheinlich ja.Bin ich eigentlich der einzige, der die Kampagne nicht gecheckt hat?
Also, das geht ja mal gar nicht. *g*Lawl, hab die SC-Kampagne und die von BW (letztere zu 4/5) durchgezockt und kenne nur 3 von den Typen, die Du aufgezählt hast.






So war das konzipiert, ja. ^^Bei dir ist der Nickname Programm, was? *g*
Ahso, das erklärt, warum ich die Typen nicht kenne, obwohl ich die SC:BW Kampagne (fast) durchgezockt habe! xDOkay, darf ich dich mal mit den neuen Protagonisten des StarCraft II Trilogie-Teils "Wings of Liberty" bekanntmachen?
Echt jetzt, genug der Stereotype, der Schwarze... *hust* Vollpigmentierte... ist natürlich ein piratenartiger Dealer! Lol, und dann noch die Goldketten...Ein piratenartiger Charakter, mit dem Raynor dealen muss.
Ich hätte ihn auch nach dem Erzengel benannt, wo er doch schließlich dem Bösen in Raynor entspricht!Während Hanson eher das Gute in Raynor ist, entspricht Gabriel wohl dem Bösen.
Die gibt es tatsächlich.Newtothegame hat geschrieben:Gibt es ONLINE so etwas wie eine Biographie von ihm?
Als Blizzard Entertainment auf der BlizzCon 2007 ihre Einzelspieler-Demo präsentierte, blickte beinahe die gesamte Welt wie gebannt auf den großen Schirm, auf dem sich die ersten Details zum langersehnten Storymodus abzeichneten. In dem Moment, als Vize-Präsident Rob Pardo den Charakter anklickte, den er als Jim Raynor vorstellte, brach unter dem anwesenden Publikum helle Begeisterung in Form von lautstarken Jubel aus. Durchaus verständlich und in gewisser Hinsicht ein Déjà-vu-Erlebnis, denn schon in StarCraft 1 war der erste Held, der im Spiel vorgestellt wurde, der charismatische Jim Raynor, welcher aufgrund seines dynamischen Charakters längst zum Kultsymbol der RTS-Legende StarCraft geworden ist.
Mit seinem wendungsreichen und auch tragischen Schicksal identifizierten sich zweifellos die meisten StarCraft-Spieler, da Jim Raynor durch und durch ein ehrenhafter Mann der Tat ist, dem das Herz am rechten Fleck sitzt und dessen lockere Sprüche schon oft für den einen oder anderen Schmunzler in der Spielergemeinde gesorgt hat. Es war daher nicht allzu überraschend, dass Blizzard einen ihrer großartigsten Protagonisten in der Fortsetzung ihres Bestsellers StarCraft sogar die Hauptrolle in der Terranerkampagne zuteil werden lassen möchte. Bekanntlich war Raynor ja auch in der Vergangenheit bereits an fast allen Schlüssel-Ereignissen innerhalb der epischen StarCraft 1-Saga involviert.
Seine Geschichte beginnt in den staubigen Ödlanden von Mar Sara, wo er im Laufe der Zeit mit der Rebellengruppe Söhne von Korhal und ihrem berüchtigten Anführer Arcturus Mengsk zusammenarbeitet, um dem brutalen Vormarsch der außerirdischen Zerg-Rasse zu trotzen. In den Diensten der Söhne von Korhal lernt Raynor später auch die telepathisch begabte Ghost-Agentin Sarah Kerrigan kennen, zu welcher er eine tiefe Zuneigung entwickelt, die schließlich auch von Kerrigan erwidert wird. Weiterhin spielt Raynor als Mitglied der Rebellen eine wichtige Rolle bei der Zerschlagung der Konföderation, denn er findet auf der Suche nach Waffenplänen zufälligerweise das Mittel zur Erfüllung dieses Ziels, den Psi-Emitter. Als klar wird, dass dieses Gerät in Kombination mit einem Ghost Psi-Signale aussenden kann, welche die Zerg anlocken, wird der Psi-Emitter von Arcturus Mengsk dazu missbraucht, um die Zerg auf die konföderierte Hauptwelt Tarsonis zu hetzen. Obwohl in Raynor zu diesem Zeitpunkt erstmals Zweifel an der Richtigkeit bei der Wahl seiner Verbündeten aufsteigen, lässt er sich vorerst auf dieses Wagnis ein. Wofür er sogleich einen hohen Preis bezahlt: Denn durch üblen Verrat von Seiten des Rebellenführes Mengsk wird Kerrigan auf Tarsonis zurückgelassen und somit den Zerg zum Fraß vorgeworfen. Dem getäuschten Raynor bleibt nichts anderes übrig als Hals über Kopf die Flucht zu ergreifen, in deren Verlauf er sein legendäres Kommandoschiff unter seine Kontrolle bringt, den Schweren Kreuzer "Hyperion".
Voller Selbstvorwürfe plagen Raynor fortan merkwürdige Träume, dass Kerrigan noch am Leben ist und auf dem Ascheplaneten Char nach Hilfe ruft. Tatsächlich findet Raynor Kerrigan auf Char, allerdings wurde sie von den Zerg inzwischen vollständig infiziert und hat dadurch fast alles von ihren menschlichen Charakterzügen verloren. Kerrigan, die sich nun als Königin der Klingen bezeichnet, verwüstet Raynor's Stellung auf Char, lässt ihn und seine Männer aber gehen und verlangt, dass Raynor sich dem Zerg-Schwarm niemals wieder in den Weg stellen soll. Schockiert von dem, was aus Kerrigan geworden ist, zieht sich Raynor mit seinen Truppen zurück.
Die schicksalhaften Begegnungen auf Char waren für Raynor allerdings an diesem Punkt noch lange nicht vorbei, denn wenig später trifft er den Exekutor der Protoss-Flotte, Tassadar. Dieser hilft und beschützt Raynor und seine Leute, was der ehrliche Ex-Marshall dem mächtigen Protoss-Commander mit Loyalität und Freundschaft zurückzahlt. Denn Tassadar wird derweil von der Konklave, der Regierung der Protoss, gesucht, weigert sich aber zur Protoss-Heimatwelt Aiur zurückzukehren, die inzwischen von dem teuflischen Zerg-Overmind überrannt wurde. Raynor hilft, wenn auch indirekt, Tassadar bei seinem Vorhaben den Dunklen Templer Zeratul und seine Brüder auf Char zu finden, da diese als Einzige die Macht besitzen, die dem Overmind und seinen Zerebraten schaden kann. Trotz der furchtbaren Bedrohung durch Kerrigan und ihren Bruten gelingt es Tassadar und Raynor Zeratul im Hexenkessel von Char ausfindig zu machen und mit ihm nach Aiur zurückzukehren. Raynor ist damit der erste Terraner, der einen Fuß auf die Heimatwelt der Protoss gesetzt hat.
Auf Aiur angekommen stellt sich Tassadar sogleich der Konklave, welche ihn aufgrund der verbotenen Kontaktaufnahme zu den Dunklen Templern hinrichten lassen will. Zusammen mit dem Protoss-Krieger Fenix, einem engen Freund Tassadars, kämpft Raynor gegen die Truppen der Konklave und erzwingt sogar die Befreiung von Tassadar. Auch zwischen Fenix und Raynor entwickelt sich von da an eine tiefe Freundschaft, die allerdings ebenfalls ein tragisches Ende erfahren soll. Nach Tassadars Befreiung jedoch rüsten die Protoss zum Angriff auf den Zerg-Overmind, eine Schlacht von epischen Ausmaßen, an der sich der verwegene Raynor mit seinen Streitkräften tatkräftig beteiligt. Mit dem letztendlichen Tod des Overmind durch Tassadars nobles Selbstopfer blieb den Protoss auf Aiur keine andere Wahl als Aiur schnellstmöglich durch das letzte noch funktionierende Warp-Tor zu evakuieren, da die ungezügelten Zergbruten nun in hemmungsloser Zerstörungswut über die verbrannte Oberfläche von Aiur wälzten. Die letzten überlebenden Protoss der infernalischen End-Schlacht gegen den Overmind flohen also nach Shakuras, der Heimatwelt ihrer einst verstoßenen Brüder, der Dunklen Templer.
Raynor indes blieb gemeinsam mit Fenix auf Aiur zurück und begegnete dort während der Kämpfe gegen die Zerg der inzwischen eingetroffenen Kerrigan, welche nun erstmalig von der Kontrolle des Overmind befreit war. Es dauerte nicht lange, bis Kerrigan es geschafft hatte beide davon zu überzeugen, dass eine viel größere Bedrohung auf dem weit entfernten Ascheplanet Char heranwuchs, denn dort hatte sich derweil aus verschiedenen Zerebraten ein neuer Overmind gebildet. Raynor und Fenix reisten daher in Kerrigan's Auftrag nach Korhal und retteten Arcturus Mengsk vor seiner Exekution durch das VED, welches von der Erde aufgebrochen war um die Liga zu stürzen und alle terranischen Kolonien unter die eigene Kontrolle zu bringen. Zwar gelang es Raynor den verhassten Mengsk aus den Klauen des VED zu befreien, dieses jedoch unterwarf kurz danach mithilfe des Psi-Disruptors - dem Gegenstück des Psi-Emitters - den neuen Zerg-Overmind auf Char, weswegen Kerrigan nun mehr denn je auf ihre neuen Allierten angewiesen war.
Sozusagen mitten im Brood War-Konflikt arbeitete Raynor also wieder mit seiner ehemaligen Liebe Kerrigan zusammen, obwohl er ihr äußerst distanziert gegenüberstand. Zu Recht, wie sich noch herausstellen sollte, denn Kerrigan trieb ein falsches Spiel mit ihren bis dato Verbündeten. Obwohl Raynor ihr dabei half, den Psi-Disruptor zu zerstören, der Kerrigan daran hinderte die Kontrolle über die Zerg zu übernehmen und den ersten großen Angriff gegen das VED auf Korhal mit vorbereitete, fiel Kerrigan ihren Allierten schließlich in den Rücken und tötete Duke sowie Fenix. Daraufhin schwor Raynor, dass er eines Tages Kerrigan eigenhändig umbringen würde, die dies jedoch nur als leere Drohung abtat...
Dies war vorerst der Wendepunkt für Jim Raynor, der daraufhin untertauchte und lediglich im Epilog von Brood War noch einmal mit der lapidaren Aussage erwähnt wurde, dass niemals jemand wieder etwas von ihm gehört oder gesehen habe. Dann tauchte Raynor aber in der geheimnisumwitterten Bonus-Mission der N64-Version von StarCraft wieder auf und half Artanis dabei den vom Zerg-Zerebraten Kaloth wiederbelebten VED-Vize-Admiral Alexej Stukow mit einem speziellen Nanotech-Serum zu desinfizieren. Auch wenn nicht hundertprozentig klar ist, ob dieser Storyzweig jemals vollends aufgegriffen wird, eines steht fest: Die Rolle von Raynor in StarCraft 2 wird zentralisiert werden.
Denn inzwischen ist endlich Licht um das Dunkel von Raynors Verbleib während der letzten 4 Jahre im StarCraft-Universum von Blizzard gebracht worden. Wie eingangs erwähnt soll sich in der Terranerkampagne alles um James Raynor drehen, welcher erfreulicherweise noch immer mit seinem mächtigen Schweren Kreuzer Hyperion unterwegs ist. Die kräftezehrenden Ereignisse seit der Rebellion im Koprulu-Sektor und dem apokalyptischen Brood War-Konflikt bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben allerdings ihre deutlichen Spuren an Raynor hinterlassen. Er ist pleite und ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Seine Crew ist überarbeitet und unterbezahlt, steht ihm aber (noch) loyal zur Seite. Zusammen mit dem stellvertretenden Commander Matt Horner plant Raynor wertvolle Artefakte der Protoss zu stehlen, die er gewinnbringend an eine Organisation namens Möbius-Foundation verkaufen will. Unklar ist dabei momentan noch, welche Hintergründe Raynor mit dem zwielichtigen Tychus Findlay verbindet, der sich ebenfalls auf der Hyperion aufhält.
Was auch immer die nahe Zukunft für ihn also bereithalten wird, zweifellos wird für alle StarCraft-Fans das Wiedersehen mit Jim Raynor in StarCraft 2 einen unvergleichlichen Moment darstellen. Seine Rolle in StarCraft 2 wird dem gerecht werden, was Raynor ist - ein wahrer Held...

Das sind Szenen aus Starcraft: Ghost, die Blizzard aus Spaß einfach in die Hyperion-Bildschirme einfügt. Im Hintergrund von der Story-Präsentation sind sogar Szenen von Blizzards Wikinger-Jump'n Run-Spiel zu sehen...NoobStylem3ntI hat geschrieben:3.) Das Bild wo Sie auf der Hyperion zu sehen ist. http://starcraft.wikia.com/wiki/File:Nova_SC2_SMS1.jpg