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Geister der Vergangenheit Trailer
Wings of Liberty Missionen
Thor
 
 
Kristalle Kristalle
 300
Vespin-Gas Vespin-Gas
 200
Bauzeit Bauzeit
  75
Vorrat Vorrat
 6


Starcraft 2 Thor

 

Hitpoints

400

Energie

200

Produktionsstätte

Fabrik

Bewaffnung

Kannonen

Aufgabe

Angriff

Typ

Bodeneinheit, massiv, mechanisch

Angriffstyp

Boden, Luft

Panzerungstyp

Gepanzert

Schaden -Boden

30 (x2)

Schaden -Luft

6 (+6 vs leicht) (x4 attacken)

Stärken:
Banshee IconHetzer IconSchabe Icon
Schwächen:
Space-Marine IconBerserker IconZergling Icon

 

Thor Updates - Fähigkeiten
 
 
250mm Donnerkanonen250mm Donnerkanonen
Feuert auf eine einzige Einheit oder ein Gebäude, betäubt das Ziel und verursacht über 6 Sekunden 500 Schaden. Kann Bodeneinheiten angreifen.

 

Thor Beschreibung
 
 
Das Thor-Projekt unterlag von Anfang an größter Geheimhaltung. Agenten des Umojanischen Protektorats stießen als Erste auf Hinweise, nach denen die Terranische Liga fieberhaft an der Fertigstellung einer neuartigen Superwaffe arbeitete. Gerüchte über die hermetische Abriegelung der gigantischen Simonson-Munitionswerke auf dem Planeten Korhal IV durch die Streitkräfte der Liga, weckten erstmals das Interesse der Umojaner. Etwas Großes war im Gange. Etwas, das so wichtig war, dass man nicht einmal davor zurückschreckte, die Arbeiter der Simonson-Werke praktisch unter Quarantäne zu stellen, um das Durchsickern von Informationen zu verhindern.

Das umojanische Protektorat reagierte umgehend mit der Entsendung eines speziellen Spionageeinsatzkommandos, um mehr über die wahre Natur des Geheimprojektes der Liga in Erfahrung zu bringen. Gehackte Frachtdaten wiesen auf regelmäßige Lieferungen von Neostahl-Panzerplatten für schwere Kreuzer hin, die weit über ein Jahr zurückreichten. Passive Sensoren, die von Agenten rund um die Fabrikationsanlage platziert worden waren, verzeichneten wiederkehrende, starke elektromagnetische Entladungen und regelmäßig auftretende Erdstöße. Zusätzlich schien die beständige Anwesenheit hochrangiger Offiziere der Liga darauf hinzuweisen, dass das Projekt kurz vor seiner Fertigstellung stand. Doch trotz all dieser Informationsfetzen tappte das umojanische Team weiterhin im Dunkeln.

Ihr mangelnder Fortschritt frustrierte die Umojaner und man begann drastischere Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Eine junge Agentin namens Ulli Trey erklärte sich bereit, das Risiko einer direkten Infiltration der Fabrikationsanlagen auf sich zu nehmen. Zunächst waren ihre Vorgesetzten versucht ihr Gesuch abzulehnen, doch aus Mangel an Alternativen mussten sie diesem gefährlichen Einsatz schließlich zustimmen. Treys Vorgehensweise war makellos: Sie liquidierte den Fahrer des örtlichen Liga-Kommandanten und nahm dessen Stelle ein. Wie sie es erwartet hatte, konzentrierten sich die rigorosen Sicherheitskontrollen zum Überwinden des äußeren Absperrungsrings hauptsächlich auf den hochrangigen Offizier, während man seiner Fahrerin keinerlei Beachtung schenkte.

Nachdem es ihr erfolgreich gelungen war, in die Fabrikationsanlage einzudringen, setze Trey eine Reihe von nanotechnologischen Miniatur-Spionagedrohnen frei, die den Liga-Kommandanten beschatteten, während dieser sich immer tiefer in die Anlage hinein bewegte. Von diesem Zeitpunkt an blieb Trey nichts mehr anderes übrig, als darauf zu warten und zu hoffen, dass die Tarnfähigkeiten ihrer Miniatur-Spionagedrohnen genügen würden, um eine Entdeckung durch die Sicherheitskräfte zu verhindern.

Innerhalb weniger Stunden gelang es Agentin Trey, die Anlage wieder sicher zu verlassen; im Gepäck eine Reihe von Informationen über das wohl wichtigste militärische Entwicklungsprojekt der Liga seit dem Ende des Brood War-Konfliktes: Projekt Thor. Bei ihrer Auswertung zeigten die Videoaufzeichnungen der Miniatur-Spionagedrohnen eine riesige, zweibeinige Kriegsmaschine die mit zwei gigantischen Partikelstrahlern und einer rückenmontierten Artilleriebatterie bewaffnet war, die eines Schlachtkreuzers würdig gewesen wäre. Noch weitaus beunruhigender war jedoch die Tatsache, dass dieses technologische Monster innerhalb eines relativ kleinen Zeitraumes vollständig von einem einfachen Baufahrzeug hergestellt werden kann. Geschockt über ihre Entdeckung und in der Hoffnung, bald eine geeignete Abwehrmaßnahme zur Bekämpfung einer solchen Kriegsmaschine entwickeln zu können, leitete das umojanische Einsatzkommando seine Ergebnisse an das Protektorat weiter.