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Geister der Vergangenheit Trailer
Wings of Liberty Missionen
BlizzCon 2008 - Starcraft 2 Gameplay Panel
 
 
BlizzCon 2008


Viele Informationen sind schon durchgesickert und über das Erscheinen der Trilogie haben wir euch auch schon berichtet. Nun ist es an der Zeit, die Informationen beginnend mit dem Gameplay Panel zu ordnen.

Der Gameplay Panel begann wie jeder andere und überraschte doch alle. Die wichtigste Neuigkeit ist selbstverständlich das Erscheinen einer Trilogie. Starten soll diese zunächst mit dem Erscheinen von StarCraft 2: Wings of Liberty, welche nur die Kampagne der Terraner enthalten soll. Dies wird allerdings nicht den Multiplayer beeinflussen. In diesem werden vom ersten Teil an alle Rassen verfügbar sein und alle Online-Funktionen werden vollständig unterstützt. Ob mit dem zweiten oder dritten Teil noch weitere Einheiten hinzu gefügt werden wie es in StarCraft: Brood War der Fall war ist allerdings noch nicht bekannt.

Nach der Terranerkampagne soll die Zergkampagne mit dem Titel Heart of the Swarm erscheinen und als letztes wird die Protosskampagne Legacy of the Void veröffentlicht.
Die Begründung für diese Entscheidung wurde direkt mit geliefert: Die Alternativen gefielen den Entwicklern nicht. Entweder die Kampagne wäre auf das wesentliche reduziert worden oder man hätte das Spiel erst nach langer Entwicklungszeit veröffentlicht und die Kampagne etwas ausgedehnt. Die Alternative, die drei Kampagnen in eigene Projekte aufzuspalten und diese dafür allesamt episch zu gestalten, schien den Entwicklern am optimalsten.
Diese Entscheidung wird selbstverständlich auch den Inhalt und die Gestaltung der Kampagne beeinflussen. Es werden mehr Missionen geplant, es soll mehr ingame und pre-rendered Cinematics geben und es werden mehr Charaktere vorkommen. Aber nun der Reihe nach:

StarCraft 2 wird dem Spieler im Gegensatz zu den meisten anderen RTS-Spielen, vor allem im Gegensatz zu den anderen RTS-Spielen aus dem Hause Blizzard, eine große Bandbreite an Entscheidungen bieten. Angefangen mit der Wahl der Missionen und über die Reihenfolge und Ausgiebigkeit, mit der diese gespielt werden, bis hin zu der Wahl der Einheiten und Forschungen, die man in der Waffenschmiede des Schlachtkreuzers von Jim Raynor (Protagonist der Terranerkampagne) findet, kann der Spieler frei entscheiden, wie er seine Kampagne spielen möchte. Der Anfang und das Ende der Kampagne sind natürlich unabhängig vom Verlauf dazwischen gleich.

Auch die Umgebung in den nun nicht mehr statischen „Briefing-Räumen“ zwischen den Missionen ist nun interaktiver denn je zuvor. Neben solch banalen Dingen wie einer JukeBox und einem Fernseher mit dem Propagandaprogramm von Arcturus Mengsk wird es auch jede Menge Charaktere geben, mit denen man sich zwischen den Missionen unterhalten kann – jedoch nicht muss, wenn man lieber schnell in der Hauptgeschichte voran schreiten möchte. Durch Nebenmissionen kommen auch immer wieder weitere Personen auf das Schiff und dienen einem als Gesprächspartner oder Missionsgeber.
Eine weitere Neuigkeit ist die Sternenkarte, auf der man sich neben Informationen über die verschiedenen Planeten für die Missionen entscheidet. Diese erlaubt es dem Spieler an einigen Stellen zwischen möglicherweise mehr als 5 Missionen gleichzeitig zu wählen.

In StarCraft 2 wird nun auch ein viel höherer Wert auf Ingame Cinematics gelegt, die jedoch mit einer sehr guten Qualität aufwarten. Diese werden zwischen oder auch inmitten der Missionen und wohl äußerst zahlreich auftreten, da durch die Trilogie und die epischen Ausmaße der Kampagne nun viel Raum für diese sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Spieler auf die hochwertigen pre-rendered Cinematics verzichten müssen. Diese werden gerade zum Beginn und als Ende der Kampagne zu begutachten sein – so zumindest die aktuelle Planung.

Mit über 25 Missionen und vermutlich 26-32 Stunden Spieldauer soll die Kampagne von StarCraft 2 (und das wohlgemerkt nur von einer der drei Fraktionen) die Kampagne seines Vorgängers deutlich in den Schatten stellen. Geplant sind jedoch auch Zwischenmissionen mit Vertretern der anderen Rassen. So soll Zeratul einen Auftritt in der Terranerkampagne bekommen, um die Hinter- und Beweggründe der Protoss näher zu durchleuchten.

Die Kampagne soll nunmehr auch nicht als „anonymer Spieler“ (wie der Magistrat oder der Exekutor in StarCraft) durchgespielt werden. In den Kampagnen wird der Spieler in die Rollen von Jim Raynor, Kerrigan und Zeratul schlüpfen und somit auch mit diesen als im Spiel verfügbare Figur konfrontiert werden.

Die abschließende Fragerunde ergab keine weiteren Neuigkeiten, da die Fragen sich hauptsächlich um die Aufspaltung in die Trilogie drehten. Sobald von offizieller Seite Videos zu den Panels verfügbar sein sollten, werden wir euch selbstverständlich darüber informieren. Bis dahin solltet ihr ein Blick auf das bereits veröffentlichte Ingamevideo werfen – es lohnt sich auf jeden Fall.